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Bibliographie zum Thema:

Der Diskurs über die Emanzipation der Frau in China an der Schwelle zur Moderne (ca. 1890 - ca. 1930)

Prof. Dr. Monika Übelhör und Stefani Jürries

Diese kommentierte und nach Sachgebieten gegliederte Bibliographie wurde im Auftrag des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg erstellt.

Die Titel der ersten Version vom Dezember 2003 wurden bereits in die Literaturdatenbank des Zentrums eingearbeitet, die auf der Seite des Zentrums zu finden ist: http://www.uni-marburg.de/genderzukunft/

Die Kürzel, die alphabetisch geordnet in eckigen Klammern nach jedem Eintrag stehen, sind Schlagworte, die teilweise auch in der Literaturdatenbank des Zentrums verwendet werden, teilweise aber auch dem besonderen Kontext dieser Bibliographie geschuldet sind. Die Kürzel sollen neben der chronologischen und thematischen Gliederung dieser Bibliographie eine zusätzliche Hilfe für eine schnelle Einordnung der Titel geben. Eine Liste der Kürzel findet sich am Ende dieser Bibliographie.

 


Vorbemerkung

Der Diskurs über Frauenemanzipation setzte in China Ende des 19. Jahrhunderts ein. Bestürzt über die Unfähigkeit der Regierung, das wirtschaftliche und politische Vordringen westlicher Staaten und Japans auf dem Gebiet des ehemals so mächtigen chinesischen Reiches abzuwehren, gingen damals politisch engagierte Kreise der Bildungsschicht dazu über, die Grundlagen der eigenen Staats- und Gesellschaftsordnung zu überdenken und, zum Teil radikal, neu zu bestimmen. Dabei wurde von revolutionär wie auch von eher konservativ gesonnenen Kreisen der Neubestimmung der Stellung der Frau eine fundamental wichtige Rolle zugemessen.

Dieser Diskurs, der erst in den letzten Jahrzehnten ins Blickfeld westlicher wie östlicher sinologischer Forschung rückte, ist für die wissenschaftliche Arbeit an unseren Universitäten in vielfacher Hinsicht von Belang. Die Diskussionen über die Neubestimmung der Bedeutung der Frau für Staat und Gesellschaft sind nicht nur für das Verständnis des heutigen China von großer Wichtigkeit, sie zeigen vielmehr auch, daß auf diesem Gebiet in China bereits damals der Schritt hin zu  e i n e r  Welt gemacht wurde. Zeitgleich mit dem Westen ging es um Fragen wie Zugang zu Bildungseinrichtungen, Selbstbestimmung im persönlichen Bereich, finanzielle Unabhängigkeit, Gleichheit vor dem Gesetz, Partizipation im Bereich der Politik. Dabei wurden in den damals neu aufkommenden, oft auch von Frauen herausgegebenen Frauenzeitschriften die in entsprechenden Kreisen westlicher Länder diskutierten Ansätze vorgestellt und relevante Veröffentlichungen - etwa Emma Goldmans Mother Earth - annonciert. Auch wurden Kontakte zu westlichen Frauenorganisationen gepflegt und regelmäßig über deren Versammlungen Bericht erstattet.

Von ganz aktueller Bedeutung ist der damalige Diskurs, da die Lösung vieler für die Emanzipation der Frau wichtigen Fragen in den Ländern Ostasiens wie des Westens auch heute noch ansteht. So haben sich seit den späten 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in China und Taiwan erneut Bewegungen für die Emanzipation der Frauen formiert, die an die Bestrebungen am Anfang des Jahrhunderts anknüpfen.

Unsere bibliographische Handreichung gliedert sich in zwei Teile: Teil I  bringt Informationen zur historischen Ausgangslage. Sie muß, gerade wenn es um den sehr interessanten Aspekt der Aufnahme und Bearbeitung westlicher Konzepte geht, selbstverständlich in Betracht gezogen werden. Im Teil II geht es um den politischen und gesellschaftlichen Kontext der Umbruchsphase, auf dem der Diskurs zu sehen ist. Chronologische Angaben und bibliographische Hinweise haben wir vorangestellt.

