Hauptinhalt

Experimente

Experimentalaufbau Phonetik
Mathias Scharinger

Die AG Phonetik arbeitet empirisch und erhebt unterschiedliche Daten, die aus der Produktion und Perzeption von Sprache resultieren. Damit versuchen wir die Vorgänge während der Produktion und Perzeption von Sprachlauten besser zu verstehen. Hier präsentieren wir aktuelle Experimente, zu denen wir immer gern Teilnehmende aus allen Bereichen begrüßen, oder solche, die bereits abgeschlossen sind und für die Ergebnisse vorliegen.

Aktuelle Experimente

Wir nehmen in Kürze wieder den Experiment-Betrieb auf. Schauen Sie gelegentlich wieder vorbei!

Abgeschlossene Experimente

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Intrinsischer Pitch in der PhonetikIntrinsischer Pitch in der Phonetik

    In der phonetischen Forschung ist seit den 1960er-1970er Jahren das Konzept des "intrinsischen" Pitches bei Vokalen bekannt. Das Phänomen beschreibt den intuitiven Eindruck, dass geschlossene Vokale (mit hoher Zungenlage) höher klingen als offene Vokale (mit tiefer Zungenlage). Auch akustisch besteht ein Korrelat zu dieser Beobachtung: Geschlossene Vokale haben eine höhere Fundamentalfrequenz (f0), wenn sie mit normaler Sprechstimme ausgesprochen werden. Studierende des Masterseminars "Physiologische Phonetik" haben nun in einer EEG-Studie systematisch diese natürlichen f0 Konfigurationen manipuliert und über Elektroenzephalographie (EEG) gemessen, wie das Gehirn auf diese Manipulation reagiert. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Journal of Phonetics veröffentlicht.

    Originalveröffentlichung: Frank, M., Muhlack, B., Zebe, F., & Scharinger, M. (2020). Contributions of pitch and spectral information to cortical vowel categorization. Journal of Phonetics, 79, 1-13.
    Link: Journal of Phonetics