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Betreuung von Bachelorarbeiten

Es freut uns sehr, dass Sie Ihre Bachelorarbeit an der Professur für Mikroökonomie verfassen möchten. Sowohl Studierende der VWL als auch der BWL können ihre Bachelorarbeit entweder in deutscher oder in englischer Sprache in unserer AG verfassen.

Interessierte an einem der aufgeführten Themen melden sich bitte zur Terminvergabe mit Angabe des gewünschten Themas bei Frau Böttner an.

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    Organtransplantation, Organspende, Organallokation

    Die Anzahl der nachgefragten Organe, sowie die Menge des nachgefragten Gewebes und nachgefragter Zellen übersteigt bei weitem das Angebot. Warum ist das Fall? Es wurden in der breiten Öffentlichkeit sowie der Fachöffentlichkeit bereits zahlreiche Vorschläge diskutiert diesen Umstand zu ändern. Aktuell wird die Debatte in der breiten Öffentlichkeit in Deutschland zum Thema Organspende von der Frage dominiert, ob jeder im Fall des Hirntods Organspender werden soll, soweit sie oder er zu Lebzeiten nicht widersprochen hat. 
    Ihre Aufgabe besteht darin in diesem weiten Themenkomplex einen Teilbereich aus ökonomischer Sicht aufzuarbeiten, ohne dabei ethische und normative Fragen gänzlich aus dem Blick zu verlieren.

    Betreuer: Philipp Bösherz

    Literatur: 
    Ahlert, Marlies; Kliemt, Hartmut (2013): Problems of priority change in kidney allocation and beyond. In: The European Journal of Health Economics 14 (3), S. 383–390.
    Kliemt, Hartmut (2001): Organtransplantation im Eurotransplantverbund. In: Analyse & Kritik 23 (2), S. 133–155.
    Platz, Trine Tornøe; Siersbæk, Nikolaj; Østerdal, Lars Peter (2019): Ethically Acceptable Compensation for Living Donations of Organs, Tissues, and Cells. An Unexploited Potential? In: Applied health economics and health policy 17 (1), S. 1–14.



    The Evolution of Household Portfolio

    This topic explores the history and change in household financial portfolio, not only in historical context, but also within geographical context. In addition to the positive evaluation of different patterns, microeconomic models that aim to explain those patterns would be reviewed and analyzed.  The topic is the subject of a small but rather growing branch of the finance literature. The research strategy would be to find a specific point of focus in this area. The following two papers serve as examples for specific research questions.

    Betreuer: Kareem Hamdy

    Literatur:
    Brunnermeier, M. K., & Nagel, S. (2008). Do wealth fluctuations generate time-varying risk aversion? Micro-evidence on individuals. American Economic Review, 98(3), 713-36.
    Brown, J. R., & Finkelstein, A. (2007). Why is the market for long-term care insurance so small?. Journal of Public Economics, 91(10), 1967-1991.


    Regression Discontinity Design

    RDD ist eine Technik, die sich im Umgang mit Selbstselektionsproblemen in mikroempirischen Studien als hilfreich erwiesen hat. Die Methodik ist in ihrer Effizienz vergleichbar mit anderen komplizierteren mikroökonometrischen Techniken. Das Ziel dieser Studie ist es, die empirischen Studien mit der Methodik zu beantworten, um Fragen im Zusammenhang mit der Bildungsökonomik zu beantworten. Der Schwerpunkt liegt auf Studien, die Variablen untersuchen, die die Schulbildung widerspiegeln, sei es in Form von kognitiven Fähigkeiten oder Arbeitsmarktergebnissen.

    Betreuer: Kareem Hamdy

    Literatur: 
    Ozier, Owen, "The Impact of secondary schooling in Kenya: A regression discontinuity analyses." Journal of Human Resources (2016).

    Verhalten im Wettbewerb

    Zahlreiche Experimente haben ergeben, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf Wettbewerbssituationen reagieren. Dies wirft einerseits die Frage nach den Ursachen für diese Beobachtung auf - scheuen Frauen tatsächlich den Wettbewerb? Haben sie möglicherweise weniger Selbstvertrauen? Oder sind sie weniger risikofreudig? Andererseits hat diese Beobachtung möglicherweise Folgen im Arbeitsmarkt und anderen Bereichen. Zum Beispiel könnten unterschiedliche Organisationsformen von vorneherein für ein Geschlecht attraktiver sein.

    Betreuerin:  Isabel Cutrim

    Literatur:
    - Niederle, Muriel, and Lise Vesterlund. "Gender and competition." *Annu.
    Rev. Econ.* 3.1 (2011): 601-630.

    Affirmative Action: Theory and Evidence

    Affirmative action policies are designed to improve outcomes of disadvantaged groups. This topic focuses on the theory behind the design of such policies and the experimental evidence for its efficacy in the context of competition. Policies that are supposed to improve women's performance in competitions and encourage their participation might have unintended negative effects. Understanding the mechanisms through which affirmative action works is key to identifying potential unintended effects and designing policies that work towards improving women's outcomes.

    Betreuerin: Isabel Cutrim

    References:

    Bracha, A.; Cohen, A. & Conell-Price, L.
    The heterogeneous effect of affirmative action on performance
    Journal of Economic Behavior & Organization, Elsevier BV, 2019 , 158 , 173-218

    Balafoutas, L. & Sutter, M.
    Affirmative Action Policies Promote Women and Do Not Harm Efficiency in the Laboratory
    Science, American Association for the Advancement of Science (AAAS), 2012 , 335 , 579-582

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    Die wichtigsten Hinweise zur Anfertigung hinsichtlich Vorgehen, formales Aussehen, Literaturbeschaffung und Kooperationen mit Unternehmen haben wir für Sie in einem Dokument zusammengefasst.