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Modulbeschreibungen (neue Studienordnung ab WS 2010/11)

Die folgenden Modulbeschreibungen basieren auf den Angaben in der Studien- und Prüfungsordnung (PDF, 274 KB) des Studiengangs Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft.


Einführungsmodul "Einführung in die und Methoden der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft" (12 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Einblick in die Spezifik von Geistes- und Sozialwissenschaften und erste Orientierung in der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft. Erste Einblicke in das Verstehen kultureller und religiöser Prozesse durch Einarbeitung in das wissenschaftliche Arbeiten und theoretische Ansätze der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft und der drei Teilgebiete (Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie, Religionswissenschaft): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten wie den Umgang mit Literatur; Informationsbeschaffung über verschiedene Medien, Referate, Thesenpapiere usw. (Bibliotheksrecherche, wiss. Schreiben etc.); Verfassen erster kultur- und religionswissenschaftlicher Texte; selbständiges Arbeiten und Teamarbeit (z.B. Literaturrecherchen).
Die Einführungsvorlesung besteht zu je 1/3 aus Beiträgen aus jedem der drei Schwerpunkte (Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie und Religionswissenschaft) und der Präsentation exemplarischer Themenfelder.

Einführungsmodul "Kultur- und Religionstheorien und Hermeneutik" (12 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Es werden Grundkenntnisse in den Bereichen Hermeneutik und Kultur- und Religionstheorie vermittelt. Das heißt einerseits die Fähigkeit, Texte, Verhaltensweisen, Kulturmuster und religiöse Phänomene zu verstehen und zu deuten. Dazu gehört insbesondere die Frage des Fremdverstehens und der Repräsentation anderer Kulturen und Religionen in wissenschaftlichen Texten. Das heißt andererseits die Fähigkeit, kulturelle und religiöse Prozesse und Zusammenhänge mit Hilfe von Theorien kritisch zu analysieren.

Die Studierenden erhalten einen ersten Überblick über zentrale Arbeitsweisen und gedankliche Perspektiven, die für die drei Fachgebiete relevant sind. Zugleich werden Basiskompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt: Umgang mit Literatur, Informationsbeschaffung, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Thesen und Referate, selbstständiges Arbeiten und Teamarbeit.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Vorlesung, Tutorium, Proseminare mit Referaten; Bibliotheksrecherche (unter Anleitung und selbständig).
Voraussetzung für die Teilnahme: Zulassung zum B.A.-Studiengang
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Bestandene Modulprüfung (Schriftliche Reproduktion erlernten Wissens) in beiden Einführungsmodulen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Vorlesung und Tutorium jährlich im Wintersemester; Proseminare jedes Semester.
Arbeitsaufwand der Einführungsmodule: Vorlesung, Tutorium, 3 Seminare, Vor-und Nachbereitungen, sowie zwei Modulprüfungen: 720 Zeitstunden.
Dauer jedes Moduls: 1-2 Semester


Basismodul "Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Im Basismodul wird ein Überblick über die und eine exemplarische Orientierung in den Themenfeldern der Europäischen Ethnologie / Kulturwissenschaft gegeben. Dabei werden Einblicke in die fachspezifischen Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft gewährt. Es findet eine Einführung in das Verstehen und Analysieren kultureller Phänomene im Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem statt. Es wird Verständnis für die Umsetzbarkeit theoretischer und methodischer Vorgaben bei der Analyse von alltäglichen Kulturphänomenen entwickelt. Dabei wird stets in historischer wie gegenwartsbezogener Perspektive gearbeitet.
Erworben werden soll die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten kulturwissenschaftlicher Themen unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze. Die erworbenen Kenntnisse werden in erstes wissenschaftliches Schreiben umgesetzt.

