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Hochschulzugang mit einem der Meisterprüfung vergleichbaren Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung

In der „ Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen“ wird in § 1 beschrieben, welche Personen einen mit der Meisterprüfung vergleichbaren Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung besitzen. Für sie gilt das dort Beschriebene also ebenfalls.

Folgende Personen haben einen mit der Meisterprüfung vergleichbaren Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung, besitzen somit eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung und können alle Fächer an allen Hochschulen in Hessen studieren:

  • Personen mit Fortbildungsabschlüssen, für die Prüfungsregelungen nach den §§ 53 und 54 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Gesetz vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160, 462), oder nach den §§ 42 und 42a der Handwerksordnung in der Fassung vom 24. September 1998 (BGBl. I S. 3075, 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Juli 2009 (BGBl. I S. 2091), bestehen, sofern die Lehrgänge mindestens 400 Stunden umfassen;
  • Personen mit staatlichen Befähigungszeugnissen für den nautischen oder technischen Schiffsdienst nach § 4 Nr. 1 des Seemannsgesetzes vom 26. Juli 1957 in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9513-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407);
  • Personen mit Abschlüssen an Fachschulen entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. November 2002 in der Fassung vom 9. Oktober 2009) in der jeweils geltenden Fassung;
  • Personen mit Abschlüssen vergleichbarer landesrechtlicher Fort- und Weiterbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen und im Bereich sozialpflegerischer oder sozialpädagogischer Berufe;
  • Personen mit Abschlüssen vergleichbarer bundesrechtlicher Fort- und Weiterbildungsregelungen wie beispielsweise Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer.

 
Unter http://ankom.his.de/know_how/studieren finden Sie

  • eine Liste entsprechender beruflicher Aufstiegsfortbildung (die Liste ist nicht abschließend)
  • den Text des Kultusministerkonferenz-Beschlusses, der Mindeststandards für alle Bundesländer definiert, nach dem berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungen einheitlich bewertet werden können mit dem Ziel, dass berufliche und allgemeinbildende Bildungswege gleichwertig den Zugang zu den deutschen Hochschulen ermöglichen,
  • weitere interessante Informationen zu diesem Thema

 

Bitte beachten Sie:

  • Absolventinnen und Absolventen von Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, die eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen, sowie Absolvent(inn)en eines einjährigen Lehrgangs an der Europäischen Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt hingegen besitzen in Hessen eine fachgebundene Hochschulreife. Sie können sich auch für ein Studium bewerben, dürfen aber ausschließlich solche Studienrichtungen wählen, die fachlich dem bisherigen Ausbildungsweg entsprechen.
  • Landesspezifische Hochschulzugangsberechtigungen beruflich Qualifizierter aus anderen Ländern werden nach einem Jahr nachweislich dort erfolgreich absolvierten Studiums zum Zwecke des Weiterstudiums in dem gleichen oder in einem fachlich verwandten Studiengang in Hessen anerkannt, sofern in den ersten beiden Semestern nach der Studien- oder Prüfungsordnung der jeweiligen Hochschule mindestens 60 Kreditpunkte erreicht wurden. Gleiches gilt für ein in einem anderen Land nach dessen landesrechtlichen Regelungen nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine entsprechende Aufstiegsfortbildung absolviert haben, die Sie direkt zum Studium aller Fächer in Hessen berechtigt, dann wenden Sie sich bitte an

Michael Boßhammer
Studierendensekretariat – Sprechzeiten: 9-12 Uhr

Besucheradresse:
Biegenstraße 10, 35037 Marburg

Postadresse:
Biegenstraße 10, 35032 Marburg

Tel. 06421 – 28 22222 (über das Marburger Studientelefon)
Fax: 06421 – 28 22020
E-Mail: studierendensekretariat@verwaltung.uni-marburg.de

Achtung: Neben der Hochschulzugangsberechtigung können weitere Zulassungsvoraussetzungen für einen Studiengang bestehen. Bitte informieren Sie sich auf den jeweiligen Studiengangswebseiten über Bewerbungs- und Zulassungsverfahren und nutzen Sie das Beratungsangebot der Zentralen Allgemeinen Studienberatung (ZAS).