03.03.2021 40 Marburger Studierende erhalten Deutschlandstipendium

Feier zur Vergabe der Stipendien fand erstmals digital statt

Wer sich sozial engagiert, vielseitige Interessen nachweisen kann und konzentriert studiert, kann sich für das Deutschlandstipendium bewerben. 40 Studierende aus 12 Fachbereichen der Philipps-Universität Marburg waren in diesem Jahr erfolgreich bei der Bewerbung. Sie erhalten ein Jahr lang 300 Euro monatlich, zur einen Hälfte vom Bund finanziert, zur anderen Hälfte durch private Förderung.

Seit zehn Jahren gibt es das Deutschlandstipendium. Im Laufe dieser Zeit ist auch an der Philipps-Universität ein Stamm an Stipendiengeberinnen und -gebern gewachsen, der regelmäßig begabte und engagierte Studierende fördert.

Wegen der Corona-Pandemie fand die Feierstunde zur Übergabe der Stipendienbescheide in diesem Jahr online statt. Die beiden Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Evelyn Korn und Prof. Dr. Sabine Pankuweit dankten dabei den Förderinnen und Förderern für ihr Engagement, besonders denjenigen, die das Programm schon seit der Gründung begleiten.

Die 40 Stipendiatinnen und Stipendiaten konnten ihre Förderinnen und Förderer in Kleingruppen von Kamera zu Kamera kennenlernen und sich über die Förderung durch das Deutschlandstipendium, berufliche Perspektiven und Erfahrungen im Studium unter Corona-Bedingungen austauschen.

Zuvor hatten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten in einem knapp neunminütigen, in Eigenregie produzierten Video vorgestellt. Sie berichten, wie ihnen das Stipendium ganz konkret hilft und wie die damit verbundene Anerkennung ihrer Leistungen sie motiviert. Auch Fragen des gesellschaftlichen Engagements diskutieren die Geförderten. „Viele Dinge in unserem Leben sind nicht selbstverständlich“, erklärt Emal Zemmar, dessen Eltern vor dem Krieg aus Afghanistan flüchteten und sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen mussten. „Meine Geschichte motiviert mich dazu, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und mich für eine bessere Welt zu engagieren“, sagt er.

Das Deutschlandstipendium an der Philipps-Universität ermöglichen folgende Institutionen und Privatpersonen: CSL Behring GmbH, Dr. Dieter Dieffenbach, Dr. Lisa Oehler-Stiftung, Dr. Wolff'sche Stiftung, Förderkreis Pharmarecht an der Philipps-Universität Marburg e.V., Freundeskreis Marburger Theologie e.V., Hardtwaldklinik I Bad Zwesten, Isabellenhütte Heusler GmbH, Landschulheim Steinmühle GmbH & Co. KG, MediClin Kliniken Bad Wildungen, Günter und Hildegard Prack, Rotary Club Marburg, Rotary Club Marburg-Schloss, Dr. Holger Sewering und Dr. Marlis Sewering-Wollanek, Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, Sigi und Hans Meder-Stiftung, Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), Volksbank Mittelhessen eG, Von Behring-Röntgen-Stiftung, Zonta Club Marburg sowie weitere Förderinnen und Förderer, die nicht genannt werden möchten und Spenderinnen und Spender, die mit Beiträgen in den Stipendienfonds weitere Deutschlandstipendien ermöglicht haben.

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