09.11.2023 Vom Wert des Übersetzens

Literarischer Abend mit Autorin und Übersetzerin Nicola Denis

Junge Frau sitzt lesend auf einer Mauer, im Hintergrund Gebäude und der Pariser Eiffelturm.
Foto: Colourbox.de
Französische Literatur und ihre Übersetzung steht im Fokus der Veranstaltung mit Nicola Denis.

Wie überträgt man die Sprachkunst von Autoren wie Honoré de Balzac oder Alexandre Dumas von einer Sprache in die andere? Im Gespräch mit Professor Dr. Olaf Müller gibt die Autorin und Übersetzerin für französische Literatur Nicola Denis Einblicke in die Praxis des literarischen Übersetzens und stellt ihr Werk vor. In Kooperation mit dem literarischen Verein Strömungen lädt das Institut für Romanische Philologie der Philipps-Universität Marburg alle Interessierten herzlich ein zum Gesprächsabend am Mittwoch, 15. November 2023, ab 19 Uhr im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3/Frankfurter Straße, 35037 Marburg.

Autorenporträt Nicola Denis
Foto: Hervé Morand
Autorin und Übersetzerin Nicola Denis

Verschiedene Romane, die Nicola Denis übersetzt hat, werden an dem Abend besprochen und vorgestellt, darunter Adèle Rosenfelds „Quallen haben keine Ohren“, Honoré de Balzacs „Cousine Bette. Die Rache einer Frau“, Marie-Claire Blais‘ „Drei Nächte, drei Tage“, Philippe Lançons „Der Fetzen“ und Éric Vuillards „Die Tagesordnung“. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Deutsch-Französische Gesellschaft Marburg und das Marburger Literaturforum e.V. sowie den Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg.

Am Donnerstag, 16. November 2023, von 9 bis 12 Uhr findet ein Übersetzungsworkshop mit Nicola Denis im Seminarraum 03D09 im D-Turm in der Wilhelm-Röpke-Straße statt. Dazu sind alle Studierenden eingeladen, die sich für das literarische Übersetzen aus dem Französischen interessieren.

Nicola Denis übersetzt seit vielen Jahren aus dem Französischen Autoren wie Honoré de Balzac, Alexandre Dumas, Éric Vuillard, Philippe Lancon, Sylvain Tesson, Olivier Guez und Marie-Claire Blais. Für ihr übersetzerisches Werk erhielt sie 2001 den Prix lémanique de la traduction sowie den Eugen-Heimlé-Übersetzerpreis 2023. 2022 erschien ihr erster Roman „Die Tanten“ im Klett-Cotta-Verlag.

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