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AG TraumaNetzwerk

 

Schwerpunkt der AG TraumaNetzwerk ist die stetige Optimierung der präklinischen Rettung und anschließenden klinischen Behandlung schwer- und schwerstverletzter Patienten. Damit ist das Ziel der AG die weitere Verzahnung der Zusammenarbeit der Rettungsdienste mit den aufnehmenden Traumazentren wie auch die zwischen den einzelnen Traumazentren selbst zu fördern und zu koordinieren um eine lückenlose Behandlung während der präklinischen und klinischen Phase zu gewährleisten.

 

Team
Team der AG TraumaNetzwerk
Von links nach rechts: Prof. Dr. Steffen Ruchholtz, Dr. Carsten Mand, Catrin Dankowski, Dr. Florian Debus, Ilona Schwink, Prof. Dr. Christian Kühne


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

  

Doktoranden

Laura Binder, Michaela Karl, Gil Rotsch

 

 

Aktuelle Projekte

 

1. Integration des Rettungsdienstes in die bestehenden TraumaNetzwerke

Mit durchschnittlich 72 Minuten präklinischer Rettungszeit steht Deutschland nicht nur im internationalen Vergleich auf den hinteren Plätzen, auch hat sich in den vergangenen 10 Jahren keine Verbesserung dieses Zeitfensters eingestellt. Neben der Verbesserung der Akutversorgung von schwerverletzten Patienten in einem der TraumaZentren soll durch das Projekt TraumaNetzwerk auch die präklinische Versorgung bzw. die Versorgungszeit verbessert werden. Dies kann u.a. durch netzwerkinterne Absprache zur Auf- und Übernahme schwerverletzter Patienten erfolgen. Im Jahr 2011 wurde das Augenmerk besonders auf die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten gelegt.

Folgende Maßnahmen wurden erarbeitet:

  • Publikation zum Thema TraumaNetzwerk in der Zeitschrift "Rettungsdienst"
  • Erstellung von Lehrmaterialien und die Bereitstellung dieser für die Ausbildung von Rettungssanitätern und -assistenten
  • Flyer mit Informationen über das Projekt für die Rettungsleitstellen
  • Symposium zum Thema "Präklinische Versorgung von Schwerverletzten" mit expliziter Einladung an die Rettungsdienste

 

 

2. Rehabilitation im TraumaNetzwerk (Kühne, Ruchholtz, Debus, Rotsch, Schwink)

Neben der oben beschriebenen Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten gilt es ebenfalls die Weiterbehandlung der Polytraumapatienten nach erfolgreicher Erstversorgung zu optimieren. Dazu wurde das Projekt "Rehabilitation im TraumaNetzwerk" initiiert mit dem Ziel jedem polytraumatisierten Patienten eine zeit- und ortsnahe Rehabilitationsmaßnahme zu ermöglichen.

Dies erfolgt u.a. durch

  • die Erfassung des aktuellen Standes der rehabilitativen Versorgung. Hierzu wurde eine Deutschlandkarte mit allen Rehabilitationskliniken im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie erstellt. Aktuell werden alle diese Kliniken auf das Vorhandensein von Ausstattungsmerkmalen zur Versorgung von Schwerverletzten überprüft, welche sich an den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung und der BGSW orientieren.


 

Karte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

  • einen deutschlandweiten Fragebogen an alle Kliniken im TraumaNetzwerk DGU zum Thema Rehabilitation nach Polytrauma. Diese Umfrage soll einen Überblick über die stationäre Versorgung, die Zusammenarbeit mit den Rehabilitationskliniken und den Prozess der Weiterverlegung geben.

 

  • Nachuntersuchung aller polytraumatisierten Patienten der Universitätsklinik Marburg seit 2008. Hier werden neben Art und Dauer der Rehabilitation auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit und das Outcome im Sinne von Quality of Life (QoL) und viele weitere Faktoren analysiert.

 

 

3. Analyse des Zertifizierungsaufwandes (Ruchholtz, Debus, Dankowski)

Diese Studie befasst sich mit dem organisatorischen Aufwand welcher im Zertifizierungsprozess (s. www.dgu-traumanetzwerk.de) für die einzelnen Netzwerke anfällt. Stattgehabte Fortbildungsveranstaltungen und Netzwerktreffen werden anhand eines Fragebogens ermittelt.

