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Arbeitsgruppe 37 Psychologie & Linguistik: Forschung und Praxis (2020–)

In allen Therapieformen - insbesondere in der Psychotherapie - ist eine wichtige Grundvoraussetzung eine funktionierende Kommunikation zwischen Therapeut*in und Klient*in. Diese spielt auch bezüglich des Aufbaus der therapeutischen Beziehung eine entscheidende Rolle. Daher ist es erforderlich zu verstehen, wie Sprache von Patienten genutzt und verarbeitet wird.

Da Kommunikation die Grundlage nicht nur für eine Therapie, sondern auch für jegliches soziales Miteinander darstellt, resultieren aus Barrieren und Kommunikationsstörungen sehr häufig psychische Belastungen. Einige psychische Probleme wiederum führen zu Kommunikationsstörungen. Psychologie ist daher auch in der Sprachtherapie ein wichtiger Bestandteil. Eine psychologische Schulung von Sprachtherapeut*innen erscheint dringend notwendig.

(Klinische) Psychologie und (klinische) Linguistik haben daher eine bedeutsame Schnittstelle, die wir in dieser AG fokussieren möchten. Die AG ist eine Plattform zum Austausch zwischen Linguist*innen, Sprachtherapeut*innen, Sprechwissenschaftler*innen und Psycholog*innen. Darüber hinaus können in diesem Kontext neuere Forschungsansätze diskutiert werden. Spezifische Themenbereiche sind derzeit Forschungsfragen zur Stimme (insb. Prosodie) innerhalb der Psychotherapie, Sprachstörungen bei psychiatrischen Störungsbildern und praktische Workshops zur Gesprächsführung in der Sprachtherapie.

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