Damit bereits die Durchsicht unserer bibliographischen Handreichung, die nur westlich sprachige Titel umfaßt, eine Vorstellung über die anstehenden Fragen vermittelt - so weit dies beim derzeitigen Forschungsstand möglich ist -, werden einzelne grundlegende Werke etwas eingehender vorgestellt, die übrigen Titel, die sich nicht unmittelbar erschließen lassen oder eines kritischen Kommentars bedürfen, werden knapp charakterisiert.

Übersicht über die chinesischen Dynastien seit der Shang-Zeit

ca. 16. - 11. Jh. v.Chr.

Shang-Dynastie

1045 ? - 256 v.Chr.

Zhou-Dynastie

403 - 221 v.Chr.

Zeit der Streitenden Reiche

221 v.Chr. - 207 v.Chr.

Qin-Dynastie

206 v.Chr. - 9 n.Chr.

Frühere Han-Dynastie

9 - 23

Xin-Dynastie

25 - 220

Spätere Han-Dynastie

221 - 280

Die Zeit der Drei Reiche (San guo)

265 - 316

Westliche Jin-Dynastie

317 - 420

Östliche Jin-Dynastie

420 - 589

Die Zeit der Sechs Dynastien

589 - 618

Sui-Dynastie

618 - 906

Tang-Dynastie

907 - 960

Zeit der Fünf Dynastien

960 - 1126

Nördliche Song-Dynastie

1127 - 1279

Südliche Song-Dynastie

1280 - 1368

Yuan-Dynastie

1368 - 1644

Ming-Dynastie

1644 - 1911

Qing-Dynastie

1911 - 1949

Republik China

seit 1949

Volksrepublik China

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 















 

 

Chronologie

Alle Daten, die sich auf die Frauengeschichte im Besonderen beziehen, sind durch einen * gekennzeichnet.

 

1839 - 1842

Erster Opiumkrieg (vergeblicher Versuch der chinesischen Regierung, die Opiumeinfuhr durch England zu unterbinden)  => 1842 Vertrag von Nanjing (auch als erster ungleicher Vertrag bekannt): Hongkong wird an England abgetreten, einige andere chinesischer Küstenstädte werden für den Opiumhandel geöffnet.

1850 - 1866

Taiping-Rebellion (von christlichen Vorstellungen inspiriert), erfasst große Teile des Reiches, wird mit Hilfe westlicher Truppen niedergeschlagen.

1856 - 1860

Zweiter Opiumkrieg => 1858 Vertrag von Tianjin: Weitere chinesische Städte für die Ausländer geöffnet, Reparationszahlungen an England, ausländischen Flotten erhalten die Erlaubnis zur Nutzung des chinesischen Flussnetzes.
1860 Niederbrennung des kaiserlichen Yuanming-Parks (Sommerpalast) => Abkommen von Beijing: Weitere Einschränkungen für die chinesischer Seite, z. B. Verlust der Zollautonomie, Ausweitung der ausländischen Konzessionsgebiete in China, freier Zugang für europäische Missionare.

1861

Gründung des Tongwenguan (Schule für westliche Sprachen) in Beijing, Dolmetscherschulen bald auch in Shanghai und Kanton, seit 1867 auch naturwissenschaftliche Schulen und Übersetzer-Ausbildung.

1870

Massaker von Tianjin an Mitgliedern der französischen katholischen Mission; Ausländer erzwingen hohe Entschädigungszahlungen.

1872

Entsendung chinesischer Studenten ins Ausland

1883

* Die erste chinesische Gesellschaft gegen das Füßebinden wird von dem führenden Politiker der Hundert-Tage-Reform Kang Youwei (1858-1927) gegründet.

1884/1885

Französisch-chinesischer Krieg (Annam): China besiegt Frankreich an der chinesisch-vietnamesischen Grenze, verliert aber dennoch im Friedensvertrag die Penghu-Inseln und einen Teil von Taiwan an Frankreich.

1894/1895

Japanisch-chinesischer Krieg => Frieden von Shimonoseki: Taiwan wird an Japan abgetreten.

