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Zur Vorgeschichte der Buchreihe Arbeit, Demokratie, Geschlecht

Die Ausschreibung der Förderinitiative "Zukunftsfähige Arbeitsforschung" des BMBF in Form einen Ideenwettbewerbs im Jahre 2001 gab den Anstoß für die Entwicklung eines Projekts (siehe Antrag) zur Beförderung der innovativen Potentiale der Arbeitsforschung durch die Förderung und Vernetzung feministischer Forschungsansätze am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg (Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf). Im Projekt "GendA - Netzwerk feministische Arbeitsforschung" widmete sich dann von 2002 bis 2005 ein am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg und am Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg (SFZ) angesiedeltes Forschungsteam mit 10 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und fünf studentischen Hilfskräften der Frage nach tragfähigen Leitbildern einer zukunftsfähigen Arbeitsforschung, die die Geschlechterproblematik in diesem Feld und feministische Perspektiven auf Arbeit, Demokratie und Geschlecht angemessen integriert. Das Projekt verfolgte einen interdisziplinären Forschungsansatz mit besonderer Akzentuierung eines politikwissenschaftlich-feministischen Zugriffs auf die Fragen nach der Zukunft der Arbeit und der Arbeit der Zukunft. Die methodischen und methodologischen Implikationen einer solchen Forschungsperspektive wurden vor allem auch im Hinblick auf eine neue Verzahnung von Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik in sog. Forschungswerkstätten und -kooperationen bearbeitet und praktisch-exemplarisch erprobt. Ein konkretes Projekt der Vernetzung feministischer Arbeitsforschung und feministischer ArbeitsforscherInnen war das 2005 unter dem Titel "Arbeit und Geschlecht - Plädoyer für einen erweiterten Horizont der Arbeitsforschung und ihrer Förderung" vorgelegte  "Memorandum zur zukunftsfähigen Arbeitsforschung" (Discussion Paper 13/2005). Eine fundierte Zusammenfassung der Arbeit und der Ergebnisse von GendA - Netzwerk feministische Arbeitsforschung finden Sie im Discussion Paper 18/2005 (pdf-Datei).

Nach dem Auslaufen der BMBF-Förderschwerpunkts "Zukunfsfähige Arbeitsforschung" im August 2005 wurden die Anliegen von GendA-Netzwerk feministische Arbeitsforschung unter dem Label "GendA-Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit-Demkratie-Geschlecht" fortgeführt. Die Forschungs- und Kooperationsstelle umfasste mehrere Forschungsprojekte - u.a. zu geschlechtsspezifischen Aspekten der sog. Hartz-Reformen und ihrer praktischen Umsetzung - und war maßgeblich an der Entwicklung und Durchführung von zwei Graduiertenkollegs ("Geschlecht im Spannungsfeld zwischen Arbeit, Organisation und Demokratie" sowie " Geschlecht im Spannungsfeld zwischen Arbeit, Politik und Kultur")  beteiligt. Auch die von GendA - Netzwerk feministische Arbeitsforschung begründeten "Marburger Arbeitsgespräche" wurden fortgeführt. Teil von GendA-Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit-Demokratie-Geschlecht war auch das langjährige "Forschungskolloquium Arbeit und Politik" am Institut für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt der Nachwuchsförderung in diesem Themenfeld. Studierende waren einbezogen durch die Feministische Studien- und ArbeitsGruppe Politik (FeStAG Politik)

Eng verbunden war "GendA-Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit-Demkratie-Geschlecht" mit dem "Zentrum für Genderstudies und feministische Zukunftsforschung" der Philipps-Universität Marburg. Über einen längeren Zeitraum widmeten sich Studierende und Lehrende in einer Art konzertierter Aktion der Auseinandersetzung mit Leitplanken und Stolpersteinen kritischer Politikwissenschaft in feministischer Perspektive unter dem Kürzel "KriPo". Der Schwerpunkt der Arbeit von GendA verschob sich dabei aber immer mehr auf der Herausgabe der "Buchreihe "Arbeit, Demokratie, Geschlecht" im Verlag Westfälisches Dampfboot. Die Herausgeberinnen dieser Reihe - überwiegend ehemals mehr oder minder eng oder locker assoziierte Mitglieder von "GendA-Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit-Demokratie-Geschlecht" - arbeiten inzwischen an unterschiedlichen Institutionen bzw. in unterschiedlichen Kontexten und leben an unterschiedlichen Orten.




 

Zuletzt aktualisiert: 23.10.2018 · genda

 
 
 
GendA - Forschungs- und Kooperationsstelle Arbeit, Demokratie, Geschlecht, FB 03

GendA - Forschungs- und Kooperationsstelle, Wilhelm-Röpke-Straße 6G, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24394, Fax +49 6421/28-28995, E-Mail: genda@staff.uni-marburg.de

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