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Die Ausbildung zur Chemielaborantin/zum Chemielaboranten an der Philipps-Universität Marburg

Ausbildungsstätte:

Die Ausbildungsstätten der Chemielaborantinnen und Chemielaboranten befinden sich in den verschiedenen Fachbereichen der Philipps-Universität Marburg. Neben dem Fachbereich Chemie bilden auch die Fachbereich Biologie, Pharmazie und Medizin aus. Darüber hinaus werden alle Auszubildenden während ihrer gesamten Ausbildungszeit im Ausbildungszentrum für Chemielaboranten durch innerbetrieblichen Unterricht und durch diverse Praktika begleitet.

Kontakt:

Ausbildungszentrum
Norbert Fey
feyn@staff.uni-marburg.de
Telefon: 06421 28-25518

Aufgaben während der Ausbildung:

Die Ausbildung in den verschiedenen Fachbereichen deckt ein sehr breites Spektrum von chemischen Arbeiten ab, wobei neben der klassischen organischen und anorganischen Chemie, auch die analytische, pharmazeutische, biochemische und biologische Chemie, vertreten ist.
 
Während der gesamten Ausbildung erfolgt eine umfassende Betreuung sowohl im theoretischen als auch praktischen Bereich, wodurch die prüfungsrelevanten Themen vollständig abgedeckt werden.

Aufgaben nach der Ausbildung:

Chemielaborantinnen und Chemielaboranten werden dort eingesetzt, wo chemische Untersuchungs-, Mess- und Überwachungsverfahren zum Einsatz kommen, also in Forschung, Entwicklung und produktionsbegleitender Kontrolle. Ihre Aufgaben bestehen in der Vorbereitung, dem Aufbau, der Durchführung und der Auswertung von Experimenten und Kontrollmessungen unter Benutzung teilweise sehr komplizierter Messgeräte auf den verschiedenen Gebieten der Chemie. Die Messdatenerfassung und Auswertung der Messergebnisse erfolgt überwiegend mit Computern.

Ausbildungsablauf:

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 ½ Jahre. Eine Verkürzung bei entsprechender Leistung ist möglich. Neben der praktischen und theoretischen Ausbildung im Betrieb erfolgt die theoretische Begleitung der Ausbildung in der Adolf-Reichwein-Schule in Marburg.

Nach Ablauf von 18 Monaten absolvieren die Chemielaboranten/innen den ersten Teil ihrer Abschlussprüfung, der die frühere Zwischenprüfung ersetzt hat. Dieser Prüfungsteil geht, anders als es bei der Zwischenprüfung der Fall ist, mit 35% in die Gesamtnote ein. Nach 3 bzw. 3,5 Jahren folgt dann die Abschlussprüfung Teil 2.

Einstellungsvoraussetzungen:

Einstellungsvoraussetzung ist ein sehr guter mittlerer Schulabschluss oder die Fachhochschulreife bzw. allgemeine Hochschulreife. Neben Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Ausdauer, Teamfähigkeit und Toleranz sind insbesondere Freude an Chemie und Technik, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis erforderlich. Weiterhin werden gute Kenntnisse in Chemie, Mathematik und Englisch erwartet.

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