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KONDA - Kontinuierliches Qualitätsmanagement von dynamischen Forschungsdaten zu Objekten der materiellen Kultur unter Nutzung des LIDO-Standards

Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (2019-2022)

Ziel dieses Projekts ist eine systematische Qualitätssicherung von strukturierten Forschungsdaten zu Objekten der materiellen Kultur, nicht nur bei der Datenerhebung sondern kontinuierlich über den gesamten Lebenszyklus von Daten. Dazu wird zunächst ein generischer Qualitätsmanagementprozess für dynamische, zum Teil unsichere Forschungsdaten entwickelt. Dieser wird auf das international anerkannte Harvesting-Format Lightweight Information Describing Objects (LIDO) übertragen, in konkrete Anwendungskontexte für die Kunst- und Kulturwissenschaften überführt und an ausgewählten Datenbeständen erprobt. Die für die jeweiligen Kontexte resultierenden Qualitätsmanagementprozesse werden in Handbüchern dokumentiert und den entsprechenden Communities zur Verfügung gestellt.
 
Die einschlägigen Tätigkeitsfelder der Projektpartner ergänzen sich ideal: Das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg bringt seine langjährige Expertise in der Datenmodellierung und Erfassung von Objekten der materiellen Kultur im kunsthistorischen Kontext, der Entwicklung und Vermittlung von Erschließungsstandards (darunter LIDO) und der Aggregation heterogener Datenbestände ein. Der Arbeitsschwerpunkt der Abteilung Forschung und Entwicklung der Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen liegt im Aufbau und in der Entwicklung von digitalen Forschungsinfrastrukturen unter besonderer Berücksichtigung der Interoperabilität von Metadaten zu Gegenständen der Kunst- und Kulturwissenschaften. Konkret betreibt die SUB die LIDO-Weiterentwicklung in aktiver Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Fachgremien. Dies gewährleistet eine breite Verankerung des Projekts in der Community sowie den Rückfluss der Ergebnisse in den internationalen Standard. Wir liefern die konzeptionelle Basis und setzen den Rahmen für das Vorhaben, indem die in der Informatik geläufigen Techniken und Methoden zum Qualitätsmanagement auf die kulturwissenschaftlichen Domänen angewendet und dafür weiterentwickelt werden.
 
Unser Teilprojektziel ist ein generischer Qualitätsmanagementprozess für dynamische, zum Teil unsichere Forschungsdaten. Die zentralen Prozessaktivitäten sind die Definition der anvisierten Datenqualität anhand eines Kriterienkatalogs, die Prüfung der vorhandenen Datenqualität basierend auf verschiedenen Analysetechniken und die Qualitätsverbesserung anhand eines Katalogs von Verbesserungsmaßnahmen. All diese Aktivitäten sind miteinander verzahnt, d.h. Analysen werden aufgrund von gewählten Qualitätskriterien und Verbesserungen aufgrund von Analyseergebnissen durchgeführt. Neben der Datenqualität wird auch auch die Qualitätssicherung der beteiligten Datenmodelle und –transformationen betrachtet. Der Prozess ist kontinuierlich, da er die gesamten Lebenszeiten von dynamischen Daten, Datenmodellen und -transformationen begleiten, also die Qualität dieser dauerhaft hoch halten soll. 
Da das Qualitätsmanagement von unsicheren Daten generell bisher noch wenig untersucht wurde, werden in unserem Teilprojekt speziell für diese Aufgabe neue Modellierungs- sowie Qualitätsanalysetechniken und -verbesserungsmaßnahmen entwickelt.


Kooperationspartner
  • Dr. Christian Bracht (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg)
  • Dipl. Math. Regine Stein (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
 
Projektmitarbeiterin in der Arbeitsgruppe
  • Viola Wenz
 
Weitere Informationen

Zuletzt aktualisiert: 02.09.2019 · wenzvi

 
 
 
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