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Unser Verständnis von Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet, so zu handeln, dass auch kommende Generationen die gleichen Möglichkeiten wie wir heute haben, selbstbestimmt zu leben und ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Die Dimensionen der Nachhaltigkeit sind Ökologie, Ökonomie und Soziales. Sie sind gleichwertig und müssen ausbalanciert werden, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.
Als Universität sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, Zukunft zu ermöglichen und zu gestalten. Wir fordern und fördern nachhaltiges Handeln in Forschung, Studium und Lehre sowie beim Transfer unserer Erkenntnisse in die Gesellschaft. Dies gilt ebenso für die Organisation und Infrastruktur der Universität selbst.
Das bedeutet, die Prozesse der Universität im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit zu betrachten, kritisch zu hinterfragen und zu gestalten. In den jeweiligen Bereichen der Universität entwickeln wir spezifische Konzepte und Schwerpunkte für nachhaltiges Handeln. So wollen wir als Universität Vorbild und Vorreiterin für eine nachhaltige Entwicklung sein.
Viele Perspektiven – eine gemeinsame Aufgabe
Die verschiedenen Bereiche unserer Universität bringen unterschiedliche fachliche Zugänge, Erfahrungen und Perspektiven in die nachhaltige Entwicklung ein. Diese Vielfalt ermöglicht es, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und ökologische, ökonomische und soziale Fragen gemeinsam zu betrachten.
Damit daraus eine gemeinsame Entwicklungsrichtung entstehen kann, braucht es Austausch und Verständigung über fachliche und institutionelle Grenzen hinweg.
Viele Perspektiven – eine gemeinsame Sprache
Die verschiedenen Bereiche unserer Universität sprechen nicht immer dieselbe fachliche Sprache. Unsere Fischfigur steht für die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven füreinander verständlich zu machen.
Sie löst Unterschiede nicht auf, sondern lädt zum Austausch ein. So kann aus fachlicher Vielfalt eine gemeinsame Grundlage für verantwortungsvolles Handeln entstehen.
Die Idee der Fischfigur ist vom Babelfisch aus Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ inspiriert: einem Wesen, das Verständigung über Sprachgrenzen hinweg ermöglicht.
Für uns steht der Fisch für den Austausch zwischen unterschiedlichen Fachkulturen, Erfahrungen und Perspektiven – und für die gemeinsame Suche nach Wegen nachhaltiger Entwicklung.
Ein Verständnis, das sich weiterentwickelt
Unser Verständnis von Nachhaltigkeit ist nicht abgeschlossen. Es wird im Austausch zwischen Fachbereichen, zentralen Einrichtungen, Verwaltung, Studierenden und weiteren Mitgliedern der Universität kontinuierlich weiterentwickelt.
Das HRK-Nachhaltigkeitsaudit 2025 bildet dafür einen wichtigen Ausgangspunkt. In Workshops, Arbeitsgruppen, dem Green Paper und der Town Hall werden bestehende Aktivitäten zusammengeführt, gemeinsame Ziele diskutiert und nächste Entwicklungsschritte erarbeitet.
Mehr erfahren und mitgestalten
Erfahren Sie mehr darüber, wie der Nachhaltigkeitsprozess der Philipps-Universität gestaltet wird.
Zum Nachhaltigkeitsprozess →
Gestalten Sie den Prozess mit: Bei der Town Hall Nachhaltigkeit 2026 diskutieren wir gemeinsam, was Nachhaltigkeit für unsere Universität bedeutet und wie wir sie weiterentwickeln wollen
Zur Town Hall Nachhaltigkeit 2026 →