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Konfiguration des Linux-Clusters

Nur zwei speziell ausgestattete Nodes ("Frontends") des Linux-Clusters sind direkt über das Internet erreichbar. Der Head Node dient dem interaktiven Arbeiten; hier können eigene Programme übersetzt, getestet und zur Bearbeitung abgeschickt werden. Über den Fileserver können die zu bearbeitenden Daten auf allen Nodes des Clusters bereitgestellt werden. Diese Daten werden in einem externen RAID Subsystem auf Festplatten gespeichert. Beim Ausfall eines der beiden Frontends kann der jeweils andere Node (ggf. nach dem Umstöpseln des RAID Subsystems) dessen Aufgaben vorübergehend mit übernehmen.

Über zwei getrennte, cluster-interne GigaBit-Ethernet-Netzwerke sind die Compute Nodes mit den beiden Frontend-Rechnern verbunden. Die doppelte Auslegung der Vernetzung ermöglicht eine Lasttrennung zwischen der internen Kommunikation paralleler Programme (gelb) und dem Fileservice-Datenverkehr (blau). Auf den Compute Nodes werden die Programme als Batch Jobs ausgeführt.

Cluster-Skizze

Schematischer Aufbau des Linux-Clusters

Auf allen Nodes läuft als Betriebssystem Debian GNU/Linux (Installation via Debian Cluster Components). Die Verwaltung der Batch Jobs und deren Verteilung auf die Knoten erfolgt über die Sun Grid Engine.


Zuletzt aktualisiert: 16.03.2006 · Thomas Gebhardt

 
 
 
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