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Was ist das Ziel der APSIN-Studie?

In der APSIN-Studie wird untersucht, ob eine zusätzliche Behandlung mit einem radioaktiv markierten Arzneimittel (Lutathera®) nach der vollständigen operativen Entfernung eines lokal begrenzten neuroendokrinen Tumors das Risiko eines erneuten Auftretens der Erkrankung verringern kann.

Die Studie wird zwei Möglichkeiten vergleichen:

  • Behandlung mit Lutathera® und regelmäßige Kontrolluntersuchungen (Lutathera® + Standard)
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen ohne zusätzliche Behandlung (Standard)

Medizinischer Hintergrund der Studie

Neuroendokrine Tumore entstehen aus hormonbildenden Zellen im Dünndarm. Sie sind oft klein, können sich aber in angrenzende Lymphknoten, in die Leber oder andere Organe ausbreiten.

In der  Regel werden diese Tumore operativ entfernt. Trotzdem kommt die Erkrankung bei etwa einem Viertel bis fast der Hälfte der Betroffenen nach einiger Zeit zurück.

Bei anderen Krebsarten wird nach der Operation oft eine zusätzliche Behandlung eingesetzt, die einem Wiederauftreten der Erkrankung entgegenwirkt (z. B. Chemo-therapie). 
Für neuroendokrine Tumoren gibt es bisher keine solche Behandlung – die Patienten und Patientinnen werden lediglich regelmäßig kontrolliert. Kommt es zum Rezidiv, erfolgt in den meisten Fällen eine erneute Operation, mit höheren Risiken aufgrund der durch die erste Operation hervorgerufenen Verwachsungen im Bauchraum.

Kooperationsbeteiligte