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Studiengänge

Blick über die Schulter auf ein aufgeschlagenes Lehrbuch
Foto: Rolf K. Wegst

Gegenstand der Keltologie sind die Sprachen und Literaturen der inselkeltischen Völker (Irisch, Schottisch-Gälisch, Manx, Kymrisch (Walisisch), Bretonisch und Kornisch) sowie das nur fragmentarisch überlieferte Festlandkeltische.

In Marburg können Sie Keltologie als Schwerpunkt in den B.A.-Studiengängen Historische Sprach-, Litertur- und Kulturwissenschaften und Europäische Literaturen studieren. Wir bieten Ihnen außerdem als einzige Universität Deutschlands einen weiterführenden Masterstudiengang Keltologie an.

Bachelor

Der Studiengang „Historische Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften“ (HSLK), in dem Keltologie als Schwerpunkt gewählt werden kann, führt ein in die Geschichte von Sprachen, Literaturen und Kulturen – von Irland über das alte Rom, das antike Griechenland und den Vorderen Orient bis nach Indien und Tibet oder zum Ursprung der indoeuropäischen Sprachen. Bildungsziel des Studienganges ist die Fähigkeit zum Umgang mit den überlieferten Texten verschiedener Kulturräume Europas und des Orients. Die Keltologie erforscht das sprachliche und literarische Erbe der mittelalterlichen keltischen Kulturen von Irland und Wales.

Keltologie kann als Schwerpunkt auch im B.A.-Studiengang Europäische Literaturen belegt werden. Der Bachelorstudiengang „Europäische Literaturen“ bietet Ihnen eine literaturwissenschaftliche Grundausbildung, in deren Verlauf Theorie und Geschichte der Literatur aus interkultureller und interdisziplinärer Perspektive studiert werden.

Master

Im Marburger Masterstudiengang "Keltologie" steht die sprach- und literaturgeschichtliche Erforschung von zwei mittelalterlichen keltischen Sprachen im Zentrum, dem Irischen und dem Kymrischen, deren reiche Textkorpora neben ihrer sprachgeschichtlichen Bedeutung auch einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Kulturentwicklung des Mittelalters darstellen.
Der Fokus des Studiums liegt neben der Arbeit mit (Original-) Texten aus unterschiedlichen Perioden und Textsorten einerseits auf philologischen, andererseits auf literaturtheoretischen und -historischen Fragen der Texterschließung. Um das Wissen um kulturelle und literarische Hintergründe zu vertiefen, wird auch die Kultur- und Geistesgeschichte der betreffenden Völker in die Betrachtung mit einbezogen.

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