28.01.2021 Prof. Dr. Hilfiker-Kleiner erneut in den Wissenschaftsrat berufen

Neue Dekanin des Fachbereichs Medizin ist seit 2018 Mitglied im renommierten Beratungsgremium

Auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft hat der Bundespräsident Ende Januar die Mitglieder des Wissenschaftsrates berufen. Zum 1. Februar 2021 wird Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner für weitere drei Jahre Teil des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums der Bundesregierung sein.

Portraitfoto von Prof. Dr. Hilfiker-Kleiner
Foto: Karin Kaiser

Prof. Dr. Hilfiker-Kleiner ist seit dem 1. Januar 2021 hauptamtlich Dekanin des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität. Zuvor war sie zwölf Jahre Professorin für Molekulare Kardiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, an der sie 2013 zudem das Amt der Forschungsdekanin übernahm. Insbesondere für ihre Expertise zu den molekularen Mechanismen der Herzinsuffizienz und der „peripartalen Kardiomyopathie“ (PPCM), einer schweren Herzschwäche bei vorher herzgesunden Frauen in den letzten Wochen vor und den ersten Monaten nach einer Geburt, sowie der Krebs-assoziierten Kardiomyopathie ist Hilfiker-Kleiner in der Fachwelt bekannt. Ihre weitreichende Expertise in der medizinischen Forschung bringt Hilfiker-Kleiner in verschiedenen Gremien ein: So war sie Chair der Working Group on Myocardial Function der European Society of Cardiology (ESC), Board Member and Secretary of the International Society of Heart Research (ISHR), European Section. Seit 2020 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat der Charité in Berlin. In diesem Jahr ist sie außerdem Präsidentin der Jahrestagung der Deutschen Kardiologischen Gesellschaft (DGK) in Mannheim.

Der Wissenschaftsrat

Mit Gründung am 5. September 1957 ist der Wissenschaftsrat das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa. Seine Mitglieder beraten die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs.

 

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