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Hier findest du alles zu den Top 10 Ideen der ersten FLASH-Runde.
Die erste Flash-Runde ist geschafft – und sie hat es in sich! Von 93 eingereichten Ideen haben es diese 10 an die Spitze geschafft. Hier stellen wir euch alle Top 10 und ihre Ideen vor – und natürlich die Idee, die sich am Ende die 500 € geschnappt hat. Glückwunsch an die Gewinnerin und vielen Dank an alle, die sich getraut haben mitzumachen!
1. Platz – ausgezeichnet mit 500 €
AlgaCycle
Was wäre, wenn CO₂ aus Verbrennungsprozessen zum Ausgangsstoff für einen biologischen Kreislauf wird? Bei AlgaCycle nutzen Algen CO₂ und Licht für ihr Wachstum. Die entstehende Algenbiomasse wird anschließend vergoren und kann Biogas liefern. So verbindet die Idee biologische CO₂-Nutzung mit der energetischen Verwertung von Biomasse.
Eingereicht von Annika Isabelle Peter, studiert am Fachbereich Chemie.
Ebenfalls unter den Besten:
AllGood
Allein leben und trotzdem wissen, dass im Notfall jemand reagiert: AllGood macht alltägliche Aktivitäten zum passiven „Ich bin okay“-Signal. Ohne Kamera, GPS oder tägliches Einchecken.
Was passiert, wenn jemand allein lebt und nach einem Unfall keine Hilfe rufen kann? AllGood erkennt über kleine Sensoren an Alltagsgegenständen, ob normale Aktivität stattfindet. Bleibt sie ungewöhnlich lange aus, fragt das System zunächst nach und informiert erst danach eine Vertrauensperson. Sicherheit, ohne Menschen permanent zu überwachen.
Eingereicht von Dilan Oktuay, studiert am Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften.
Archive - to - Map
Archäologische Informationen liegen verstreut vor – in Plänen, Fotos, Kontextblättern und Tabellen aus verschiedenen Grabungen und Jahrzehnten. „Archive-to-Map" digitalisiert diese Quellen, strukturiert sie und verortet sie räumlich. So lassen sich bisher getrennte Bestände über Grabungen und chronologische Schichten hinweg vergleichen – und ein umfassenderes Bild von Orten und ihrer Entwicklung gewinnen.
Eingereicht von Hussein Zeaiter, promoviert am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften.
chironiQ
Der Zugang zum Aktienmarkt wurde einfacher, das notwendige Wissen nicht automatisch. ChironIQ lässt Nutzer:innen deshalb Portfolios mit echten Marktdaten risikofrei simulieren und analysieren. Ein KI-Tutor erklärt Kennzahlen, Risiken und Ergebnisse, statt konkrete Kaufempfehlungen zu geben. Lernen und ausprobieren – ohne echtes Geld einzusetzen.
Eingereicht von Daniel Dausend, studiert am Fachbereich Mathematik und Informatik.
LacunaMobile
Blattschäden und morphologische Merkmale zu erfassen, bedeutet in der Forschung häufig viel manuelle Nacharbeit. LacunaMobile soll die Analyse direkt ins Feld bringen: Blatt mit vorhandener mobiler Hardware aufnehmen, unterschiedliche Auffälligkeiten erkennen und standardisierte Messwerte erhalten. So können Daten reproduzierbarer und unmittelbar dort erhoben werden, wo die Forschung stattfindet.
Eingereicht von Tobias Trauden, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Biologie.
GentleCare
Das klassische Metallspekulum ist für viele Patientinnen unangenehm oder schmerzhaft. Silikon könnte die Untersuchung angenehmer machen – stellt aber Anforderungen an die hygienische Aufbereitung. Die Idee überträgt deshalb ein bekanntes Prinzip aus dem vaginalen Ultraschall: eine passende Einmal-Schutzhülle für das Spekulum. Ein kleiner Ansatz für eine patientinnenfreundlichere Untersuchung.
Eingereicht von Paula Neumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Fremdsprachliche Philologien.
ReSearch
Probengefäße, Geräte und Materialien bleiben nach Forschungsprojekten häufig ungenutzt zurück. Gleichzeitig geben andere Arbeitsgruppen Geld aus, um genau solche Ressourcen neu zu beschaffen. ReSearch bringt Angebot und Nachfrage innerhalb und zwischen Hochschulen zusammen. Teilen, tauschen, verleihen oder weitergeben – für günstigere und ressourcenschonendere Forschung.
Eingereicht von Lena Lerbs, promoviert am Fachbereich Biologie.
Rip Dip
Jeder kennt die Saucenreste, die sich einfach nicht mehr aus der Flasche drücken lassen. RipDip ergänzt die klassische Squeeze-Flasche deshalb um einen Aufreißstreifen am Flaschenboden. Ist sie fast leer, wird der Boden geöffnet und die letzten Reste können herausgeholt werden. Das abgetrennte Teil wird anschließend direkt zur kleinen Dip-Schale.
Eingereicht von Ya Gao, studiert am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.
Socialising Tablets
Viele Studierende essen allein – würden sich aber trotzdem nicht einfach zu fremden Menschen setzen. Socialising Tablets senkt genau diese soziale Hürde. Wer in der Mensa ein farbiges Tablett nimmt, signalisiert: Gesellschaft ist willkommen. Keine App, kein Matching, keine Anmeldung – manchmal reicht ein sichtbares Zeichen.
Eingereicht von Paul Leininger, studiert am Fachbereich Rechtswissenschaften.
TrustLens
Deepfakes, manipulierte Videos und falsche Behauptungen werden immer schwieriger zu erkennen. TrustLens bringt deshalb die Überprüfung direkt in den Social-Media-Feed. Ein Fingertipp genügt, damit Inhalte analysiert und mit externen Quellen abgeglichen werden. Die Vision: Verifizieren soll genauso einfach werden wie Scrollen.
Eingereicht von Manwi Acharya, studiert am Fachbereich Mathematik und Informatik.