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Tagung der hessischen Fachschaften Geschichte 2026
Zwischen dem 13. und 14. Juni 2026 hat in Marburg zum ersten Mal die Hessische Fachschaftstagung (HeFaTa) der Fachschaften Geschichte stattgefunden. Dazu konnten wir die Geschichts-Fachschaften der Universitäten Gießen, Darmstadt und (als Ehrengast) der Universität Mainz gewinnen. Nach einem kurzen Kennenlernen am Samstagmorgen haben wir zusammen mit unseren Gästen eine Stadttour durch Marburg gemacht, wozu natürlich (für alle die den Aufstieg auf sich nehmen wollten) das Marburger Schloss und die Oberstadt gehörte, aber auch Orte des studentischen Lernens wie die Universitätsbibliothek gehörten.
Nach einem Mittagessen haben wir den ersten von vier Workshops durchgeführt, der sich mit der Frage beschäftigte, wie man als Fachschaft produktiv Veranstaltungen organisieren und durchführen kann. Hier ging es vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation, der Kommunikation und Beantragung von entsprechenden Geldmitteln. Abgeschlossen wurde der Workshop durch einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Frage, wie Veranstaltungen organisiert werden (sollten) und welche Möglichkeiten sowie Probleme sich in diesem Bereich auftun. Nach einer kurzen Kaffee-Pause ging es dann weiter zu den nächsten zwei Workshops, von denen der erste sich mit der Frage beschäftigte, wie Fachschaften ihre Online-Präsenz, gerade auf Social Media, gestalten können. Hier standen vor allem Fragen nach der technischen Umsetzung (Templates, Farben und Stil) im Vordergrund, aber auch in welcher Form Inhalte veröffentlicht und wie für Veranstaltungen Werbung gemacht werden können. Auch ging es dabei um Fragen der Vernetzung innerhalb der verschiedenen Fachschaften. Der folgende Workshop adressierte Fragen, Chancen und Probleme im Bereich der Hochschulpolitik und der Partizipation innerhalb hochschulpolitischer Gremien.
Abschließend haben wir den ersten Tag der HeFaTa mit gemeinsamen Grillen auf den Lahnwiesen und nachfolgendem Zusammensitzen im Fachschaftsraum ausklingen lassen.
Am zweiten Tagungsvormittag folgte, nach einem gemeinsamen Frühstück, ein weiterer Workshop, dieses Mal zum Problem zunehmender rechter Unterwanderung von Universitäten und dem Umgang mit rechtsextremen Studentenverbindungen und deren Einfluss auf universitäre Strukturen. In diesem Zusammenhang wurde diskutiert, mit welchen Maßnahmen man dem Einfluss rechtsextremen, diskriminierendem, menschen-, wissenschafts- und demokratiefeindlichen Gedankenguts seitens der Fachschaften entgegentreten kann.
Nachdem man sich mit Pizza ausgiebig gestärkt hatte, erfolgte am Nachmittag noch eine Wanderung zum Spiegelslustturm, um abschließend nochmal Marburg von oben betrachten zu können.
Wir bedanken uns bei all unseren Gästen aus Giessen, Darmstadt und Mainz für diese schöne und erfolgreiche Tagung und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!