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Informationen für Studieninteressierte

Foto: Taunus-Copter, Mario Stock

Durch die vertiefte fachwissenschaftliche Ausbildung kann für Studierende der Zugang zu einer Promotion eröffnet werden. Alternativ bietet der Studiengang die Möglichkeit zur berufspraktischen Qualifizierung in außeruniversitären Arbeitsfeldern und den Anschluss an Institutionen, die mit Sprachdaten arbeiten, z.B. im Bereich Spracherkennung, sprachliche Diversität, Sprecher- und Audio-Analyse im forensischen Bereich, Sprachmodelle im Kontext der künstlichen Intelligenz, aber auch allgemein im Bereich des Forschungsdatenmanagements.

Zu den Zielen des Studiengangs gehört auch der Erwerb von Schlüsselqualifikationen, die für eine spätere Berufsausübung nützlich sind. Die in einem grundständigen Studium erlernten Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens werden optimiert und Präsentations-, Moderations- und Vermittlungstechniken sowie Organisations- und Teamfähigkeit werden weiter gefördert. Außerdem werden profunde Methodenkenntnisse vermittelt, die sich auch in anderen Fachgebieten einsetzen lassen.

Nach dem Abschluss des Studiums sind die Studierenden in der Lage:

  • Erkenntnisse und Methoden der linguistischen Theorie und Empirie anzuwenden.
  • sprachliche Daten und Metadaten (z.B. Text, Audio, Korpora, Geodaten) mit wissenschaftlichen, computergestützten Methoden zu bearbeiten
  • Ansätze zur Sprachdatenverarbeitung (z.B. Korpusaufbau, Annotation, automatische Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP), generative Sprachmodelle) anzuwenden.
  • Analyse-, Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten in Forschung und Gesellschaft einzusetzen.

Warum Linguistische Datenanalyse in Marburg?

  • Anwendungsorientiertes Studium

    Durch den Deutschen Sprachatlas bekommst du mit einem Studium in Marburg Einblicke in Datenerhebungen für aktuelle Studien. Im Forschungsbau gibt es ein Phonetiklabor, eine EEG-Kabine und ein Eye-Trackinggerät. Durch Seminare, die praxisnah an die laufende Forschung angebunden sind, kannst du bereits im Studium einen Eindruck davon bekommen, wie eine Karriere in der Wissenschaft aussehen kann. Außerdem können die Labore beispielweise zur Datenerhebung für eine Masterarbeitsstudie genutzt werden. 

  • Besondere Themengebiete

    Mit verschiedenen Veranstaltungen in den Bereichen akustische Phonetik, Transkription, Datenanalyse, Sprachvarietäten und forensische Audioanalyse bietet der Studiengang eine umfassende Ausbildung im Bereich der forensischen Sprach- und Audioanalyse.

  • Anbindung an den Deutschen Sprachatlas

    Die direkte Anbindung an den Deutschen Sprachatlas, einer weltweit einzigartigen Forschungseinrichtung zum Gebiet der deutschen Dialekte, bedeutet unter anderem, dass viele Wissenschaftler*innen vor Ort sind. Dadurch finden immer wieder Konferenzen zu linguistischen Themen in Marburg statt, es werden Hilfskraftstellen in unterschiedlichen Projekten ausgeschrieben und die Lehre ist durch die unterschiedlichen Dozierenden breit gefächert.

  • Individualisierung des Studiums

    Durch verschiedene Wahlmöglichkeiten innerhalb des Masters ist eine starke Individualisierung des Studiengangs möglich. Nicht zuletzt wird dies neben den Wahlpflichtmodulen von der Möglichkeit, ein mentoriertes Selbststudium im Umfang von 6 Leistungspunkten durchzuführen, ergänzt. So kann auch mehr zu Unterbereichen gelernt werden, die aktuell nicht durch Lehrveranstaltungen vertreten sind.

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