Basismodul "Kultur- und Sozialanthropologie" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Im Basismodul wird ein Überblick und eine exemplarische Orientierung in den Themenfeldern der Kultur- und Sozialanthropologie gegeben. Dabei werden Einblicke in die fachspezifischen Arbeitsweisen der Kultur- und Sozialanthropologie gewährt. Es findet eine Einführung in das Verstehen und Analysieren kultureller Phänomene im Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem, Lokalem und Globalem statt. Es wird Verständnis für die Umsetzbarkeit theoretischer und methodischer Vorgaben bei der Analyse soziokultureller Phänomene und Transformationsprozesse entwickelt. Erworben werden soll die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten kultur- und sozialanthropologischer Themen unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze. Die erworbenen Kenntnisse werden in erstes wissenschaftliches Schreiben umgesetzt.

Basismodul "Religionswissenschaft" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Neben der Vermittlung eines ersten Verständnisses theoretischer und methodologischer Ansätze, sollen Verständnis für die geschichtliche Entwicklung und Einblick in gegenwärtige Repräsentanz von Religionen („Religionen in Bewegung“) geweckt werden. Die Studierenden sollen Kenntnisse grundlegender wissenschaftlicher Positionen erwerben, die für die Erforschung von Religionen relevant sind. Hieraus soll sich Einsicht in fachspezifische Arbeitsweisen der Religionswissenschaft ergeben.
Die Studierenden sollen das Selbstverständnis und die Arbeitsweisen des Fachs Religionswissenschaft durch Textarbeit und Diskussion kennen lernen und sie sollen einen Einblick und Überblick in religiöse Entwicklungen und gegenwärtige Transformationsprozesse erhalten, indem sie sich exemplarisch mit religiösen Traditionen und Gruppierungen, neuen religiöse Bewegungen, individuellen Religionsstilen, Texten von religionsgeschichtlicher Bedeutung und verwandten Themen beschäftigen.
Das kritische Prüfen von Analysen und Interpretationen religiöser Phänomene sowie die religionswissenschaftliche Argumentation soll eingeübt werden, ebenso wie das Umsetzen des erworbenen Wissens in wissenschaftliches Schreiben.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: eigenständige Lektüre der Literatur, Seminare mit Gruppendiskussionen, eigenständige Recherche und Präsentation ausgewählter Texte und Themen, Hausarbeit, Exkursion
Voraussetzungen für die Teilnahme: Zulassung zum B.A.-Studiengang
Verwendbarkeit des Moduls:
dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten pro Modul: Bestandene Modulprüfungen. Modulprüfungen sind: Kleine schriftliche konzeptionelle Eigenarbeit, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jährlich Wintersemester-Sommersemester.
Arbeitsaufwand pro Modul: 360 Zeitstunden
Dauer des Moduls:1 Jahr (1. Studienjahr).


Profilmodule müssen im Umfang von 36 LP studiert werden.

Siehe auch hier.


Vertiefungsmodul: "Gesellschaft, Kultur und Religion" (24 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Die Studierenden arbeiten in zwei Semestern nach dem Konzept des forschenden Lernens an einem gemeinsamen Forschungsprojekt, das mit einem der Öffentlichkeit zugänglichen Ergebnis (Ausstellung, Feldstudie, Buch/Katalog, Film, Radiosendung, Internetseite o.ä.) abschließt. Die Inhalte orientieren sich an den üblichen Forschungsfeldern der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie und Religionswissenschaft.
Eingeübt und erprobt werden folgende Qualifikationen:

  • Anwenden empirischer Methoden in einem konkreten Forschungsfeld (Feldforschung, Bild- und Medienanalyse, Archiv- und Quellenarbeit usw.)
  • selbstständiges Erarbeiten einer Forschungsfrage, eines Forschungsdesigns, Planung und Durchführung der Forschung, Erwerb konzeptueller Fähigkeiten
  • hermeneutische Interpretation empirischen Materials und theoretische Reflexion von Forschungsergebnissen
  • ergebnisorientiertes und termingerechtes Arbeiten
  • Erwerb von konzeptionellen und sozialen Kompetenzen, Einbringen individueller Fähigkeiten in ein Gemeinschaftsprojekt, Einüben von Konflikt- und Problemlösungsfähigkeiten
  • Erwerb von berufspraktischen Fähigkeiten bei der öffentlichkeitswirksamen Präsentation der Forschungsergebnisse (Einwerbung von Drittmitteln, Finanzplanung und -verwaltung, Veranstaltungsorganisation, Werbung usw.)
  • Einblicke in relevante Berufsfelder und spätere Berufspraxis, Kontakte mit außeruniversitären Einrichtungen, Kontakt und Auseinandersetzung mit der interessierten Öffentlichkeit.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: zweisemestriges Seminar mit Kompaktphasen, Feldforschungsexkursionen, selbstständigem Arbeiten in Kleingruppen am Projekt, öffentlicher Präsentation von Projektergebnissen. Teilnahme am zweisemestrigen Projekt mit der Erstellung einer Forschungsdokumentation und Studienleistungen in form der Mitarbeit an einem spezifischen Projekt (Film, Publikation, Ausstellung o.ä.).
Voraussetzungen für die Teilnahme: mindestens erfolgreicher Abschluss des Einführungsmoduls "Einführung und Methoden"
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15-30 Seiten, wobei Gruppendokumentationen möglich sind, wenn die individuellen Anteile kenntlich gemacht wurden und 10 Seiten überschreiten.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots:  Jährlich
Arbeitsaufwand: zwei Veranstaltungen mit 4 SWS incl. Vor- und Nachbereitung 240h, empfohlene Studienleistungen (Projektumsetzung) 300h, Erstellung der schriftlichen Dokumentation 180h.
Dauer des Moduls:
1 Jahr (2. Studienjahr)


Modul "Berufsfeldbezogene Qualifikation" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Erwerb von praktischen Kenntnissen und erste Einblicke in ein späteres Berufsfeld als Orientierungshilfe. Es soll innerhalb des Praktikums erlernt werden, Schlüsselqualifikationen zu identifizieren, einzuschätzen und in der Praxis anzuwenden.

Erwerb von beruflichen Kenntnissen durch Kennenlernen verschiedener Arbeitsprozesse in einer Einrichtung mit abschließender Evaluation.
Selbstständige Suche nach und Kontaktaufnahme mit einer Einrichtung. In Frage kommen Tätigkeiten bei der Religions- und Kulturvermittlung im Ausstellungs-, Medien-, Archiv- und Museumsbereich oder Kulturzentren, Tourismus- oder Kongressorganisationen, Beratungsstellen für interkulturelle Belange, Verlage, Medienvertretungen für Print- und Online-Journalismus sowie der Bereich der Erwachsenenbildung, der Arbeit in öffentlichen Institutionen, NGOs und internationalen Organisationen im Bereich der Kultur-, Integrations- und Migrationsarbeit, aber auch der Menschenrechte.
Innerhalb des Praktikums sollen Kenntnisse in Bereichen wie Kulturmanagement, Beratungen in interkulturellen und religiösen Belangen, aber auch Präsentationstechniken und professionelles Verfassen, Aufbereiten und Gestalten von Texten erworben werden.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen. Arbeiten innerhalb einer Kultureinrichtung: Von der jeweiligen Institution abhängiges Arbeiten, das eine spätere berufliche Orientierung erleichtern soll. Es wird angeraten, dass die Studierenden möglichst viele Stationen der verschiedenen Arbeitsbereiche durchlaufen, um heterogene Erfahrungen sammeln zu können und somit verschiedene Arbeitsprozesse kennenzulernen.
Voraussetzungen für die Teilnahme: In der Regel Einführungsmodul "Allgemeine Kulturwissenschaft" und Basismodul "Gesellschaft, Kultur und Religion".
Verwendbarkeit des Moduls: BA Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Praktikum (8 Wochen), Praktikumsbericht (15 Seiten) oder Workshopteilnahme und Präsentation.
Noten: Der Praktikumsbericht oder die Teilnahme am Workshop wird mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet; diese Bewertung geht nicht in die Bildung der Gesamtnote ein.
Arbeitsaufwand: ca. 360 Zeitstunden
Dauer des Moduls: 8 Wochen


3 Wahlpflichtmodule "Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Kritisches Verständnis der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines kulturwissenschaftlichen Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze und Themen; Vorstellung und Diskussion ausgewählter Ansätze und Themen (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen) der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Reflexion des kulturellen Prozesses im Spannungsfeld von Tradition und Wandel. Beschäftigung mit exemplarischen "dichten Beschreibungen".