1898

Hundert-Tage-Reform angeführt von Kang Youwei: Versuch der Etablierung einer konstitutionellen Monarchie, der infolge einer Intervention der verwitweten Kaisergemahlin Cixi scheitert. Diese schaltet den Guangxu-Kaiser aus und übernimmt die Regentschaft.

1900

Boxeraufstand zunächst gegen die Manchu-Dynastie, dann gegen die Ausländer in China. Wird von den Ausländern niedergeschlagen => hohe Reparationszahlungen.
Diese Reparationen werden von den USA umgewidmet für den Bau von Universitäten und für Auslandsstipendien.

1904/1905

Japanisch-russischer Krieg (Sieg Japans) => territoriale Verluste für China im Nordosten.

1905

Abschaffung des traditionellen Staatsprüfungssystems;
Gründung der  Revolutionären Allianz (Tongmenghui) in Tokio durch Sun Yatsen u.a.

1908

Tod der Kaiserinwitwe Cixi und des Guangxu-Kaisers.

1911

Sturz der Dynastie (Oktober), Ausrufung der Republik durch Sun Yatsen (1. Jan. 1912)
* Gründung der Frauen-Wahlrecht-Allianz in Shanghai (Auflösung Nov. 1913);
* Dezember: In der Provinzversammlung von Guangdong wird das Frauenwahlrecht
eingeführt (Rücknahme im September 1912).

1912

14. Februar: Sun Yatsen tritt die Präsidentschaft an General Yuan Shikai ab. Dieser regiert bis 1916.
August: Gründung der national-chinesischen Partei: Guomindang (GMD) durch Zusammenschluss von vier kleineren politischen Gruppen inklusive Tongmenghui.

1914

Auflösung des chinesischen Parlaments und der Provinzversammlungen durch Yuan Shikai.

1916

Gescheiterter Versuch Yuan Shikais, eine neue Dynastie zu gründen.

1916 - 1926/ 27

Zeit der Warlords in China, die in verschiedenen Regionen jeweils eigene Regierungen etablieren.

1917

China tritt auf Seiten der Alliierten in den ersten Weltkrieg ein.

1919

Studentendemonstrationen gegen die China betreffenden Bestimmungen des Versailler Vertrages.
Vierte-Mai-Bewegung: Kulmination einer seit 1915 bestehenden Bewegung zur geistigen Erneuerung Chinas, radikale Kritik traditioneller Ordnungsvorstellungen, Forderung der Übernahme westlicher demokratischer Verfassungen und naturwissenschaftlichen Denkens.

1921

Gründung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Shanghai.
Am 12. März stirbt Sun Yatsen.

1924

Umorganisierung der Guomindang (GMD) nach sowjetischem Modell.

1926 - 1927

Erste Einheitsfront der GMD und der KPCh (Nordfeldzug) gegen die Herrschaft der Warlords.

1927

Das Massaker von Shanghai von der GMD an den Kommunisten begangen beendet die Einheitsfront.

1927 - 1949

Periode der nationalen GMD-Regierung unter Führung von Chiang Kaishek.

1928

* Neue Verfassung der Republik sieht auch das Bürger- und Wahlrecht für Frauen vor.

1930

Mao Zedong und andere gründen den Jiangxi-Sowjet.
* Die GMD-Regierung erlässt ein neues Ehegesetz (freie Partnerwahl).

1931

* In den Sowjets der Kommunisten wird ein erstes Ehegesetz erlassen, das die Gleichstellung der Frauen (auch bei Wahlen) vorsieht.

1931 - 1934

Allmählicher Einmarsch der Japaner in der Manchurei;
1934: Errichtung des japanischen Marionettenstaates Manzhuguo.

1934

* Die GMD-Regierung ruft die Bewegung für Neues Leben aus, die unter der Leitung von Song Meiling (Mme. Chiang Kaishek) nun wieder die traditionelle Rolle der Frau propagiert.

1934 - 1936

Langer Marsch der Kommunisten aus der Provinz Jiangxi im Südwesten über Sichuan nach Yan#an im Nordwesten (Okt. 1934 - Okt. 1936).

