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HANSON Hypertonisches Kochsalz-Nasenspray bei Atemwegsinfektionen
Projektstart: 04/26
Hintergrund
Atemwegsinfekten treten v.a. in der Wintersaison häufig auf. Bis zu 10% der Bevölkerung sind betroffen, was auch zu einer starken Belastung der hausärztlichen Praxen führt. Neben dem krankheitsbedingten Ausfall der Beschäftigten sind Atemwegsinfektionen zudem häufigste Ursache für die Verschreibung von Antibiotika.
Projektziel
Die HANSON Studie untersucht, ob die frühzeitige Anwendung einer hypertonischen Kochsalzlösung als Nasenspray die Krankheitsdauer und Schwere bei Erwachsenen mit Atemwegsinfektionen verkürzen kann.
Methoden
Deutschlandweit sollen insgesamt 200 Hausarztpraxen gewonnen werden. Geplant ist, 3.840 Patientinnen und Patienten einzuschließen und über einen Zeitraum von zwölf Monaten nachzubeobachten. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt geförderte Vorhaben ist am 1. April 2026 gestartet.
Die Projektleitung liegt beim Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Würzburg.
Das Institut für Allgemeinmedizin der Universität Marburg ist mit seinem Forschungspraxen-Netzwerk FAM-PRAX beteiligt.
Projektleitung:
Prof. Annika Viniol
Dr. Veronika Van der Wardt
Dr. Nicole Lindner: nicole.lindner@uni-marburg.de