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IMPRO

Improved Management of Patients with Recent-Onset Stable Chest Pain/
Innovatives Management für Patient*innen mit erstmals aufgetretenen stabilen Thoraxschmerzen

Projektstart: 07/2025

Projektziel

Die IMPRO-Studie untersucht einen neuen Versorgungsweg für Patient*innen mit Brustschmerzen und dem Verdacht auf eine chronische koronare Herzkrankheit (KHK). Im Gegensatz zur akuten KHK, die meist im Krankenhaus behandelt wird, liegt der Fokus hier auf der ambulanten Diagnostik und Therapie.

Bundesweit nehmen über 300 hausärztliche, radiologische und kardiologische Praxen an der Studie teil. Patient*innen mit entsprechenden Beschwerden werden in zwei Phasen begleitet: In der Kontrollphase erfolgt die Versorgung wie bisher üblich. In der anschließenden Interventionsphase wird die neue interdisziplinäre Methode zur Diagnose und Weiterversorgung – teils unter Einbezug eines Kardio-CTs – angewendet. Ziel ist es, herauszufinden, welcher Versorgungsweg sich langfristig besser bewährt.

Die Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Hausärzt*innen, Radiolog*innen, Kardiolog*innen und Herzchirurg*innen.

Mit über 3.000 Patientinnen, 30 Forschungspartnern und 16 beteiligten Regionen gehört IMPRO zu den größten interdisziplinären Studien im ambulanten Bereich – und liefert wichtige Impulse für die zukünftige Versorgung von Patient*innen mit chronischer KHK

Projektleitung und -supervision:

Prof. Dr.  Annika Viniol 
Dr. Veronika van der Wardt 
Dr. Jörg Haasenritter
Prof. Dr. Norbert Donner-Banzhoff

Projektmanagement:

Dr. Julia Heisig, E-Mail:

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Karen Clausen, E-Mail:
Anne Sofie Friis Andersen, E-Mail:
Dr. Julia Schüttler
Carolin Marie Reichwald
Dr. Melanie Keim-Reder

Projektpartner:

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse BARMER 
Klinik für Radiologie am Campus Charité Mitte, Berlin 
Allgemeinmedizinisches Institut, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Georg-August-Universität Göttingen 
Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt am Main 
Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Diagnostische und interventionelle Radiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 
Fachgebiet für Gesundheitsökonomie, TUM School of Medicine an d Health, Technische Universität München
Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Klinikum Nürnberg 
Radiomed Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin, Wiesbaden
Radiologische Allianz, Hamburg
Klinik für Radiologie, RHÖN-Klinikum AG Campus Bad Neustadt
Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr-Universität Bochum 
Institut für Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum München
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Augsburg
Institut für Allgemeinmedizin, Universität Ulm
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universität Ulm
Institut für Allgemeinmedizin, Universität zu Köln
Institut für Allgemeinmedizin, Universität zu Lübeck 
Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Kinderradiologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Jena
Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, Universitätsklinikum Tübingen
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Leipzig
Institut für Community Medicine, Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsmedizin Rostock 

Förderer:

Das Projekt wird vom Innovationsfond des G-BA für 39 Monate mit insgesamt rund 9,3 Millionen Euro gefördert. (Link: https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/neue-versorgungsformen/impro.709)