1937 - 1945

2. Japanisch-chinesischer Krieg (s. auch 2. Weltkrieg):
Japanischer Überfall an der Marco-Polo-Brücke bei Beijing
Zweite Einheitsfront der GMD und KPCh gegen Japan für die Dauer des Krieges.

1947 - 1949

Bürgerkrieg zwischen GMD und den Kommunisten.

1949

Sieg der Kommunisten: Am 1. Okt. 1949 wird die Volksrepublik China gegründet.
* (Verfassung schreibt gleiche Rechte für Männer und Frauen fest.)
Chiang Kaishek und die GMD-Regierung ziehen sich nach Taiwan zurück und etablieren dort die Republik China mit Regierungssitz in Taibei.

1950

* Reform des Ehe- und Erbrechts in der VR China (Gleichstellung von Mann und Frau).

 



Zur Umschrift des Chinesischen

Die Umschrift chinesischer Begriffe und Namen ist ein kompliziertes Unterfangen, da es zwei weit verbreitete Transkriptions-Systeme gibt: Das Hanyu Pinyin, das von der Volksrepublik China in Zeitschriften, Zeitungen und auch wissenschaftlichen Werken verwendet wird, und das ältere Wade-Giles, das weiterhin von sinologischen Wissenschaftlern verwendet wird. Die meisten englischsprachigen Publikationen vor 1979 verwendeten das Wade-Giles-System. Im folgenden nun eine kurze Darstellung beider Systeme und ihrer wichtigsten Ausspracheregeln.

In der Bibliographie werden die Wade-Giles Textstellen durch einen Asterix gekennzeichnet werden, um dem Leser die Nutzung zu erleichtern.

 

1) Pinyin Hanyu

 

Pinyin ist eine streng phonetische Umschrift. Die wichtigsten Abweichungen zum Deutschen:

 

c

stark aspiriert wie z (Herz)

ch

retroflex wie tsch ("Chearleader")

q

stark aspiriert (wie "tchja")

j

Verschluß-Reibelaut wie dj

sh

wie sch (Schule)

r

ist ein Laut zwischen (engl.) r und
(franz.) j (journal)

w

wie engl. w (water)

x

Reibelaut wie ch

y

wie j (Junge)

z

unaspiriert wie ds

zh

retroflex wie dsch ("Dschingis Khan")

qu

wie tjü

Beim Schreiben der Personennamen steht im Chinesischen der Familienname vor dem Vornamen. Folgende Namen sind heute allgemein noch unter einer alten Umschrift bekannt:

Beijing - Peking, Chang Jiang - Yangtze, Dao Dejing - Tao Te-king, Guangzhou - Kanton,

Jiang Jieshi - Tschiang Kai-shek (oder auch Chiang Kaishek), Mao Zedong - Mao Tse-tung, Sun Yixian - Sun Yatsen, Xian - Sian.

 

2) Wade-Giles

 

Diese Hinweise sind nicht als wissenschaftlich systematische Beschreibung des chinesischen Lautsystems gedacht, sondern als eine einfache Lesehilfe.

Die Vokale und Doppelvokale werden ungefähr wie im Deutschen ausgesprochen. Zu beachten: ei wird deutlich e-i und nicht wie im Hochdeutschen ai ausgesprochen.

 

u

nach tz und ss bezeichnet nur den Stimmton, wird also nur als kurzes dumpfes e gesprochen

ch

ähnlich wie deutsch dsch

ch' i

ähnlich wie deutsch tsch

hinter einem i (wie z.B. in chih) bedeutet nicht, daß das i gedehnt auszusprechen ist, es wird vielmehr eher verschluckt und in Richtung eines dumpfen e ausgesprochen.

hs

ungefähr wie ch in deutsch ich

j

zwischen englischem  r und französischem j in Journal

p, t, k

wie deutsch b, d, g

p', t', k'

wie deutsch p, t, k

sh

wie deutsch sch


Bibliographien - Zeitschriften - Internet

 

Bibliographien

Wei, Karen T.(1984),Women in China: A Selected and Annotated Bibliography. Westport, CT/ London: Greenwood Press. (250 S.)       [Bib]

Englischsprachige Kurzkommentare, eingeteilt in 14 Kapitel zu Themenbereichen wie Biographie, Bibliographie, Wirtschaft etc.; ca. 1.000 Einträge (zumeist englischer Titel), die einen guten Überblick bis 1984 geben.
Eine ausführliche Besprechung dieser Bibliographie findet sich bei Leutner et al. (1988): 83-87.


