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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Vorlesung und Tutorium

Dozenten: PD Dr. Lorenz Blume & Dr. Enrico Böhme

Sprache: Deutsch

Zeit und Ort: siehe MARVIN

Die Einführung in die Volkswirtschaftslehre wird von PD Lorenz Blume gehalten. Die Übung zu der Veranstaltung wird im Wechsel von der Arbeitsgruppe Institutionenökonomie (im Sommersemester) und von der Arbeitsgruppe Wirtschaftspolitik (im Wintersemester) angeboten. Im Ilias ist der Kurs in der jeweiligen Arbeitsgruppe verortet, die im aktuellen Semester die Übung anbietet.

Im Sommersemester 2018 gibt es zusätzlich eine englischsprachige Version des Kurses, die von Dr. Duncan Roth (Vorlesung) und Jeremy Mott (Übung) gehalten wird. Dieser Kurs findet in der ersten Semesterhälfte geblockt statt. Näheres zu Räumen und Zeiten entnehmen Sie bitte dem Portal MARVIN.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen LernzieleLernziele

    Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden mit grundlegenden mikroökonomischen Konzepten ausreichend vertraut, so dass weitere Kurse auf diesem Wissen aufbauen können.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen InhaltsüberblickInhaltsüberblick

    Dieser Kurs bietet eine Einführung in grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre: Im Fokus steht insbesondere der Bereich der Mikroökonomie (z.B. Nachfrage, Angebot und Märkte). Vorkenntnisse in Wirtschaftswissenschaften sind nicht erforderlich. Der Kurs folgt eng dem Lehrbuch "Principles of Economics" von Mankiw und Taylor. 

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    1) Einführung in das ökonomische Denken

    Im ersten Kapitel lernen die Studierenden die Grundbegriffe des ökonomischen Denkens. Dazu gehören insbesondere die Grundlagen der rationalen Entscheidungsfindung, die im Homo oeconomicus-Modell abgebildet sind. Darüber hinaus beschäftigen sich die Studierenden mit dem wichtigen Konzept der Opportunitätskosten und lernen, normative von positiven Aussagen zu unterscheiden. Die Studierenden werden auch mit der Verwendung von Wirtschaftsmodellen vertraut gemacht. Zu diesen Anwendungen gehören das Kreislaufdiagramm und die Produktionsmöglichkeitenkurve.

    2) Interdependenz und die Gewinne aus dem Handel

    Kapitel 2 wird die Vorteile einer Spezialisierung in der Produktion analysieren. Um sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, lernen die Kursteilnehmer, Produktions- und Konsummöglichkeiten eines Landes abzuleiten und komparative sowie absolute Vorteile zu analysieren. Am Beispiel des Ricardo-Modells, das sich hauptsächlich auf die Arbeitsteilung konzentriert, wird gezeigt, dass der Außenhandel, der sich aus der spezialisierten Produktion ergibt, für die beteiligten Länder von Vorteil sein kann.

    3) Angebot und Nachfrage

    Eine grundlegende Implikation der spezialisierten Produktion besteht darin, dass die Endprodukte unter den Wirtschaftsakteuren (d.h. Länder, Einzelpersonen usw.) gehandelt werden müssen. Daher führt Kapitel 3 den Marktmechanismus ein, der der wichtigste Handelsmechanismus in der Volkswirtschaftslehre ist. Um zu verstehen, wie Märkte funktionieren, lernen die Studierenden zunächst, wie sie Angebots- und Nachfragefunktionen ableiten können. Anschließend wird erläutert, wie Märkte knappe Ressourcen über Preise verteilen und wie Marktpreise ermittelt werden. Darüber hinaus wird das Elastizitätskonzept eingeführt und angewendet, um die Elastizitäten der Nachfrage- und Angebotsfunktionen in Bezug auf Preis oder Einkommen zu ermitteln.

    4) Die Effizienz der Märkte

    Kapitel 4 befasst sich mit der Effizienz des Marktmechanismus. Zu diesem Zweck ist das Kapitel in zwei Teile gegliedert: Zunächst wird gezeigt, wie sich verschiedene Marktinterventionen auf das Marktergebnis auswirken. Dieser Teil konzentriert sich insbesondere auf Preiskontrollen wie Preisuntergrenzen und Preisobergrenzen sowie auf Steuern. Im zweiten Teil werden die Konzepte der Konsumenten- und Produzentenrente vorgestellt. Diese Konzepte werden verwendet, um das Wohlergehen von Verbrauchern und Produzenten zu messen und anschließend die Effizienz des Marktgleichgewichts zu bewerten.

    5) Marktausfälle

    In diesem Kapitel werden Fälle analysiert, in denen der Marktmechanismus nicht zu einem effizienten Ergebnis führt. Diese Fälle umfassen positive und negative externe Effekte, öffentliche Güter, Allmendegüter und asymmetrische Informationen. Darüber hinaus wird erläutert, wie die daraus resultierenden Ineffizienzen gelöst werden können (zum Beispiel durch private Lösungen oder staatliche Maßnahmen).

    6) Firmen in Wettbewerbsmärkten

    Einer der grundlegenden Aspekte der Ökonomie ist die Analyse des Verhaltens von Unternehmen. Hier beginnt der Kurs mit der Analyse von Unternehmen, die auf einem Markt mit vollständigem Wettbewerb aktiv sind. Individuelle Produktionskosten werden als Schlüsselindikator für die Produktions- und Preisentscheidung eines Unternehmens identifiziert. Die Studierenden lernen, wie sie die Durchschnitts- und Grenzkosten sowie deren Auswirkungen auf die Angebotskurve ermitteln können. Das Kapitel schließt mit der Analyse der gewinnmaximierenden Output-Entscheidung eines Unternehmens.

    7) Firmen in Märkten mit unvollständigem Wettbewerb

    Das letzte Kapitel des Kurses beschäftigt sich mit dem Verhalten von Firmen, die unter unvollkommener Konkurrenz stehen. Insbesondere wird der Schwerpunkt auf Monopolen liegen. Es wird erörtert, unter welchen Umständen Monopole entstehen und wie die Output- und Preisentscheidungen eines Monopolisten festgelegt werden. Es wird gezeigt, dass Monopole zu Wohlfahrtsverlusten führen und wie Wirtschaftspolitik eingesetzt werden kann, um zu verhindern, dass Monopolisten ihre Marktmacht ausnutzen.