30.01.2026 Lancet-Korrespondenz zu extraterritorialen Zöllen und Gesundheitsrisiken im Iran

Eine neue Lancet-Korrespondenz von Mohammad Reza Farzanegan und Reza Majdzadeh diskutiert, wie extraterritoriale Zölle auf den Iran durch Übererfüllung und Risikoaversion den Zugang zu essenziellen Medikamenten und Medizintechnik einschränken und damit die öffentliche Gesundheit gefährden.

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Farzanegan und Majdzadeh thematisieren in ihrer Lancet-Korrespondenz die Auswirkungen der geplanten extraterritorialen Zölle auf die öffentliche Gesundheit im Iran. Sie zeigt, dass nicht nur formale Handelsbeschränkungen, sondern vor allem Übererfüllung und Risikoaversion bei Unternehmen, Banken und Logistikdienstleistern den Zugang zu essenziellen Medikamenten und Medizintechnik weiter einschränken. Die Autoren plädieren dafür, solche Maßnahmen als faktische Eingriffe in die öffentliche Gesundheit zu behandeln und internationale Schutzmechanismen zu stärken.

Die Korrespondenz ist abrufbar unter: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(26)00102-9

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