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Studentische Initiativen

Studierende haben im Rahmen ihres Studiums am Institut für Vergleichende Kulturforschung die Möglichkeit, eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen. Darin findet das im Studium vermittelte Wissen oft praktische Anwendung. Untenstehend finden Sie eine Auswahl von Projekten, die von Studierenden des Instituts für Vergleichende Kulturforschung durchgeführt haben.

Übersicht studentischer Initiativen und Projekte

Korpokosmos. Ausstellung über das CouleurstudentIn-Sein in Marburg

1811 Korpokosmos
Foto: Achim Hötzel

Die Ausstellung "Korpokosmos. Ausstellung über das CouleurstudentIn-Sein in Marburg" entstand als studentisches Projekt von Lena Muders im Master Kultur- und Sozialanthropologie. Sie basiert auf einer anderthalbjährigen Feldforschung, die Lena Muders in Marburg durchführte. Den Besuchenden wird ein ethnographischer Einblick in das Alltagsleben korporierter Studierender heute in Marburg geboten. Dabei geht es auf kleinem Raum um große Konzepte: Bindungen und Selbsterfahrung, Rausch und Verantwortung.

Ethnographisches Filmfestival

https://onewithamoviecamera.wordpress.com/

Eine Projektbeschreibung folgt in Kürze.

SinnRäume - Einblicke in gelebte Religion in Deutschland

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Das studentische Ausstellungs- und Forschungsprojekt SinnRäume untersuchte von 2014 bis 2018 private religiöse Räume und erarbeitet aus den so gewonnenen Einblicken in die religiösen Wohnkonzepte, Raumgestaltungen und Objektbeziehungen eine Ausstellung, die von 2015 bis 2018 in der Religionskundlichen Sammlung zu besichtigen war. Die Ausstellung machte sowohl religionswissenschaftliches Arbeiten und Forschen als auch Formen gelebter Religiosität sichtbar, die wenig bekannt sind. Im Sommer 2018 ist das Projekt mit einem Ausstellungskatalog abgeschlossen worden.

Saharawi Voices

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Die Westsahara ist ein Gebiet an der Atlantikküste Nordafrikas, das bis 1975 unter spanischer Kolonialherrschaft stand. Mit dem Abzug der Spanier rief die Frente Polisario, die linksgerichtete Befreiungsfront der Saharawis (Bevölkerung der Westsahara), die Demokratische Arabische Republik Sahara aus. Gleichzeitig annektierte Marokko das Gebiet und betrachtet es bis heute als Teil seines Territoriums. Ein Großteil der Saharawis lebt seit 1978 in Flüchtlingslagern in der südwestalgerischen Wüste.
Die humanitäre Situation der Saharawis wird durch die Herangehensweise der Medien und der Politik oft in den Hintergrund gedrängt. Die Ausstellung will den Konflikt nicht nur vor
dem Vergessen bewahren, sondern ihn auch von einer politischen auf eine menschliche Ebene heben.
Die Portraitfotos und Texte der Ausstellung SAHARAWI VOICES entstanden in den Sommern 2011 und 2015 während Sprachkursaufenthalten in einem der saharawischen Flüchtlingslager nahe Tindouf (Algerien). Die Ausstellung will den s.g. Westsaharakonflikt nicht nur vor dem Vergessen bewahren, sondern ihn auch von einer politischen auf eine menschliche Ebene heben. Die Fotoausstellung ist ein Projekt von Studierenden der Universität Marburg.

20. Symposium der Studierenden der Religionswissenschaft im deutschsprachigen Raum

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Bereits seit Mitte der 90er Jahre treffen sich die Studierenden der Religionswissenschaft jedes Jahr an einem anderen Standort zum fachlichen und hochschulpolitischen Austausch. Vom 9.-12.5.2013 durfte Marburg rund 100 Studierende aus mehr als 20 Standorten zum 20jährigen Jubiläum des ebenfalls in Marburg erstmals ausgerichteten Symposiums willkommen heißen. Das Thema des Symposiums lautete "Religion was here - Religion und Populärkultur"

Ein Bericht des Symposiums findet sich auf der Seite von REMID.

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