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Heil für Alle? Jesu Heilungswunder und ihre Kritik von der Aufklärung bis zu den Disability Studies

Die Ringvorlesung des "Marburger Centrum(s) für Antike Welt" wird im Wintersemester 2021/22 unter dem Hashtag #StayingAliveAntiquity unterschiedliche Referentinnen und Referenten zum übergeordneten Thema "Gesundheit und Krankheit im Altertum" zu Wort kommen lassen.

Veranstaltungsdaten

07. Februar 2022 18:00 – 07. Februar 2022 20:00

Hybrid: Digital via WebEx / In Präsenz: Biegenstraße 14, Hörsaalgebäude (B | 01), +1/0020

Im Neuen Testament heilt Jesus Blindheit, Lähmung, Aussatz, Taubheit, Wassersucht und Epilepsie, von Dämonen bewirkte Besessenheit und er weckt Tote auf. Bereits die spätantike Auslegung hat symbolische Ebenen in den Wundererzählungen entdeckt. In der Aufklärung wurden Jesu Wunder dagegen als Relikte eines längst vergangenen Weltbildes kritisiert. Der Vortrag zeichnet an ausgewählten neutestamentlichen Heilungswundern die Geschichte der Wunderauslegung nach, von den rationalistischen Erklärungen der von Jesu verwendeten Heilungstechniken bis zur Kritik an einer Vorstellung von Heil, die sich auf die Normalisierung nicht-perfekter Körper reduziert.


Die Vorträge der Ringvorlesung finden Sie gesammelt und mit einer kurzen Beschreibung in der Programmübersicht. Interessentinnen und Interessenten, die sich digital zuschalten möchten, werden gebeten, sich via Mail an die unten angegebene Adresse zu registrieren, Sie erhalten dann die Zugangsdaten.

 

Referierende

Prof. Dr. Angela Standhartinger (Evangelische Theologie - Neues Testament, Philipps-Universität Marburg)

Veranstalter

Anne Grons: anne.grons@pharmazie.uni-marburg.de
Florian Krüpe: kruepe@uni-marburg.de
Theresa Roth: theresa.roth@uni-marburg.de
Elyze Zomer: elyze.zomer@uni-marburg.de

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