Ho, Clara Wing-chung(1999),"Encouragement from the Opposite Gender: Male Scholars and Women's Publications in Ch'ing* China. A Bibliographic Study", in Zurndorfer, Harriet T. (editor)(1999), Chinese Women in the Imperial Past: New Perspectives, 308-353. Leiden: Brill.     [Bib, Fem, Lit]

Besprechung chinesischer und westlicher Quellen und Arbeiten zu schreibenden Frauen des 18. und 19. Jahrhunderts.


Leutner, Mechthild et al.(1988),Der lange Marsch zur Emanzipation. Neuere Publikationen zu Frauen in China. Hamburg/ Berlin: Argument Verlag Berlin. (88 Seiten)          [Bib, Fem, Lit, Pr]

Ausführliche deutschsprachige Rezensionen zu 27 zwischen 1975 und 1985 erschienenen deutsch- oder englischsprachigen Büchern über Frauenthemen in China: Geschichte der Frauenbewegung und Frauenpolitik; Situation und Stellung der Frau in der VR China; Frauen in Taiwan; Biographien und Autobiographien; Frau und Literatur; Materialsammlungen.


Hershatter, Gail et al.(editors)(1998),Guide to Women's Studies in China. Berkeley, CA: Institute of East Asian Studies. (211 S.)         [Bib]

Rezension von S. Glosser in Nan Nü 3:2 (2001), 266-69.


Ho, Clara Wing-Chung (1999),"Toward a Redefinition of the Content of Chinese Women's History: Reflections on Eight Recent Bibliographies", inNan Nü 1:1 (1999), 145-159. (Review Article).    [Bib, Lit]


Ropp, Paul S.(2001),"Bibliography: Passionate Women Female Suicide in Late Imperial China", in Nan Nü 3:1 (2001), 143-151.  [Bib]

 

Zeitschriften

Nan Nü: Men, Women and Gender in Early and Imperial China.
Editor: Harriet T. Zurndorfer; erscheint seit 1999 halbjährlich in Leiden/ Boston/ Köln bei Brill.

Abstracts sind den Artikeln vorangestellt; großer Rezensionsteil (Review Article, Book Reviews zu chinesischer, japanischer und westlicher Literatur); Besprechung vieler Titel der vorliegenden Bibliographie; Bibliographien; Inhaltsverzeichnis auch im Internet unter www.brill.nl zu finden.


The Journal of Asian Studies
Editor: Anand A. Yang (University of Utah); erscheint seit 1941 viermal im Jahr bei The Association for Asian Studies, Inc.(bis 1956 als Far Eastern Quarterly).

Großer Rezensionsteil nach Regionen (General Asia, China, Inner Asia, Japan, Korea etc.) unterteilt; Nachrufe; Neuerscheinungen.
Artikel aus allen Perioden der asiatischen Geschichte und auch zur Gegenwart; in den letzten Jahren entsprechend dem wachsenden Interesse häufiger Artikel zu Frauenthemen.


Late Imperial China
Editor: W.T. Rowe (John Hopkins University); erscheint seit 1985 halbjährlich in Baltimore, MD.

Rezensionsteil; Bibliographien und bibliographische Aufsätze erscheinen in unregelmäßigen Abständen; Sondernummern zu Konferenzen so auch zu Frauen und Literatur.
Befasst sich mit den letzten beiden Dynastien Chinas: Ming (1368-1644) und Qing (1644-1911). Es finden sich zahlreiche Artikel zu Frauenthemen.


Modern China: An International Quarterly of History and Social Science
Editor: Philip C.C. Huang (University of California, Los Angeles); erscheint seit 1975 viermal im Jahr bei Sage Publications.

Abstracts und Keywords sind den einzelnen Artikeln vorangestellt; Rezensionen erscheinen unregelmäßig.
Stark auf das moderne China ausgerichtet, mit vielen Artikeln zu der Zeit zwischen dem Sturz der letzten chinesischen Dynastie (1911) und der Ausrufung der Volksrepublik China (1949). Auch in dieser Zeitschrift ist in den letzten Jahren eine steigende Zahl von Artikeln mit Frauenthemen festzustellen.


