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Foto: privat

Der Studiengang „Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung“ bietet Studierenden einen Überblick über alle drei Bereiche und ermöglicht auch die Vertiefung auf einen Teilbereich. Das bietet ein breites Spektrum an Allgemeinbildung, was für das Berufsleben im Kulturbereich unabdingbar ist.

Die Inhalte umfassen sowohl theoretische Basiskenntnisse zu Beginn des Studiums, um das Handwerk zu erlernen, als auch praktische Module in höheren Semestern, um das Erlernte anzuwenden. Es werden auch Workshops bei Radio- oder Fernsehsendern angeboten, wie zum Beispiel beim ZDF, damit Studierende erste Einblicke in das Berufsleben bekommen können. Das wichtigste am Studiengang ist, dass man neben dem Studieren engagiert ist und auch selbstständig Praktika oder Volontariate absolviert.

Durch die Kombination aus Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Medienwissenschaft habe ich beim Studieren das Gefühl, ich sei in der Schule und lerne nur noch die Fächer, die mich auch tatsächlich interessieren. Die Kurse sind überschaubar, die Lehrkraft kennt deinen Namen, ist hilfsbereit und daran interessiert, dass du dein Potenzial ausschöpfst. Nebenher gibt es die Möglichkeit ein Nebenfach zu belegen, sei es Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie oder eines von vielen weiteren zahlreich angebotenen Importmodulen. Ich habe Rechtswissenschaften gewählt und werde im nächsten Semester das Modul „Medienrecht“ belegen, um einen Bezug zum Studium herzustellen. Diese Vielseitigkeit macht KuMuMe, so die Abkürzung des Studiengangs, besonders attraktiv.

Marburg ist zudem eine wunderschöne Studentenstadt. Die alte Oberstadt, mit all ihren Fachwerkhäusern, kann mit einem Aufzug erreicht werden. Dort springt einem vor allem die hohe Kneipendichte ins Auge. Allzu viel Ablenkung gibt es in Marburg ansonsten nicht, da es doch ein relativ kleines Städtchen ist. Da Frankfurt und Kassel jedoch in der Nähe sind, fühlt sich aber auch der Großstadtmensch beim Studieren in Marburg sehr wohl.