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Klinische Schwerpunkte

Die klinischen Schwerpunkte umfassen das gesamte Spektrum pneumologischer und schlafmedizinischer Erkrankungen, insbesondere:

  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Asthma bronchiale
  • Bronchiektasen und chronische Infektionen der Atemwege
  • Interstitielle Lungenerkrankungen und Lungenfibrosen
  • Pneumonien und andere respiratorische Infektionen
  • Pulmonale Gefäßerkrankungen, einschließlich pulmonaler Hypertonie
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen
  • Thorakale Tumorerkrankungen in interdisziplinären Strukturen

Die Versorgung erfolgt leitlinienorientiert und in enger Abstimmung mit angrenzenden Fachdisziplinen.

Angebote in der Patientenversorgung

In der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie gibt es neben der Pneumologischen und der Schlafmedizinischen Ambulanz mehrere Spezialambulanzen, unter anderem für Patienten mit Bronchiektasen, MTM Erkrankungen, schwerem COPD / Emphysem, schwerem Asthma und Mukoviszidose. Die stationäre Patientenversorgung findet auf der Station 233 und der Intensivstation I3 statt. An das Schlafmedizinische Labor können sich Patienten zur Untersuchung und Behandlung von Schlafstörungen wenden. In der Pneumologischen Funktionsdiagnostik können alle erforderlichen Funktionsuntersuchungen durchgeführt werden. Darüber hinaus steht ein Alpha-1-Antitrypsin-Zentrum zur Verfügung.

Funktionsdiagnostik

Die Lungenfunktionsprüfung ist ein Routineverfahren, welches angewendet wird, wenn der Verdacht auf eine Lungenerkrankung besteht. Es kommt aber auch zur Verlaufskontrolle bei bekannten Lungenerkrankungen zum Einsatz. Eine Lungenfunktionsprüfung erfolgt ebenfalls vor größeren operativen Eingriffen, um die Anästhesiefähigkeit des Patienten zu prüfen. Auch bei neuromuskulären Erkrankungen sollte diese Untersuchung im Verlauf durchgeführt werden, um die Kraft der Atemhilfsmuskulatur zu messen. Zu den Lungenerkrankungen, bei denen in regelmäßigen Abständen eine Lungenfunktionsprüfung erfolgen sollte, gehören beispielsweise das Asthma bronchiale, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, das Lungenemphysem oder die Lungenfibrose.

Schulungszentrum für Patienten mit Asthma bronchiale

Seit März 2002 werden in der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie (Direktor Prof. Dr. Rohde) Schulungen für Patienten mit Asthma bronchiale angeboten. 
Von großer Bedeutung bei der Behandlung von Asthma bronchiale ist, dass der Patient nicht nur mit seiner Erkrankung und seinen Medikamenten umzugehen weiß, sondern auch, dass er die Symptome erkennen und einzuschätzen lernt, die zu einem akuten Asthmaanfall führen können. 

Alpha-1-Antitrypsin-Zentrum Marburg

Unter der Leitung von Prof. Dr. G. Rohde und Priv.-Doz. Dr. Dr. R. Bals bietet das Zentrum an der Philipps-Universität einen Service zur Testung auf einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AAT) an. Die seltene Erkrankung kann in schweren Fällen zu einem Lungenemphysem oder zur Leberzirrhose führen.