14.11.2012
Internationale Tagung "Textilhandel und Textildistribution in der Antike"
9. und 10. April 2013, Philipps-Universität Marburg
Die interdisziplinäre Tagung "Textile trade and distribution in antiquity – Textilhandel und Textildistribution in der Antike" hat zum Ziel, durch den intensiven Austausch der beteiligten Fachdisziplinen neue Wege des Erkenntnisgewinns ebenso wie gänzlich neue Fragestellungen zur Erforschung der antiken Textilökonomie zu ermöglichen. Gerade am Beispiel der Textilien ist es also möglich, Einblicke in die Funktionsweise von Warenaustausch in der Antike und damit in die antike Wirtschaft als Ganzes zu erhalten. Neben Vertretern der Fachrichtungen Alte Geschichte, Altorientalistik und Archäologie wurden daher ebenso Textilforscher/-innen und Naturwissenschaftler/-innen eingeladen, im Rahmen der Tagung Forschungsergebnisse auszutauschen und neue Forschungsansätze zu diskutieren.
Im Rahmen dieser Tagung wird daher angestrebt, den Handel mit Textilien von möglichst vielen Seiten zu beleuchten; die griechisch-römischen Quellen und die indigenen Quellen der Gebiete außerhalb der "östlichen Welt", antike Texte stehen gleichberechtigt neben archäologischen Funden und naturwissenschaftlichen Analysemethoden. Neben dem eigentlichen Warenaustausch im engeren Sinne spielen ebenso Überlegungen zu vermutbaren Absatz- und Beschaffungsmärkten, Transportwegen, Warenpreisen und involvierten Akteuren (Institutionen) sowie die Frage nach dem mit all diesen Aspekten einhergehenden Technologie- und Kulturtransfer eine entscheidende Rolle.
Neben den Fachvorträgen wird es eine Postersektion geben, um jungen wie bereits etablierten Forschern die Gelegenheit zu bieten, aktuelle Arbeiten aus den Bereichen antiker Textilforschung oder der antiken Wirtschaftsgeschichte einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren.
Nähere Informationen zur Tagung (in Deutsch und Englisch) und dem
Call for Posters unter
http://www.uni-marburg.de/fb06/alte_geschichte/textiletrade2013
oder direkt bei der Veranstalterin.
Die Tagung wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Pasold Research Fund sowie der Marburger Universitätsstiftung und den Ursula-Kuhlmann-Fonds.
Kontakt
Dr. Kerstin Droß-Krüpe
Seminar für Alte Geschichte
Wilhem-Röpke-Str. 6C
35032 Marburg
E-Mail

