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  • Foto: Regina Gerlach-Riehl

Institut

Die Arbeitskreise des IPC erforschen das Universum der wirkstoffgroßen Moleküle sowie die Sequenzräume von RNA und Proteinen, mit dem Ziel neue biochemische und chemische Therapeutika zu entwickeln. Solche Therapeutika können bei einer Vielzahl von Erkrankungen eine Rolle spielen – die Forschungen der Mitglieder des IPC stellen jedoch eher auf spezifische Zielproteinfamilien als auf Krankheitsbilder ab. Die Expertisen und methodischen Ansätze gliedern sich dabei in:
(i) die Charakterisierung und Evaluierung natürlicher RNA-Strukturen, RNA-Bindeproteine und RNA-Protein-Komplexe als drug targets sowie die Anwendung und Weiterentwicklung von RNA-Technologien (Aptameren und mRNA);
(ii) die Erforschung und Modulation der Signaltransduktion von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren;
(iii) medizinal-chemische Synthesen von niedermolekularen Substanzen gegen pathogene Bakterien und Viren;
(iv) cheminformatische und Verfahren des maschinellen Lernens zum Design von Liganden und zur Charakterisierung von Zielproteinen;
(v) physikochemische Charakterisierung von Makromolekül/Ligand-Interaktionen und Entwicklung biosensorischer Verfahren;
(vi) Synthese von Naturstoffen mit Methoden der grünen Chemie.