China Information: A Journal on Contemporary China Studies
Editor: Tak-Wing Ngo (Leiden University); erscheint seit 1986 viermal im Jahr (seit 2000 halbjährlich) beim Documentation and Research Centre for Contemporary China.

Abstracts und Keywords sind den Artikeln vorangestellt; Rezensionen zu Neuerscheinungen nach Themengebieten wie Anthropologie und Soziologie, Religion und Philosophie; Nachrufe.  Schwerpunktmäßige Beschäftigung mit dem China der Gegenwart, speziell der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Rezensionen aber auch zu Forschungsarbeiten über die Jahrhundertwende.

 

Internet

WAG NETWORK
Editors: Maria Jaschok und Cecilia Milwertz; WAG NETWORK steht für Women and Gender in Chinese Studies Network und die Homepage findet sich unter http://www.wagnet.ox.ac.uk.

Das Netzwerk wurde im August 2001 gegründet und kommuniziert über eine E-Mail-Liste mit allen Mitgliedern des Netzwerkes, die Mitgliedschaft ist kostenlos. Es bringt Konferenz- und Buchankündigungen, Buch- und Projektvorstellungen, aber auch einzelne Artikel aus Zeitungen, Bibliographien zu speziellen Themengebieten und bietet ein Forum zum Meinungsaustausch und Kontaktknüpfen, stellt eine umfangreiche Datenbank zu aktuellen Forschungsprojekten und den beteiligten Wissenschaftlerinnen bereit. Nicht ausschließlich, aber schwerpunktmäßig zu zeitgenössisch und sozialwissenschaftlich orientierten Fragestellungen. Weitere wichtige Informationen betreffen Stellenausschreibungen und Stipendienmöglichkeiten.

 

I. Teil: Historische Ausgangslage

Allgemein herrscht die Auffassung, im traditionellen China seien Frauen unterdrückt und gering geschätzt gewesen. Forschungen der letzten Jahrzehnte zeigen jedoch, daß eine solche Einschätzung nicht zutreffend ist, auch wenn sich in rechtlicher Hinsicht die Stellung der Frau im Lauf der Jahrhunderte aus ideologischen Gründen immer mehr verschlechterte.

Teil I gliedert sich in die Sparten Überblicke und Einzelaspekte, wobei wir aus folgenden Gründen noch eigens die Sparten Bildungs- und Erziehungswesen und Dichterinnen gewählt haben: Bildung und Erziehung kam gemäß traditionell chinesischer Auffassung eine ganz zentrale Bedeutung für die Ordnung von Staat und Gesellschaft zu, und Dichtung hat in der chinesischen Kultur einen ungemein hohen Stellenwert. In letzterer Hinsicht ist von Interesse, daß im spätkaiserlichen China in gewissen Kreisen der Gebildetenschicht Frauendichtung hochgeachtet wurde.

Eine weitere Unterteilung ergibt sich durch die Quellenlage, so daß wir eine kleinere Sparte zu Informationen zu Frauen aus der Unterschicht eingerichtet haben, über deren Leben quellenbedingt sehr viel weniger bekannt ist.

 

Informationen zu Frauen aus der Oberschicht

Überblicke

Ebrey, Patricia Buckley(1993),The Inner Quarters: Marriage and the Lives of Chinese Women in the Sung* Period. Berkeley, CA: University of California Press. (332 S.) [R, Rol, W]

