04.12.2019 StartMiUp - Startupnetzwerk Mittelhessen erfolgreich bei EXIST-Potentiale

Netzwerk will Gründungsförderung in Mittelhessen stärker regional vernetzen

Gruppenfoto mit Urkunden
Foto: privat
Vertreterinnen der drei Hochschulen nahmen die Förderungsurkunden stellvertretend für alle Beteiligten in Berlin entgegen (von links): Dr. Petra Overath (UMR), Franziska Deutscher (JLU), Dr. Christina Zinecker (THM) und Prof. Monika Schuhmacher (JLU).

Ein Erfolg für den Forschungscampus Mittelhessen: Das Startupnetzwerk Mittelhessen StartMiUp wird  in der themenspezifischen Förderung EXIST-Potentiale im Schwerpunkt „Regional vernetzen“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer vierjährigen Projektphase mit gefördert. Beantragt ist eine Förderung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro.

Unter der Federführung der Philipps-Universität Marburg (UMR) haben die drei Hochschulen des Forschungscampus, die UMR, die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM), ein innovatives Konzept erstellt. Ihr gemeinsames Ziel: Die Anzahl der Gründungen soll steigen. Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der UMR, gratuliert zum Erfolg und betont, „dass durch die Kooperation der drei mittelhessischen Hochschulen in der Gründungsförderung sowie durch die Vernetzung mit Wirtschaftspartnern und vielfältigen Gründungs­aktivitäten in der Region Skalen- und Verbundeffekte generiert werden können, die ansonsten nur Metropol­regio­nen vorweisen“.

220 Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland haben sich um eine Förderung durch das BMWi beworben. Nach der Begutachtung der Anträge durch Expertenjurys wurden die Entscheidungen am 03.12.2019 im Futurium in Berlin bekanntgegeben.

„Anknüpfend an die bisherigen Aktivitäten der drei Hochschulen ist die Förderung durch das BMWi eine wertvolle Unterstützung, um die zahlreichen Gründungsaktivitäten nachhaltig in der Region Mittelhessen zu verankern“, so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems hebt hervor, seine Hochschule betreibe Lehre und Forschung mit Anwendungsbezug und in vielerlei regionalen Kooperationen. Von der Förderung der mittelhessischen Startup-Initiative durch den Bund erwarte er einen Schub, der zum verstärkten Transfer marktfähiger Entwicklungsresultate und Produktideen vom Campus in die Wirtschaft beitrage.

Bei StartMiUp arbeiten mit Prof. Dr. Michael Stephan (UMR), Prof. Dr. Monika Schuhmacher (JLU) und Dr. Christina Zinecker (THM) ausgewiesene Expertinnen und Experten im Bereich Technologie-, Innovations- und Gründungsmanagement zusammen.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie in der Pressemitteilung von EXIST-Potentiale.

Weitere Informationen:

Der Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) ist eine hochschulübergreifende Einrichtung nach §47 des Hessischen Hochschulgesetzes der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und der Technischen Hochschule Mittelhessen zur Stärkung der regionalen Verbundbildung in der Forschung, Nachwuchsförderung und Forschungsinfrastruktur. Der FCMH fördert Netzwerke, gemeinsame Forschungsprojekte, unterstützt den Transfer des Wissens in die Gesellschaft und schafft durch den Aufbau zukunftsweisender Kooperationsstrukturen Synergien zwischen den Hochschulen. Das Ziel ist, gemeinsam noch erfolgreicher in der internationalen Spitzenforschung und der exzellenten Nachwuchsförderung zu sein. 

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