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Zoologische Sammlung

Kabinett zoologischer Präparate einer großen Muschel oben in der Mitte.
Foto: Martin Brändle

Die Zoologische Sammlung wurde 1818 von Blasius Merrem gegründet. Älteste Objekte, wie zum Beispiel der Oberarmkopf eines Großwals, stammen aus dem Jahr 1784. Nach Umzügen vom Dörnberger Hof zum Deutschherrenhaus und zur Alten Anatomie (Ketzerbach, dort auch als Museum der Öffentlichkeit zugänglich) ist die Sammlung seit 1977 im Fachbereich Biologie auf den Lahnbergen untergebracht. Heute sind in der zoologischen Sammlung circa 40.000 Objekte vereint. Diese verteilen sich auf eine Lehrsammlung, eine Schausammlung im Nordfoyer des Fachbereichs sowie in eine Referenzsammlung für Forschung und Lehre. Die Sammlung enthält mehr als 640 Skelette und Schädel, über 650 ausgestopfte Vögel und Säugetiere, etwa 5.000 getrocknete oder in Alkohol konservierte Meerestiere und andere Wirbellose, rund 30.000 Insekten und andere Gliederfüßer sowie 300 historische Wandtafeln, 500 mikroskopische Präparate und einige didaktische Modelle. Die Objekte der Sammlung werden für die Lehre genutzt und für  nationale und internationale Forschungsprojekte und Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Über Ausstellungen im Fachbereich Biologie werden Highlights und Teilsammlungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.