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Personalentwicklung für Laborfachkräfte an der Philipps-Universität Marburg

Foto: Michael Schiefer

Attraktive Perspektiven für kompetente und leistungsbereite Laborfachkräfte

In den experimentellen Wissenschaften hängen die Leistungsfähigkeit und die Erfolge der Philipps-Universität Marburg maßgeblich auch von den Laborfachkräften ab. Diesen oft direkt in Forschung und Lehre eingebundenen Personen, die häufig über Drittmittel befristet finanziert werden, will die Philipps-Universität gesicherte berufliche Perspektiven aufzeigen, interessante Qualifizierungsangebote und auch, auf Grundlage des individuellen Engagements, attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Der universitäre Laboralltag ist gekennzeichnet durch die Anwendung vielfältiger Methoden, den Einsatz höchst spezialisierter Geräte, durch schnelle technische Veränderungen und die eigenständige Entwicklung von Methoden. Da Laborfachkräfte in aktuelle Forschungsvorhaben und in die Lehre eingebunden sind, wird an diese Personengruppe ein hoher fachlicher Anspruch gestellt, der häufig weit über das in einer Ausbildung erworbene Wissen hinausgeht. Diese hohen fachlichen Anforderungen der Arbeitsstelle und die hohen fachlichen Kompetenzen vieler Laborfachkräfte spiegeln sich wider in der Tatsache, dass aktuell deutlich mehr als die Hälfte der Laborfachkräfte an der Philipps-Universität die höchste für Beschäftigte mit einem in einer beruflichen Ausbildung erworbenen Abschluss Entgeltgruppe (E 9) erreichen, die besonders schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben (Erklärung s. unten) vorbehalten ist.

Bitte wenden Sie sich mit Fragen an die Leiterin des Referats für Personalentwicklung, Dr. Ute Noack (personalentwicklung@uni-marburg.de; Tel: 06421 282 6073).

Erklärung der Begriffe schwierige und verantwortungsvolle Aufgaben:

Als schwierige und verantwortungsvolle Aufgaben zählen beispielsweise die Arbeit an spezialisierten Geräten, wie z. B. Elektronen- oder andere hoch spezialisierte Mikroskope, Arbeiten unter erhöhten Sicherheitsstufen, die Verantwortung als Sicherheitsbeauf­tragte/r oder auch weitgehend eigenständige Methodenentwicklung.

schwierige Aufgaben: Eine Aufgabe kann als schwierig bezeichnet werden, wenn zu ihrer Erledigung ein erheblich höheres Können als in der Berufsausbildung vermittelt erforderlich ist. Dies ist bspw. der Fall, wenn eine Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Untersuchungsverfahren vorliegt und die technische Bedienung von Geräten und Apparaturen sowie die Auswertungen der Ergebnisse nicht nur einfache Routine-Methoden verlangen, vielmehr erhöhte Anforderungen stellen.

schwierige und verantwortungsvolle Aufgaben: Eine Aufgabe kann als schwierig und verantwortungsvoll bezeichnet werden, wenn sie schwierig ist (s. o.) und die Laborfachkraft auf der Grundlage mehrjähriger Berufserfahrung die Verantwortung für diese Aufgabe hinsichtlich sachlicher Richtigkeit, Pünktlichkeit und Einhalten relevanter Vorschriften trägt.