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Laufende und abgeschlossene Forschungsprojekte

 

Projekt

Interreligiosität und Gender. Präsenz und Repräsentation

Beschreibung

Das Projekt "Interreligiosität und Gender. Präsenz und Repräsentation" hat sich als erstes Ziel die Erarbeitung eines Begriffs von "Interreligiosität" als sozialem und gender-kulturell konnotiertem Raum gesetzt. In Wechselwirkung damit wird die Kategorie "Gender" als soziale und kulturelle Konstruktion mit Bezug auf dynamische Kontexte von Interreligiosität in Geschichte und Gegenwart befragt. Durch die Verknüpfung der beiden großen Forschungsfelder "Interreligiosität" und "Gender" sollen die Betrachtungsperspektiven auf beide Kontexte erweitert und erneuert werden. Das zu betrachtende Begriffspaar "Präsenz" und "Repräsentation" wird zusätzlich den Blick auf die Dimensionen der Erfahrung und der ästhetischen Praxis von Religion lenken. Weitere Informationen im Abstract.

Bearbeiterin

Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler

Weitere
Bearbeiterinnen

Prof. Dr. Edith Franke
Prof. Dr. Christl Maier
Prof. Dr. Angela Standhartinger
Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau

Laufzeit

01.10.2012 - 31.12.2013

Förderung

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst


Projekt

Konstruktion und Aneignung religiöser Räume im deutschsprachigen Neopaganismus und der westlichen Esoterik anhand von  Reiseführer zu "Kraftorten"

Beschreibung

Reiseführer zu sogenannten Kraftorten florieren seit einigen Jahren auf dem alternativ-religiösen deutschsprachigen Buchmarkt. Als Kraftorte gelten zumeist geographisch-ästhetisch-markante Plätze in der Natur oder Orte mit belegter antiker Kultpraxis, welche spezifische Eigenschaften sui generis ("Energien") aufweisen sollen. Im Sinne des Spatial Turn soll in diesem Promotionsprojekt die Aneignung und Konstruktion von öffentlichem, religiösem Raum im fluiden Feld zwischen Neopaganismus und der westlichen modernen Esoterik in den Mittelpunkt gestellt werden. Anhand der Reiseführer wird dieses fluide religiöse Feld und seine Raumkonzeptionen empirisch greifbar.

Bearbeiterin

Julia Dippel, M.A.

Laufzeit

Seit 2012


Projekt

Vergleichende Studien zur rNying ma pa-Ikonographie

Beschreibung

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines Handbuches zur rNying ma pa-Ikonographie im gesamtasiatischen Kontext (mit besonderer Berücksichtigung der japanischen Shingon- und Tendai-Ikonographie), das eine möglichst vollständige Auflistung und ikonographische Beschreibung der Gottheiten einschließlich der schriftlichen und ikonographischen Quellen sowie ikonologische Angaben zu den Gottheiten aus den tibetischen Quellen enthalten soll.

Bearbeiterin

Apl. Prof. Dr. Adelheid Herrmann-Pfandt

Laufzeit

2009 - 2012

Förderung

Horst-und-Käthe-Eliseit-Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft


Projekt

Islamisch - hip - integriert. Zur Funktion religiöser Vergemeinschaftung für die Identitätsbildung junger Musliminnen der Muslimischen Jugend Deutschland e.V. (MJD)

Beschreibung

Anhand einer ethnographischen Studie zur Muslimischen Jugend in Deutschland e.V. (MJD) soll die Verzahnung von Individualisierungs- und Vergemeinschaftungsprozessen junger Musliminnen in einer genderkritischen Perspektive beleuchtet werden. Ziel ist es, die Funktion von Vergemeinschaftungsdiskursen und –prozessen für die Identitätskonstruktionen junger Musliminnen der MJD herauszuarbeiten, sie in den innerislamischen, gesellschaftlichen und transnationalen Kontext einzuordnen und dabei die vielschichtigen Spannungsfelder ihrer Positionierung zwischen dem Anspruch auf gesellschaftlicher Partizipation, einer selbstbewussten Teilhabe an der Jugendkultur des Pop-Islam und dem Bedürfnis nach einer kompromisslosen islamischen Lebenswelse intersektional zu analysieren. Schließlich sollen die Befunde in die Theoriebildung zu aktuellen Entwicklungstrends des Islam eingeordnet werden. Siehe Abstract auf der DFG-Website

Bearbeiterin

Verena Maske M.A.

