Weshalb Sie Sozialwissenschaften in Marburg studieren sollten!
Marburg ist eine echte ,Studentenstadt'
Marburg ist anders als die meisten Universitätsstädte. Dies liegt zum einen sicherlich an seinem idyllischen historischen Stadtbild und der ausgewogenen Mischung aus Ruhe, Abgeschiedenheit, Geselligkeit und Vergnügen, die darin zu finden ist. Vor allem aber liegt es daran, dass Marburg wohl wie nur wenige andere Universitätsstädte als eine wahre ,Studentenstadt’ bezeichnet werden kann. Seit der Gründung der Philipps-Universität im Jahre 1527 stellt das studentische und universitäre Leben eine Grundkonstante der Marburger Stadtentwicklung dar, welche über die Jahrhunderte stetig an Bedeutung gewonnen hat. Dies hat dazu geführt, dass der Universitätsbetrieb im Marburger Leben nicht bloß ein Aspekt neben vielen ist, sondern die Stadt durch und durch prägt.
Die knapp 20.000 Studierenden der Philipps-Universität machen ein Viertel der Gesamtbevölkerung Marburgs aus und sind ein fester und konstituierender Bestandteil des hiesigen Alltags und Stadtbildes. Die Alltagskulturen der studentischen und nichtstudentischen Einwohner Marburgs sind dementsprechend dicht verwoben, was sich beispielsweise im Bereich der Gastronomie und des Kulturangebots niederschlägt. Wo man in Marburg auch hinschaut: Studierende der Philipps-Universität prägen das Stadtbild.
Marburg ist weltoffen
Die Marburger Studierendenschaft lässt sich keineswegs als angepasst oder provinziell bezeichnen: Von den Studierenden deutscher Staatsangehörigkeit kommen 60 Prozent aus anderen Bundesländern zum Studieren nach Hessen, während gut 14 Prozent der Marburger Studierenden aus dem Ausland stammen. Nicht zuletzt weil Marburg sich um internationale Anbindung bemüht, ist es ein attraktiver Studienort: Für ihre Erfolge im internationalen Studierendenaustausch wurde die Philipps-Universität 2005 mit dem „E-Quality“-Siegel der Europäischen Union ausgezeichnet.
Marburg hat Tradition
Die Marburger Universität und ihre Lehr- und Forschungstradition genießen großes Renommee. Schon früh zog es berühmte Akademiker hier her, um in der Lehre oder als StudentIn in Marburg tätig zu werden. Die Gebrüder Grimm (19. Jh.), der Chemiker Robert Bunsen (19. Jh.), der Politologe und Staatsrechtler Wolfgang Abendroth (1950er-70er Jahre) und der Mediziner Emil von Behring (19. und 20. Jh.) sind nur einige bedeutende Wissenschaftler, die in Marburg lehrten und studierten. Neben Letztgenanntem, der 1901 den Nobelpreis für Medizin erhielt, hat Marburg viele Nobelpreisträger hervorgebracht, so beispielsweise auch den für seine Arbeiten im Bereich der atomaren Kernspaltung mit dem geehrten Chemiker Otto Hahn.
Marburg ist innovativ und zukunftsorientiert
Bis heute zeichnet sich der Marburger Universitätsbetrieb durch Innovativität und Qualität in Lehre und Forschung aus. Da die Philipps-Universität frühzeitig mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses begann, sind mittlerweile nahezu alle Studiengänge auf Bachelor- und Masterprogramme umgestellt. Der B.A. Sozialwissenschaften profitiert als einer von vielen neuen Studiengängen sowohl von den traditionellen Qualitäten der Marburger Universität als auch von der neuen Flexibilität, größeren Praxisorientierung und Interdisziplinarität der Bachelorprogramme.
