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Marburger Chemie "Center of Excellence"

Wissenschaftsmagazin "Chemie heute" würdigt herausragende Stellung und Attraktivität des Fachbereichs

"Die traditionsreiche Philipps-Universität in Marburg zählt zwar nicht zu den großen Universitäten des Landes, sie zählt aber sicherlich zu den größten Talentschmieden. Das gilt in ganz besonderem Maße für den Fachbereich Chemie." Mit dieser Einschätzung beginnt ein Beitrag in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Chemie heute" über die Vorzüge des Marburger Fachbereichs. "Exzellente Forschung" bescheinigt Chefredakteur Uwe Zündorf dem auf den Lahnbergen ("Chemie auf der Höhe") angesiedelten Fachbereich: "Und deshalb gilt dieser Fachbereich hierzulande auch als ‚Center of Excellence‘." Die Marburger Chemie sei bereits ein "Center of Excellence" gewesen, als es diesen Begriff noch gar nicht gab.

Marburger Chemie "Center of Excellence"
Studium der Chemie in Marburg – eine Entscheidung, die sich auszahlt
Foto: Bildarchiv Foto Marburg

Das Wissenschaftsmagazin des Fonds der Chemischen Industrie nimmt die Marburger Chemie in Geschichte und Gegenwart unter die Lupe und notiert: "Vom Beginn des 19. Jahrhunderts an gaben sich Chemiker mit herausragendem Namen die Klinke in die Hand" – unter ihnen Robert Wilhelm Bunsen, der Mitbegründer der Physikalischen Chemie. Nach 1881, als das Chemische Institut der Philipps-Universität ein eigenes Domizil bezog, "stieg die Chemie zu glänzender Höhe auf – immerhin lehrten und forschten dort vier spätere Nobelpreisträger".

Aktuell attestiert die Zeitschrift dem Chemiestudium in Marburg eine gute Vorbereitung auf den künftigen Beruf: "Kaum eine andere deutsche Universität weist in ‚der Chemie‘ eine so große Vielfalt von Forschungsaktivitäten auf wie Marburg." Hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang die enge wissenschaftliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Nachbardisziplinen, die sich auch in der Mitwirkung am Sonderforschungsbereich "Unordnung in Festkörpern auf mesoskopischen Skalen", der Arbeit des Wissenschaftlichen Zentrums für Materialwissenschaften sowie der interdisziplinären Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses widerspiegele. Für die herausragende Stellung der Marburger Chemie spreche, dass der Fachbereich an drei der sechs Sonderforschungsbereiche der Philipps-Universität beteiligt sei.

"Chemie heute" stellt die wichtigsten Schwerpunkte der im Fachbereich arbeitenden Wissenschaftler vor und konstatiert "rege Forschungsaktivitäten also an allen Fronten". Dies schlage sich auch in einer äußerst erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln insbesondere der Deutschen Forschungsgemeinschaft nieder (siehe auch "Marburger Forschung belegt Spitzenplatz").

Die "lebendige und international hoch angesehene Forschungsatmosphäre und die Vorlesungsvielfalt im Fachbereich Chemie haben dazu geführt, dass sehr viele jüngere Hochschullehrer, Gastprofessoren, Postdoktoranden und auswärtige Doktoranden nach Marburg kommen, um zum Beispiel mit einem Stipendium des Graduiertenkollegs ihre Doktorarbeit anzufertigen", berichtet das Magazin. Dass die Zahl der Promovenden trotz zwischenzeitlich rückläufiger Studierendenzahlen von 90 (1990) kontinuierlich auf 157 (1998) gestiegen sei, wird als weiterer Beleg für die Attraktivität der Marburger Chemie gewertet.

Als vorbildlich würdigt das in Frankfurt erscheinende Blatt zudem den Anfang Oktober veranstalteten dreitägigen "Chemieworkshop für Schüler" sowie das Engagement bei der Förderung junger Existenzgründer in Räumen des Fachbereichs: "Da die Jungunternehmer auf dem Campus bleiben, haben sie natürlich beste Kontakte zu den einzelnen Arbeitsgruppen und damit das Ohr am Puls der Marburger Chemieforschung."

Um möglichst viele naturwissenschaftlich interessierte Abiturientinnen und Abiturienten für ein Studium in der Hans-Meerwein-Straße zu gewinnen, wirbt der Fachbereich bundesweit mit dem Slogan "Es macht Spaß, in Marburg in der Chemie zu forschen, zu lehren und zu lernen!" "Wer sich vor Ort umsieht, kann dies sicherlich bestätigen", fasst der "Chemie heute"-Chefredakteur seine Eindrücke von Forschung und Lehre auf den Lahnbergen zusammen.

Gute Noten bekam die Chemie an der Philipps-Universität bereits vor zwei Jahren, als die Stiftung Warentest gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh ein Ranking der besten chemischen Fachbereiche in Deutschland veröffentlichte. Auf die Frage, welche drei Universitäten sie empfehlen würden, wenn einzig die Qualität der Ausbildung ausschlaggebend wäre, erzielte die Marburger Chemie im Urteil der Professoren dieses Fachgebiets (selbstverständlich zählten nur Fremdurteile) mit 21 % das zweithöchste Imagelob. Auch die Studierenden rückten den Marburger Fachbereich, was die Zufriedenheit mit der Studiensituation und die inhaltliche Qualität des Studienangebots angeht, auf Platz vier und damit auf eine bundesweite Spitzenposition.

kw

[Anmerkung November 2008: Das Wissenschaftsmagazin "Chemie heute" ist nicht mehr verfügbar]

Zuletzt aktualisiert: 01.12.2008 · trautmas

 
 
 
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