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Übersetzungen als Sprachkontaktphänomene – Untersuchungen zu lexikalischen, grammatischen und stilistischen Interferenzen in mittelkymrischen religiösen Texten

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Im Rahmen unseres Projekts soll die Frage nach den Merkmalen einer Übersetzersprache untersucht werden, nach dem Einfluss der Sprache einer Vorlage, nach seiner Nachweisbarkeit und seinen Merkmalen sowie nach dem Spektrum von Übertragungsmöglichkeiten zwischen den Koordinaten 'zielsprachenorientiert' / 'ausgangsprachenorientiert' bzw. 'frei'/'wörtlich' und den Faktoren der Entscheidung zwischen diesen Möglichkeiten.

Untersuchungskorpus sind die Texte aus der Handschrift Llyfr Ancr Llanddewibrefi (Book of the Anchorite of Llanddewibrefi, 1346), ihren Parallelüberlieferungen und ihren lateinischen Vorlagen. Die in LlA enthaltenen religiösen Texte unterschiedlicher Gattungen sind durchweg Übertragungen lateinischer Vorlagen, die in der bisherigen Forschung weder systematisch noch vergleichend unter dem Aspekt von Übersetzung als Sprachkontaktphänomen untersucht wurden. Mit der systematischen Bündelung dieser Forschungsfrage auf ein Korpus religiöser mittelkymrischer Texte, die auf lateinischen Quellen basieren, betritt unser Projekt wissenschaftliches Neuland.

Übersicht über Vorträge aus dem Projekt

Förderung: Fritz Thyssen Stiftung

Förderzeitraum: 24 Monate +12 Monate (Verlängerung)

Beginn: 01.10.2015

Mitarbeiter: Dr. Elena Parina

Hilfskraft: Raphael Sackmann

Antragsteller: Prof. Dr. Erich Poppe

Kooperationspartner: Dr. Marieke Meelen (University of Cambridge)

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