10.07.2026 LOEWE-Schwerpunkt „QuEnergy" erforscht sparsame Sensoren, Speicher und Solarzellen

TU Darmstadt und Uni Marburg bündeln ihre Technologie-Expertise

Illustration zum LOEWE-Schwerpunkt "QuEnergy" entworfen von Giuseppe Meneghini
Illustration: Giuseppe Meneghini
Spezielle geladene Teilchen, sogenannte Exzitonen, das sind gebundende Paare von Elektronen und Löchern, stehen im Fokus der Marburger Teilprojekte in "QuEnergy".

Mit einem neuen Forschungsverbund wollen Wissenschaftler*innen der TU Darmstadt und der Uni Marburg neue Grundlagen für energieeffiziente Quantentechnologien legen. Der LOEWE-Schwerpunkt „QuEnergy" wird vom Land Hessen von 2027 an mit 4,8 Millionen Euro über vier Jahre gefördert. Auf Marburger Seite sind die Arbeitsgruppen der Physik-Professor*innen Erwin Malic, Nadine Leisgang, Marcel Reutzel und Marina Gerhard eingebunden.

„Ich freue mich, dass mit ‚QuEnergy' bereits der vierte LOEWE-Schwerpunkt an der TU Darmstadt eingerichtet wird“, sagte TU-Präsidentin Tanja Brühl. Die TU Darmstadt hat im Schwerpunkt QuEnergy die Federführung. „Der Verbund wird sich der wichtigen Zukunftsfrage widmen, wie sich Hochtechnologien deutlich energiesparender betreiben lassen. Damit bereichert er maßgeblich unserer Forschungsfeld Matter and Materials. Im Bereich der Quantentechnolgie haben wir uns hier in den vergangenen Jahren durch strategische Berufungen nachhaltig verstärkt. Ich bin überzeugt, dass die Ergebnisse vielfältig in die hessische Innovationslandschaft ausstrahlen werden.“

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