15.08.2018 Dynamiken religiöser Dinge im Museum

Bewilligung eines Forschungsverbunds in der BMBF Förderlinie „Sprache der Objekte“. Das Teilprojekt am FB 05 leitet Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler unter Mitarbeit von Dr. Mirko Roth. Ferdinand Liefert bearbeitet ein Promotionsvorhaben zu japanischen Religionsmuseen.

Im August 2018 beginnt das kürzlich bewilligte, am Marburger ZIR angesiedelte, Verbundprojekt „Dynamiken religiöser Dinge im Museum“ (REDIM) in der BMBF Förderlinie „Die Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“ mit seiner Arbeit.

Ausgangspunkt ist die gemeinsame These, dass museale Dinge das Potential bergen, die wissenschaftliche und gesellschaftliche Wahrnehmung von Religion zu verändern und in besonderer Weise die Vielfalt religiöser Vorstellungen und Praktiken deutlich zu machen. So werden religiöse Objekte zu Akteuren gesellschaftlicher und religiöser Verhältnisbestimmungen.

Die Leitung und Koordination des Verbundprojektes übernimmt Prof. Dr. Edith Franke (FB03, Religionswissenschaft), Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler (FB05, Religionsgeschichte) und Prof. Dr. Christoph Werner (FB10, Iranistik) sind ebenso wie das Dom-Museum in Frankfurt und das Grassi-Museum für Völkerkunde in Leipzig mit jeweils eigenen Teilprojekten vertreten. Der Antrag wurde unter Mitarbeit von Dr. Mirko Roth (FB05, Religionsgeschichte) und Anna Matter M.A. (FB03, Religionswissenschaft) eingereicht.

 

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