MBAH
Marburger Beiträge zu antiken
Handels-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Seit 1982 erscheinen die MBAH - zunächst als 'Münstersche Beiträge zur
antiken Wirtschaftsgeschichte' mit jährlich zwei Heften. Ab dem 26.
Jahrgang (2009) erscheinen die MBAH nun in veränderter Form. Der
Wechsel des Verlags brachte es mit sich, das Konzept der MBAH zu
überdenken. Eine erste Entscheidung bestand in der Umbenennung der
'Münsterschen Beiträge zur Antiken Handelsgeschichte' in
'Marburger Beiträge zur Antiken Handelsgeschichte', da beide
Herausgeber schon seit geraumer Zeit an der Philipps-Universität
Marburg tätig sind. |
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Gespräche mit Kollegen und dem Verlag gaben uns dann ferner den
Anlaß, über das Konzept dieser 'Marburger Beiträge zur Antiken
Handelsgeschichte' und gleichzeitig über dasjenige der von uns
herausgegebenen LAVERNA nachzudenken. Wir kamen dabei zu dem Schluß,
daß die Erweiterung des Themenschwerpunkts der MBAH besser sei, als
weiterhin zwei Zeitschriften mit einem ähnlichen Fokus herauszugeben.
Daher beschlossen wir, die MBAH nunmehr unter dem Titel 'Marburger
Beiträge zur Antiken Handels-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte'
erscheinen zu lassen. Die MBAH sollen dabei in Zukunft stärker eine
Plattform für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte auch anderer
altertumswissenschaftlicher Disziplinen bilden. Diese Überlegungen
führten uns folgerichtig zu dem Gedanken, den Kreis der Herausgeber zu
erweitern. Wir freuen uns daher, Robert Rollinger (Innsbruck) und
Christoph Schäfer (Trier) als Mitherausgeber der MBAH begrüßen zu
dürfen.
Die MBAH werden in Zukunft
jährlich in einem Heft erscheinen. Das der Zeitschrift
zugrundeliegende Konzept sieht dabei die Behandlung aller
Quellengruppen (Papyri, Inschriften, Münzen, antike Literatur,
archäologische Zeugnisse) vor, was die Publikation einschlägiger
Quellen ebenfalls miteinschließt.
Willkommen sind Beiträge zur Handels-, Wirtschafts- und
Sozialgeschichte aus den Disziplinen der Altertumswissenschaft in
deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache.
Marburg, im November 2008
H.-J. Drexhage / K.
Ruffing