Ebenfalls erfolgt die Auswertung der Dauer des Zertifizierungsprozesses und der Dropout-Quote im Bezug auf die einzelnen Versorgungsstufen.

 

 

4. Organisatorische, personelle und strukturelle Merkmale der Kliniken im TraumaNetzwerk DGU (Ruchholtz, Kühne, Mand, Karl, Binder)

In diesem Projekt werden u.a. die Auditberichte der am TraumaNetzwerk teilnehmenden Kliniken ausgewertet. Hierbei soll u.a. erstmals eine Erfassung der organisatorischen, personellen und strukturellen Ausstattungsmerkmale in Kliniken der Schwer- und Schwerstverletztenversorgung ermittelt werden.

 

 

Publikationen der AG im Jahr 2011


  • Kühne CA, Mand C, Lefering R, Lendemans S, Ruchholtz S. Urgency of neurosurgical interventions for severe traumatic brain injury. Unfallchirurg 2011; May 22 (Epub ahead of print)

 

  • Mand C, Kühne CA, Arbeitskreis Umsetzung Weißbuch/Traumanetzwerk in der DGU-AKUT, Ruchholtz S. TraumaNetzwerkD DGU. TraumaBerufskrankh 2011; 13(Suppl 1): 40-44

 

  • Mand C, Kühne CA, Arbeitskreis Umsetzung Weißbuch/Traumanetzwerk in der DGU-AKUT, Ruchholtz S. Das TraumaNetzwerkD DGU 2009; Unfallchirurg 112; 10:878-884

 

  • Mand C, Müller T, Ruchholtz S, AKUT, Künzel A, Kühne CA. Organizational, personell and structural alterations due to participation in TraumaNetworkD DGU: The first stocktaking. Unfallchirurg 2010, Nov 12 (Epub ahead of print) German

 

  • Topp T, Lefering R, Müller T, Ruchholtz S, Patzer T, Kühne CA, TraumaRegister der DGU. Suicide in old age: the underestimated risk. An analysis of 1,894 patients in the Trauma Registry of the German Trauma Society. Unfallchirurg 2011, Nov 16 (Epub ahead of print) German

 

  • Hußmann B, Lefering R, Taeger G, Waydhas C, Ruchholtz S; Sven Lendemans and the Trauma Registry. Influence of prehospital fluid resuscitation on patients with multiple injuries in hemorrhagic shock in patients from the DGU Trauma Registry. J Emerg Trauma Shock 2011; Oct; 4(4): 465-471

 

  • Debus F, Mand C, Kühne CA, AKUT-Lenkungsgruppe, Siebert H, Ruchholtz S. Traumanetzwerk DGU - Bundesweit fast alle Kliniken für Schwerverletzte registriert. Orthopädie und Unfallchirurgie Mitteilungen und Nachrichten; Dez. 2011; 176-180

 

  • Ruchholtz S (für die Autoren). Die S3-Leitlinie Polytrauma. Notfallmedizin up2date, 6 2011; Spezielle Notfallmedizin; 313-336

 

  • Topp T, Müller T, Kiriazidis I, Lefering R, Ruchholtz S, Trauma Registry of the German Trauma Society, Kühne CA. Multiple blunt trauma after suicidal attempt: an analysis of 4,754 multiple severely injured patients. Eur J Trauma Emerg Surg. Published online: 12 May 2011

 

  • Lefering R, Ruchholtz S. Trauma registries in Europe. Eur J Trauma Emerg Surg. Published online: 16 December 2011

 

  • Debus F, Mand C, Kühne CA, AKUT-Lenkungsgruppe, Flake F, Lemke H, Siebert H, Ruchholtz S. Das Projekt TraumaNetzwerk DGU der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. - die aktuelle Entwicklung. Rettungsdienst; Okt. 2011; 25-31

 

  • Ruchholtz S, Mand C, Lewan U, Debus F, Dankowski C, AKUT Steering Committee, Kühne CA, Siebert H. Regionalisation of trauma care in Germany: the "TraumaNetwork DGU-Project". Eur J Trauma Emerg Surg. Published online: 20 December 2011

 

Zuletzt aktualisiert: 20.12.2012 · Stephanie Kotitschke

 
 
 
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