Der traditionelle Marburger Schwerpunkt einer interdisziplinär verorteten politischen Soziologie ist im Marburger B.A. Sozialwissenschaften erhalten und ausgebaut worden und die Wahlpflichtmodule eröffnen breit gefächerte Möglichkeiten einer politik- und kulturwissenschaftlichen Spezialisierung. Erweitert wurden in den Jahren der Entstehung des B.A. Sozialwissenschaften auch die Möglichkeiten der Spezialisierung im Bereich sozialwissenschaftlicher Methodologie, die Ihnen als StudentIn den Erwerb von Qualifikationen für das Berufsfeld der Markt- und Meinungsforschung sowie für andere forschungsnahe Tätigkeiten ermöglicht. Deutschlandweit einzigartig ist die intensive Einbindung der Friedens- und Konfliktforschung. Die berufsorientiert vermittelten Qualifikationen in den Bereichen Konfliktanalyse und Konfliktregelung eröffnen den AbsolventInnen des Marburger B.A. Sozialwissenschaften insbesondere Optionen auf eine berufliche Laufbahn in Berufsfeldern wie der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt sind die sozialwissenschaftlichen Institute der Marburger Universität bekannt für eine offene und interessierte Diskussions- und Lernatmosphäre, in der der direkte Kontakt zu DozentInnen und ProfessorInnen in Lehrveranstaltungen, Mentorierungsprogrammen und individueller Betreuung groß geschrieben wird.
Marburg hat einen hohen Freizeitwert
Nicht nur die fachliche Qualität und Vielfalt der Philipps-Universität begründet die hervorragenden Marburger Studienbedingungen. Die Universität bietet ihren Studierenden auch ein vielfältiges Programm an Sport- und Freizeitaktivitäten. Unter professioneller Anleitung und Betreuung eröffnet der Marburger Hochschulsport viele Möglichkeiten, die körperliche und geistige Fitness und Ausgeglichenheit zu steigern: Von diversen Ball- und Teamsportarten über Rudern, Reit- und Kampfsport bis hin zu Yoga und Meditationskursen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Die modernen Sportanlagen der Universität, deren Nutzung für Studierende lediglich mit einer minimalen halbjährlichen Gebühr einhergeht, bieten dabei den idealen Rahmen.
Marburg hat Kultur
Auch kulturelle Interessen werden in Marburg reichlich bedient. Das Sprachenzentrum der Universität bietet mit Sprachkursen und den Programmen seines Selbstlernzentrums die Möglichkeit zur Weiterbildung der eigenen Sprachkenntnisse. Das Studenten-Sinfonie-Orchester, der uniChor sowie die öffentlichen Übungsräume der Universität bilden die Plattform für eine musikbegeisterte Freizeitgestaltung. Die Marburger Museen für Kunst, Naturwissenschaften sowie für Medizin- und Kulturgeschichte erweitern mit ihren beeindruckenden Sammlungen das kulturelle Angebot der Stadt, das durch zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie etwa das Landgrafenschloss oder die Elisabeth-Kirche abgerundet wird.
Marburg hat ein abwechslungsreiches Nachtleben
Auch Gastronomie und Unterhaltung werden in Marburg groß geschrieben: Besonders im historischen Stadtkern laden unzählige Bistros, Cafes, Kneipen und Restaurants zum geselligen Essen, Trinken, Diskutieren und Feiern ein. Ebenso finden sich ruhige Cafes, in denen man sich in entspannter Atmosphäre seiner Lektüre widmen kann. Bei einer großen Vielfalt von Lokalen ist stets für Abwechslung gesorgt, insbesondere da ein Großteil der Angebote auf das Budget Studierender zugeschnitten ist. Das Marburger Nachtleben fällt durch die studentische Prägung der Stadt vielgestaltig und intensiv aus. Viele Kneipen bleiben bis spät nach Mitternacht geöffnet und erfreuen sich eines regen Betriebes. Diskotheken und Clubs verschiedenster Stilrichtungen laden besonders unter der Woche zum Tanzen ein.Theatervorführungen, Lesungen und Poetry-Slams gehören ebenso zum kulturellen Standardprogramm Marburgs wie die häufigen Konzertveranstaltungen mit internationalen wie lokalen Größen der Pop-, Rock- und Jazzszene. Insbesondere während des Sommersemesters wird dieses Programm ergänzt durch häufige Open-Air- Konzerte, -Kinovorstellungen, Straßenfeste und Partys. Man kann also getrost behaupten, dass in Marburg kaum ein Abend vergeht, an dem sich nicht die Möglichkeit bietet, auszugehen und zu feiern, so dass Nachtschwärmer hier eine ausgesprochen angenehme Umgebung vorfinden werden.
_________________________________________________________________________________
Wollen Sie Marburg vor Ort kennen lernen?