Laufzeit

Seit 2008; DFG-Förderung 2011 - 2015

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)


Projekt

Forschungsprojekt zu Selbst- und Fremdbildern von Muslimen und Christen in Äthiopien (Arbeitstitel)

Beschreibung

folgt

Bearbeiterin

Konstanze Runge M.A.

Laufzeit

Promotionsprojekt seit 2008, Dauer voraussichtlich drei Jahre

Förderung

Evangelische Studienwerk Villigst e.V. im Promotionsschwerpunkt Macht – Religion -Moral


Projekt

Religion/en, Medizin und Heilung in Ostasien

Beschreibung

Die ersten indisch-buddhistischen Texte, die in China von Praktizierenden des Daoismus übersetzt und rezipiert wurden, beschäftigen sich mit Ernährung und Körperpraktiken, die zu einem gesunden und verlängerten Leben führen sollen, wenn nicht sogar zur "Unsterblichkeit". Die buddhistischen Texte wiederum hatten indisches Wissen über die Verlängerung des Lebens (Ayurveda) aufgenommen, so dass trotz der langen Phase der Übersetzung und Vermittlung ursprünglich indische Heilmethoden und Medizinverfahren in ostasiatischen Ländern auch heute aufzuspüren sein könnten. In welcher Form dieses Gedankengut in verschiedenen Traditionen tatsächlich greifbar ist und wie es sich gewandelt hat – diesen Fragen geht das Projekt anhand von Quellenstudien (medizinischen Texten im buddhistischen und daoistischen Kanon, Ritualhandbüchern, Kultbilder, Amulette) nach. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Buddhismus und Daoismus Japans mit starkem Rekurs auf chinesische Traditionen. Besonderen Wert wird dabei auf die Untersuchung der asiatischen Begriffe und Konzepte von Krankheit / Missbefinden und Gesundheit / Wohlbefinden gelegt.

Bearbeiterin

Dr. Katja Triplett

Laufzeit

Beginn 2005


Projekt

Zivilreligion in Asien: Gründungsmythen religiöser und politischer Institutionen im Vergleich

Beschreibung

Das Thema "Gründungsmythen" bezogen auf Nationen wurde bisher in der Geschichts- und Politikwissenschaft bearbeitet, wobei meist die europäische und nordamerikanische Geistesgeschichte im Mittelpunkt steht. Das Projekt untersucht Gründungsmythen, die kultur- und religionsvergleichend Fallbeispiele aus dem chinesischen Kulturkreis (Japan, Nord- und Süd-Korea, China und Vietnam) aufgreift. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Prozessionen und Zeremonien an Nationalfeiertagen sowie Rituale zur Verehrung nationaler Held/innen. Damit leistet diese religionswissenschaftliche Studie einen Beitrag zur Diskussion um Zivilreligion in Asien.

Bearbeiterin

Dr. Katja Triplett

Laufzeit

Beginn 2002


Projekt

Schicksalsdeutung und Lebensgestaltung in den japanischen Religionen der Gegenwart

Beschreibung

Gegenstand des Projektes war die Untersuchung der vielfältigen Schicksalsdeutungen im gegenwärtigen religiösen Leben Japans und die Erforschung der Maßnahmen, mit denen man in Japan auf die als "schicksalhaft" empfundenen Lebenssituationen Einfluss zu nehmen versucht, und die daher lebensgestaltend wirken. Veröffentlichung von Ergebnissen des DFG-Forschungsprojektes erfolgte 2007 in Form einer Monographie von Michael Pye und Katja Triplett und Beiträgen von Monika Schrimpf: "Streben nach Glück. Schicksalsdeutung und Lebensgestaltung in japanischen Religionen", Religionen Asiens der Gegenwart Bd. 1, hrsg. von Michael Pye und Monika Schrimpf, Münster: Lit. (Link)

Bearbeiter/innen

Prof. Dr. Michael Pye (Leiter)
Dr. Monika Schrimpf
Dr. Katja Triplett

Laufzeit

2000-2004

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Zuletzt aktualisiert: 08.09.2016 · dippelj4

 
 
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