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester

3 Wahlpflichtmodule "Religionswissenschaft" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Religionswissenschaft; Kritisches Verständnis der Religionswissenschaft anhand ausgewählter Ansätze und Themen; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines religionswissenschaftlichen Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze; Vorstellung und Diskussion wichtiger Themen und Ansätze der Religionswissenschaft (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen): problemorientierte wissenschaftsgeschichtliche Begriffsentfaltung.
Es werden u.a. vorgestellt: aktuelle theoretische Ansätze der Religionswissenschaft; je zwei vergleichende Sachthemen im Bereich Religion in der modernen Welt (bspw. Entzauberung und Wiederverzauberung, Religion und Gewalt, Religion und Politik, "unsichtbare" Religion, Pluralismus von Religionen, Diaspora); je zwei Religionen (bspw. Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Christentum)

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre
Voraussetzungen für die Teilnahme: Aufbaumodul "Gesellschaft, Kultur und Religion"
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester

3 Wahlpflichtmodule "Kultur- und Sozialanthropologie" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Völkerkunde; Kritisches Verständnis dessen, was die Wissenschaft Völkerkunde ausmacht, als ein Beispiel für eine spezialisierte Kultur- und Sozialwissenschaft; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines spezialwissenschaftlichen (hier: völkerkundlichen) Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze; Vorstellung und Diskussion ausgewählter Ansätze und Themen (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen) der Völkerkunde.
Es werden vorgestellt: Je zwei aktuelle Ansätze (derzeit bspw. "writing culture" und Strukturalismus, wobei "aktuell" nicht "ganz neu" heißt, sondern auch eine ältere, aber bis dato wichtige Richtung); je zwei Themenfelder (bspw. Debatte um "Person und Identität", Verwandtschaftsethnologie); je zwei Kulturbezirke (bspw. Amazonasgebiet und Karibik)

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre.
Voraussetzungen für die Teilnahme: Aufbaumodul "Gesellschaft, Kultur und Religion"
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester


Bachelorarbeit (Pflichtmodul, 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Die Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit wird erwiesen. Dies geschieht anhand der Entwicklung und Bearbeitung eines selbst gewählten Themas aus den Forschungsfeldern der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft. Ziel ist das selbstständige Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit (Bachelorarbeit) im Anschluss an die im Studium bereits erworbenen wissenschaftlichen Qualifikationen (inklusive Recherchen themenbezogener Primär- und Sekundärliteratur). Dabei werden Fachinhalte, Methoden und wissenschaftliches Selbstverständnis aufgegriffen und reflektiert. Die Vorstellung des V Projekts erfolgt im Kolloquium.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Präsentation von Forschungsproblematiken in einem einsemestrigen Kolloquium aus einem der drei Schwerpunkte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft
Voraussetzungen für die Teilnahme: Einführungsmodul "Allgemeine Kulturwissenschaft", Basis- und
Aufbaumodule "Gesellschaft, Kultur und Religion", in der Regel Lehrforschungsprojekt.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Eigenständige Themensuche für die Bachelor-Abschlussarbeit und Erarbeiten einer Fragestellung; Vorstellung dieser Arbeit, Teilnahme am Forschungskolloquium über 2 Semester, mit Referat, in dem Themenfindung und Fragestellung vorgestellt werden (6 LP); Bachelorarbeit (12 LP).
Noten: Kolloquium + Referat 6/18; Bachelorarbeit 12/18.
Turnus des Angebots: Jährlich.
Arbeitsaufwand: 360 Zeitstunden.
Dauer des Moduls: 1-2 Semester


Zuletzt aktualisiert: 03.04.2008 · Stéphane Voell

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Vergleichende Kulturforschung, Landgraf-Philipp-Straße 4, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-22480, Fax +49 6421/28-23944, E-Mail: relwiss@staff.uni-marburg.de

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