19.03.2026 Sport-Studierende aus Japan lernen Stadt und Uni Marburg kennen

Stadt Marburg und Philipps-Universität Marburg ermöglichen Austausch

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Foto: Ikumi Yamaguchi
Die Gäste aus Japan mit den Spielerinnen des BC Marburg nach der Partie gegen Eigner Angels Nördlingen.

Marburg ist eine Sport- und Unistadt: Wer in der Universitätsstadt sportlich aktiv sein möchte, hat dazu vielfältige Möglichkeiten – unter anderem auf zahlreichen Sport- und Freizeitanlagen, bei offenen Bewegungsangeboten, in rund 150 Vereinen oder beim Hochschulsport. Von der Vielzahl an Angeboten haben sich Sport-Studierende aus Japan einen Eindruck gemacht. 

Für die Praxisphase sind sie nach Deutschland gekommen, um die Vereins- und Hochschullandschaft Marburgs kennenzulernen: Sport-Studierende der Tenri-Universität in Japan waren sieben Tage zu Gast in der Universitätsstadt. Dafür haben die Stadt Marburg sowie die Philipps-Universität Marburg einen nachhaltig fachlichen sowie kulturellen Austausch ermöglicht.

Die Studierenden betreiben unterschiedliche Sportarten, unter anderem Tanz, Fußball, Volleyball, Baseball und Handball sowie Judo und Karate. In Marburg nahmen sie beispielsweise am Sportunterricht verschiedener Schulen und an Trainingseinheiten in Marburger Sportvereinen sowie des Sportkreises teil. Sie besuchten unter anderem ein Bundesliga-Fußballspiel sowie ein Basketballspiel des Basketball-Clubs BC Marburg e.V. Sie erhielten Einblicke in den Schulsport, erlebten eine Stadtführung und wurden im Rathaus von Stadträtin und Sportdezernentin Kirsten Dinnebier empfangen.

Der Praxis-Austausch fand in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Das Programm, für das sich Studierende der Tenri-Universität bewerben können, wird in der Regel jährlich umgesetzt. 

Dafür übernimmt die Stadt Marburg die Koordination, hält die Kontakte zu Marburger Sportvereinen vor und unterstützt die Kooperation aktiv. Dabei soll auch ein Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung gegeben werden. Ziel ist es außerdem, ein Verständnis von Sport und Bewegung zu vermitteln, das einen Fokus auf Gesundheitsförderung und Breitenorientierung statt primär auf Wettkampf legt.

Die Philipps-Universität stellt Sporteinrichtungen, insbesondere Sporthallen und Räume für sportpraktische Einheiten im Unistadion, zur Verfügung und organisiert ein Nacht-Fußballturnier. Darüber hinaus werden die Studierenden in Studienveranstaltungen des Fachbereichs Motologie und Sportwissenschaften eingebunden. Unter anderem haben Tänzerinnen der Gruppe aus Japan ebenso wie die Tanzgruppe der Philipps-Universität mit einem Tanz-Beitrag das Abendprogramm mitgestaltet.

Zum Hintergrund

Initiiert wurde der Praxis-Austausch von Professor Satoshi Morimoto, der 2024 verstorben ist. Die Wurzeln der Zusammenarbeit liegen in der langjährigen Verbindung zwischen der Philipps-Universität Marburg und der Tenri-Universität, insbesondere im Bereich Religionswissenschaften. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein eigenständiger Austausch mit Sport- und Bewegungsschwerpunkt.

(Quelle: Presseinfo der Stadt Marburg)

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