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Wer unterrichtet im M.A. Diskurs - Rhetorik - Argumentation?
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Erfahre hier, was unsere Dozentinnen interessiert, wofür sie sich begeistern und was sie ihren Studierenden mitgeben möchten.
"Was sind Diskurse? Wie entstehen Diskurse und wie entwickeln sie sich weiter? Welche sprachlichen Strategien werden genutzt? Wer hat eine Stimme im Diskurs und wer nicht? Wie beeinflussen Medien Diskurse? Das sind Fragen, mit denen sich die Diskurslinguistik befasst. Diskurse sind zentrale Elemente demokratischer Gesellschaften. Sie werden auf unterschiedlichen Ebenen realisiert und sind auf mediale Vermittlung angewiesen. Auf gesellschaftlich-politischer Ebene werden in Diskursen Argumente ausgetauscht, Sachverhalte verhandelt und ausgehandelt, Kompromisse gefunden und es wird gestritten. Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle, sie wird häufig strategisch eingesetzt, um von der je eigenen Position zu überzeugen. Bei mir können Studierende Wissen über diskurslinguistische Theorien und Methoden erwerben. Sie erfahren, wie Diskurse aufgebaut sind, welche Strategien genutzt werden, welche Argumente musterhaft auftauchen und welche Strukturen Diskursen zugrunde liegen. Sie lernen, wie Diskursanalysen realisiert werden: von der Theorie, über die Datenerhebung bis hin zur Datenanalyse."
Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes
Mehr Informationen zu Kati Hannken-Illjes gibt es hier.
Wie sind Erzählen und Argumentieren verbunden? Welche Funktion hat Argumentieren in medizinischen Gesprächen? Wie kann ich Argumentieren gut unterrichten?
Miteinander im Gespräch zu sein, ist sowohl für einzelne als auch für eine demokratische Gesellschaft zentral. Wie wir dieses im Gespräch sein erforschen, beschreiben und vermitteln können: Das ist Sprechwissenschaft, das ist mündliche Rhetorilk. Die Sprechwissenschaft bringt geisteswissenschaftliche und naturwissenschaftliche; rhetorische und künstlerische; Forschungs- und Anwendungsfragen zusammen.
Ich möchte den Studierenden die Spürnase und Begeisterung für Phänomene mitgeben in denen sich rhetorische und multimodale, stimmliche und ästhetische Aspekte treffen. Dafür können Sie bei mir Theorien der Rhetorik und Argumentation, methodische Zugänge wie Argumentationsanalyse, ethnographische Zugänge und Interaktionsanalysen lernen und Einblick in aktuelle Forschungsfragen bekommen.
Eva Maria Gauß
Mehr Informationen zu Eva Maria Gauß gibt es hier.
"Wie kann Verständigung gelingen? Aus rhetorikdidaktischer Sicht will ich vor allem eine diskursreflektierende Gesprächspädagogik fokussieren: Wie – im guten Sinne - streiten? Wie die Dimensionen von Macht, Identität und Verkörperung aufnehmen? Wie Differenzen und Ambiguitäten aushalten? Wie können wir die Körperlichkeit des Sprechens erfassen? Videoanalytische, ethnografische und phänomenologische Zugänge sind zu meiner Forschungsperspektive geworden. Insgesamt liegt mir daran, das besondere Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis herauszuarbeiten. Dazu fließen auch meine Hintergründe aus der Philosophie, dem Theater und der Soziologie ein. Die Formatentwicklung zeigt sich dann in konkreten Projekten, z.B. dem "Gesprächsgarten" - einer Open-Air-Audio-Installation im Alten Botanischen Garten Marburg. Für zielführende Wissenschafts- (und damit Unwissens-)Kommunikation und politische Bildung braucht es Formate, die kognitive und ästhetische Aspekte verbinden. Den Studierenden möchte ich Perspektiven fürs Berufsleben mitgeben, sie für interdisziplinäre Arbeit stärken und Raum für persönliche Entwicklung eröffnen."
Elisabeth Kleschatzky
Mehr Informationen zu Elisabeth Kleschatzky finden Sie hier.
unsere Lehrbeauftragten und die Lehrenden in Importmodulen
In bestimmten Modulen unterrichten wechselnd auch Lehrbeauftragte, z.B. im Bereich Wissenschaftskommunikation oder Rhetorik vermitteln. Aber auch in den Importmodulen des Studiengangs im Wahlpflichtbereich können Sie Lehrende aus der Philosophie, den Cultural Data Studies oder der Literaturwissenschaft erleben.