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Verantwortung & Koordination

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Nachhaltige Entwicklung betrifft alle Bereiche der Universität. Sie braucht eine gemeinsame Orientierung auf zentraler Ebene ebenso wie die fachliche Expertise, Eigenverantwortung und Gestaltungskraft der Fachbereiche, Einrichtungen und Statusgruppen.

An der Philipps-Universität wird Verantwortung deshalb von unterschiedlichen Akteur getragen. Ziel ist es, zentrale und dezentrale Verantwortung so miteinander zu verbinden, dass gemeinsame Entwicklung möglich wird und zugleich fachliche Eigenständigkeit und bestehendes Engagement erhalten bleiben.

Verantwortung auf mehreren Ebenen

Präsidium

Das Präsidium trägt die Gesamtverantwortung für die strategische Ausrichtung und schafft die institutionellen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung der Universität.

Verwaltung und Nachhaltigkeitsbüro

Die Verwaltung setzt nachhaltigkeitsbezogene Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Organisation, Energie, Ressourcen, Infrastruktur und Campusbetrieb um. Das Nachhaltigkeitsbüro koordiniert nachhaltigkeitsbezogene Aufgaben innerhalb der Verwaltung und unterstützt die Vernetzung bestehender Aktivitäten.

Fachbereiche und zentrale Einrichtungen

Die Fachbereiche und zentralen Einrichtungen entwickeln entsprechend ihren jeweiligen Aufgaben, Fachkulturen und Handlungsmöglichkeiten eigene Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in Forschung, Studium und Lehre, Transfer und Betrieb.

Nachhaltigkeitsbeauftragte

Die Nachhaltigkeitsbeauftragten bringen dezentrale Perspektiven und fachliche Expertise in den universitätsweiten Austausch ein. Sie wirken als Ansprechpersonen und als Verbindung zwischen ihren Bereichen und der gesamtuniversitären Entwicklung.

Green Office und studentisches Engagement

Das Green Office und studentische Initiativen stärken Beteiligung, Vernetzung und Sichtbarkeit. Sie bringen studentische Perspektiven ein, entwickeln eigene Formate und geben Impulse für die nachhaltige Gestaltung der Universität.

Koordination gemeinsam weiterentwickeln

Das HRK-Nachhaltigkeitsaudit hat die hohe Bereitschaft vieler Universitätsmitglieder hervorgehoben, Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen. Zugleich wurde deutlich, dass Zuständigkeiten, Schnittstellen und Kommunikationswege noch klarer miteinander verbunden werden müssen.

Im weiteren Nachhaltigkeitsprozess wird deshalb gemeinsam geprüft, wie bestehendes Engagement besser koordiniert, dauerhaft gestärkt und an die strategische Entwicklung der Universität angebunden werden kann. Ziel ist eine Struktur, die Orientierung und Verbindlichkeit schafft, ohne dezentrale Initiative und fachliche Eigenständigkeit einzuschränken.

Die konkrete Ausgestaltung von Zuständigkeiten, Schnittstellen und Koordinationsstrukturen wird im laufenden Nachhaltigkeitsprozess weiterentwickelt.