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Marburger Kristallisationslabor


Das in Zusammenarbeit mit Marburger Forschungsgruppen und dem LOEWE-Zentrum für Synthetische Mikrobiologie ins Leben gerufene MARXTAL– Kristallisationslabor stellt sich mit Hilfe von Hochdurchsatz- Kristallisationsrobotik den Herausforderungen der modernen Strukturbiologie. Der Schwerpunkt dieser Robotik hat zum Ziel, das gegenwärtig bestehende Problem der Erzeugung von Proteinkristallen anspruchsvoller Targetproteine, welches als Flaschenhals der Proteinstrukturbestimmung angesehen wird, durch Screenen zahlreicher Kristallisationsbedingungen im Hochdurchsatzmaßstab zu lösen.

Hierzu stehen Geräte zur Durchführung von Kristallisationsexperimenten, zum Handling von Kristallisationsbedingungen, zur kontinuierlichen Dokumentation der Kristallisationstropfen sowie zur ersten Charakterisierung erhaltener Kristalle mittels Röntgenstrahlung zur Verfügung.

 

Das Formular für einen Kristallisationsauftrag finden Sie unter dem folgenden Link: Auftragsformular

Kristallisationsroboter Digilab Honeybee 963TM

honeybee1
honeybee2

Das Honeybee Kristallisationssystem erlaubt die schnelle und zuverlässige Dispensierung von Kristallisationsbedingungen und Protein-Formulierungen in 96-Well-Platten zur Erstellung von Kristallisationsexperimenten.



Kristallisationsroboter Cartesian Microsys TM SQ 4000

Cartesian System
 

Mit den beiden Robotern können pro Tag etwa 3000 Kristallisationsansätze pipettiert werden. In den Kristallisationsplatten können Tropfen mit einer Grösse von 100 nL bis 500 nL pipettiert werden. Im Vergleich zum herkömmlichen Erstellen der Kristallisationstropfen durch Pipettieren per Hand kann die Proteinlösung im Falle des automatisierten Dispensierens einer deutlich grösseren Zahl an Kristallisationsexperimenten zugänglich gemacht werden.

 

Die Dokumentationssysteme Formulatrix Rock ImagerTM

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Die beiden Formulatrix Rock ImagerTM Dokumentationssysteme stellen vollautomatische Visualisierungs- und Lagerungssysteme für Kristallisationsexperimente dar. Sie fotografieren und dokumentieren die auspipettierten Kristallisationsansätze mit einem Durchsatz von ca. 900 Tropfen pro Stunde. Hierbei werden die Platten barcodeunterstützt aus dem Lagerhotel einem Mikroskop zugeführt und die aufgenommenen Fotos auf einem Server gespeichert. Über das Browser-unterstützte Interface RockImager Web, zu welchem MarXtal-Nutzern Zugang gewährt wird, können die erhaltenen Aufnahmen der Kristallisationsexperimente im zeitlichen Verlauf des Experiments angeschaut und bewertet werden. Über diesen Zugang können die Kristallisationsergebnisse innerhalb des Netzes der Philipps-Universität Marburg und per VPN-Zugang ins Uni-Netz von überall abgerufen werden. Um den täglichen Laborbetrieb nur wenig zu beeinträchtigen, lassen sich Dokumentation und Wartungsroutinen nachts automatisiert durchführen.

Für Kristallisationsexperimente bei unterschiedlichen Temperaturen stehen jeweils ein Dokumentationssystem bei 18 °C und 4 °C zur Verfügung. Mit der gegenwärtig vorhandenen Software können pro Imager 190 Lagerplätze für Kristallisationsplatten angesteuert werden.

 

Liquid-handling System Lissy

Lissy

Mit Hilfe des Lissy-Systems können individuelle Kristallisationsscreens in einfacher Weise vollautomatisch hergestellt werden.

 

Das Formular für einen Kristallisationsauftrag finden Sie unter dem folgenden Link: Auftragsformular

 

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Zuletzt aktualisiert: 06.12.2018 · geissely

 
 
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