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Die Grafik zeigt drei geschwungene aufeinanderfolgende Pfeile in den Farben rot, grün und lila. Diese Pfeile umkreisen spiralförmig die drei genannten Fokusthemen des FB 03. Rot: Welt in Bewegung-Transformationen und Metakrise. Grün: Wissen, Wissensproduktion und Wissenspraxis: Plurale Wissensformen und kritisch-reflexive Wissenschaft. Lila: Wissenschaftsgeschichte(n), Sammlungen und ihre Artefakte: kulturelles und koloniales Erbe.

Die Forschung im FB 03 ist geprägt durch international ausgerichtete Forschungsthemen, die zugleich einen vermehrt interdisziplinären Zuschnitt (Methodenvielfalt und Methodenverschränkung) aufweisen. Die disziplinäre Forschung in den einzelnen Fachgebieten dient als Fundament für die im Fachbereich angebotene Lehre und die zahlreichen Forschungs- und Verbundprojekte mit interdisziplinärer Ausrichtung.

Die Grafik zeigt drei Reihen von Sechsecken, die sich farblich vonenander unterscheiden. Die Farben sind Rot, Grün und Lila. Insgesamt bilden die Sechsecke eine Wabenstruktur und repräsentieren die Projekte des FB 03.

Der Fachbereich zeichnet sich besonders durch Forschungsprojekte in ausgewählten Regionen (Area Studies) aus. Die Schwerpunkte der Regionalforschung konzentrieren sich insbesondere auf Südamerika, Europa, mit einem besonderen Fokus auf Osteuropa, die MENA-Region („Middle East and Northern Africa“), Südostasien sowie Afrika. Bearbeitet werden grundlegende und aktuelle soziale und gesellschaftliche Fragen aus  disziplinärer aber auch trans- und interdisziplinärer Perspektive. Themenschwerpunkte sind Demokratieentwicklung und Tendenzen antidemokratischer Bewegungen; aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen in  den arabischen Staaten; die Zukunft des Projektes Europa; strukturelle, soziale und politische Aspekte der Migration; Ethnizität und Interkulturalität, Dynamiken religiöser Dinge und Praxen; Fragen der Sicherheit, Gewaltprävention sowie der Lösung von inner- und zwischenstaatlichen Konflikten; die Analyse von der Aufarbeitung früherer Konflikte (transitional justice); soziale politische Aspekte globaler Transformationsprozesse; Fragen zum Geschlechterverhältnis, die Bedeutung der Aufklärung in Prozessen des gesellschaftlichen Wandels; Fragen der Alltagskultur in Europa; kultur- und sozialanthropologische Fragestellungen indigener Gesellschaften u.v.m.