Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Archäologie)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Geschichte und Kulturwissenschaften » Archäologie » DAAD-Gastlehrstuhl Nautische Archäologie
  • Print this page
Wrackfundstelle
Marburger Archäologen an einer Wrackstelle im Roten Meer (Königreich Saudi Arabien)
 

DAAD-Gastlehrstuhl Nautische Archäologie

Der DAAD fördert am Archäologischen Seminar für zunächst zwei Jahre den Gastlehrstuhl „Nautische Archäologie“, der ab dem Sommersemester 2014 beginnen wird.

Damit kann der Schwerpunkt des Archäologischen Seminars in der Seefahrtsarchäologie und Unterwasserarchäologie weiter fortgesetzt und vertieft werden.

Wir freuen uns, in den kommenden Semestern führende Vertreter dieser Fachrichtung aus aller Welt in Marburg als Gastdozenten zu begrüßen:

Sommer 2014 Prof. Dr. Boris Rankov (London University, Royal Holloway College, GB)
Winter 2014/15 Dr. Harun Özdaş (Dokuz Eylül Üniversitesi, İzmir, TR)
Sommer 2015 Dr. Jeffrey Royal (RPM Nautical Foundation, Key West, Florida, USA)
Winter 2015/16
Prof. Dr. Sebastiano Tusa
(Soprintendenza del Mare, Regione Siciliana, I)
Sommer 2016 Dr. Carlos de Juan Fuertes (Universität Valencia, Spanien)
Winter 2016/17 Dr. Irena Radic Rossi (Universität Zadar, Kroatien)
Sommer 2017 Prof. Dr. Sebastiano Tusa (Soprintendenza del Mare, Regione Siciliana, I)
Winter 2017/18 Dr. Harun Özdaş (Dokuz Eylül Üniversitesi, İzmir, TR)


Marburg ist in Deutschlands Klassischer Archäologie der einzige Standort, an dem diese Fachrichtung gelehrt wird. Ergänzend werden Kurse zur Praxis der Unterwasserarchäologie angeboten.

 


 

Workshop about nautical and underwater archaeology

Workshop 2016 Spain
Photogrammetric composition of workshop area done with student photos

During the last week of July 2016 a group of six students of Seminar of Classical Archaeology Philips-Universität Marburg were participating in a workshop about nautical and underwater archaeology in Spain, in the roman Bou-Ferrer shipwreck (Villajoyosa, Alicante). The goal of this practicum has been give to the students a brief introduction in the underwater registry methods, maneuvers and management of complete amphorae, including complementary lessons about roman pottery and artifact recording using photogrammetry. All workshop actions were linked to the lessons done during the 2016 summer-semester in the Seminar of Classical Archaeology. Despite of its brief duration, during the week a big improvement in the nautical and underwater archaeological skills have been observed in the Philips-Universität Marburg students.

Dr. Carlos de Juan Fuertes

Workshop 2016 Spain
Before start diving in the archaeological site

Workshop 2016 Spain
Recovering the amphorae cage

Workshop 2016 Spain

Workshop 2016 Spain
Getting ready to sheaving

Workshop 2016 Spain
Example of an artefact photogrammetric recording of during the workshop.
Complete job in https://skfb.ly/RuqG

 

 

Übung: Theorie und Praxis der antiken Seefahrt unter Segeln

„Über die Segel!“ Archäologiestudenten der Uni Marburg bekommen Einblicke in die antike Seefahrt.

 
Nautische Archäologie am Edersee
Das Sport- und Studienheim Edersee der Philipps-Universität Marburg bietet für derartige Veranstaltungen die besten Voraussetzungen.
(Foto: Michaela Reinfeld)

Wer sich mit der nautischen Archäologie beschäftigt, muss verstehen, wie ein antikes Schiff funktionierte, wie es sich im Wind verhielt und welche Schwierigkeiten insbesondere mit der korrekten Be- und Entladung sowie dem Trimm eines antiken Schiffes verbunden waren. So lautet die Meinung von Prof. Dr. Winfried Held, Leiter des Archäologischen Seminars der Philipps-Universität Marburg und passionierter Segler. Seit sechs Jahren fördert er die nautische Archäologie am Institut für Klassische Archäologie durch jährlich wechselnde Gastprofessoren, Exkursionen und unterwasserarchäologische Projekte. Darüber hinaus bietet er in regelmäßigen Abständen Einführungskurse in die antike Seefahrt an, die von den Studenten begeistert aufgenommen werden.


Vom 09. bis 12. Juni 2016 fand unter der Leitung von Prof. Held eine Übung zur antiken Seefahrt im Sport- und Studienheim Edersee der Philipps-Universität statt. Mit Unterstützung von Herrn Matthias Horn (Bootswart) und Dr. Carlos de Juan Fuertes (DAAD-Gastdozent für Nautische Archäologie an der Philipps-Universität Marburg) hatten zwölf Archäologiestudenten die Gelegenheit, Einblicke in den Aufbau antiker und moderner Schiffe zu bekommen und erste Erfahrungen im Umgang mit einem Segelboot zu sammeln. Nautische Fachbegriffe wurden dabei ebenso vermittelt wie der korrekte Umgang mit einem Segel oder das Manövrieren eines Segelschiffes bei schwierigen Windbedingungen. Zwar lassen sich die Segeleigenschaften eines 5 m langen Piraten (kleine Jolle) nicht einfach auf ein 20 m langes, antikes Handelsschiff übertragen, doch ist das Prinzip des Segelns identisch. So wird den Studenten die Funktion eines antiken Schiffes vermittelt, was für die Interpretation der entsprechenden antiken Befunde unabdingbar ist.
           
Michaela Reinfeld M.A.

 

Nautische Archäologie am Edersee
Dr. Carlos de Juan Fuertes erläutert die Konstruktionsweise antiker und moderner Segelschiffe.
(Foto: Michaela Reinfeld)

Nautische Archäologie am Edersee
Ein echter Segler muss die Knoten beherrschen! Matthias Horn zeigt den Studenten die wichtigsten Knoten, die auf einem Segelschiff gebraucht werden.
(Foto: Michaela Reinfeld)

Nautische Archäologie am Edersee
Prof. Winfried Held zeigt den Studenten, wie ein Segel gehisst wird.
(Foto: Michaela Reinfeld)

Nautische Archäologie am Edersee
Schnell ist ein Boot gekentert. Ein antikes Handelsschiff mit tonnenschwerer Ladung ließ sich nicht so einfach wieder aufrichten.
(Foto: Michaela Reinfeld)

Nautische Archäologie am Edersee
Das Segeln auf dem Edersee ist nicht einfach, da die ständig drehenden Winde höchste Aufmerksamkeit erfordern.
(Foto: Michaela Reinfeld)

 

Zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 · Schreiter Oliver, Geschichte und Kulturwissenschaften, 22848

 
 
Fb. 06 - Geschichte und Kulturwissenschaften

Klassische Archäologie, Biegenstraße 11, 35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-22341, Fax +49 6421/28-28977, E-Mail: arch-sem@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb06/archaeologie/alias.nautischearchaeologie

Impressum | Datenschutz