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Allgemein zu den Regesta Imperii


Seit ihrer Begründung durch den Frankfurter Stadtbibliothekar Johann Friedrich Böhmer (1795-1863) sind die Regesta Imperii zu einem der grundlegenden Quellenwerke zur deutschen und europäischen Geschichte des Mittelalters geworden. Sie sind ein Forschungsinstrument, welches aus sämtlichen urkundlichen und historiographischen Quellen die Tätigkeit der fränkischen und römisch-deutschen Könige und Kaiser von ca. 750 bis 1519 sowie die der Päpste des Hochmittelalters im Hinblick auf Inhalt, Überlieferung, Edition und Forschungsstand erschließt. Dies erfolgt in Gestalt chronologischer Regesten, welche den inhaltlichen Kern der jeweiligen Quelle in modernem Deutsch zusammenfassen sowie alle relevanten Angaben der originalen, kopialen und historiographischen Überlieferung auf dem neuesten Forschungsstand enthalten und die wissenschaftliche Literatur kritisch referieren.

Die seit 1980 der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (http://www.adwmainz.de) angegliederte und dort durch ihre koordinierende Geschäftsstelle vertretene "Deutsche Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e.V." organisiert an den von ihren Mitgliedern geleiteten Forschungsstellen in Gießen/Marburg, Erlangen, Köln, Mainz, München, Saarbrücken und Tübingen derzeit mit 16 hauptamtlichen sowie etlichen neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern insgesamt 11 wissenschaftliche Teilprojekte. Dabei kooperiert sie engstens mit der "Arbeitsgruppe Regesta Imperii", die am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien angesiedelt ist und ihrerseits weitere Teilprojekte betreibt (http://www.oeaw.ac.at), aber auch mit den Monumenta Germaniae Historica in München (http://www.mgh.de) und der Mittelalter-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (http://www.bbaw.de).

Sämtliche bisher erschienenen Regestenbände der Regesta Imperii stehen im Internet nicht nur als Faksimiles der Buchseiten, sondern auch zur Volltextsuche kostenlos zur Verfügung (http://regesta-imperii.de). Dort findet sich auch eine der umfangreichsten Literaturdatenbanken zur mittelalterlichen Geschichte (RI-Opac).

An der Philipps-Universität Marburg werden von Anja Thaller die Regesten Karls II. des Kahlen erstellt. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Irmgard Fees.

Kontakt: Anja Thaller


Zuletzt aktualisiert: 15.04.2013 · Jürgen Nemitz

 
 
 
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