Rezension von B. Bossler in The Journal of Asian Studies53:2 (1994), 529-30.
Das Buch gliedert sich in fünfzehn Kapitel plus die ausführliche Einleitung, die sich verschiedenen Aspekten im Leben einer chinesischen Frau während der Song-Zeit nähern. Das erste und sehr umfangreiche Kapitel beschäftigt sich mit der Frage der strikten Trennung der Geschlechter; eine Tendenz, die sich während der Song-Zeit aus verschiedenen Gründen verstärkte. In weiteren Kapiteln befasst sich P. Ebrey mit der Bedeutung von Heiratspolitik, Ehearrangements wie auch der großen Bedeutung von Ritualen und Traditionen bei der Heirat  und der Mitgift, woraus sich deutlich ergibt, dass es sich bei der Eheschließung um die Verbindung zweier Familien handelt. Generell beschreibt P. Ebrey die Familie und das eheliche Zusammenleben von Männern und Frauen aus der weiblichen Perspektive. P. Ebrey geht im Einzelnen auf die verschiedenen Rollen bzw. Ideale von Frauen in der traditionellen chinesischen Gesellschaft ein, z.B. auf  die der Oberschichtenfrau, die als Haushaltsmanagerin und Stütze ihres Mannes die Familie zusammenhält oder auf die in Produktionsprozesse eingebundene Frau der Unterschicht, die durch ihre Arbeit in der Textilproduktion zum Haushaltseinkommen beiträgt. Weitere Themen sind die Rolle der Hauptfrau, die Situation der Konkubinen, die Mutterrolle, die Witwenschaft und die Wiederheirat sowie die Adoptionspolitik in chinesischen Familien und die bestimmende Rolle die Frauen dabei einnahmen. Des weiteren werden Themen wie Ehebruch, Inzest und Scheidung besprochen und wie sie sich in der Song-Zeit entwickelten, um schließlich im Abschlusskapitel alle Themen wieder in das Gesamtbild der chinesischen Geschichte einzuordnen und die Relevanz der Frauen in dieser Zeit und unserem Verständnis der Epoche zu betonen.
P. Ebrey hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Rolle der Frauen in der chinesischen Gesellschaft (hauptsächlich während der Song-Dynastie (960-1279)) sichtbar zu machen und so einen neuen Blickwinkel auf die chinesische Geschichte zu eröffnen. In der Einleitung stellt sie die Song-Zeit und ihre Charakteristika vor und erläutert ihren Ansatz, sie argumentiert sehr stark über die Eigentumsrechte der Frauen und ihre Bedeutung in den Großfamilien, um den Wandel der Situation der Frauen, aber auch die Kontinuitäten aufzuzeigen und vor allem auch die aktive Rolle der Frauen, die keineswegs passiv Anordnungen ausführten, sondern sich gerade bei Familienentscheidungen wie Ehearrangements und Adoptionen sehr engagierten. Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Gesetzestexten, Lehrbüchern für Frauen, philosophischen Texten, aber auch auf Erzählliteratur und Biographien von Frauen und Männern sowie Bildern (das Buch enthält insgesamt 29 Illustrationen).

Hinsch, Bret Hunt(2002),Women in Early Imperial China. Lanham, MD: Rowman & Littlefield. [Bio, EB, Rol]

B. Hinsch thematisiert das Leben von Frauen in der Han-Zeit.


Mann, Susan(1997),Precious Records: Women in China's Long Eighteenth Century. Stanford, CA: Stanford University Press. (326 S.)    [EB, Lit, W]

Rezension von P. Paderni in Nan Nü 1:1 (1999), 163-67.
S. Mann befasst sich, fokussiert auf das wirtschaftlich und kulturell wichtige Gebiet des unteren Jangtse-Flusses mit der Zeitspanne von ca. 1683-1839 und der besondere Problematik für die chinesischen Frauen, die sich aus der Fremdherrschaft der Manchus (Qing-Dynastie) ergab. Sie behandelt die Themen: Dichtung von Frauen und die Publikations- und Erziehungstätigkeiten von Frauen (4. Kapitel), Leben/ Arbeit von Kurtisanen (5. Kap.), Frauenarbeit in der Landwirtschaft (6. Kap.) und Beteiligung von Frauen an Familienritualen sowie das religiöse Leben von Frauen  (7. Kap.). Im letzten Kapitel arbeitet S. Mann heraus, warum Frauen ein integraler Bestandteil von Geschichtsschreibung sein müssen.
Im Anhang findet sich tabellarisches Material zu Schriftstellerinnen dieser Zeit (4 S.) und ein ausführliches Zeichenglossar der chinesischen Namen, Orte und Termini (11 S.).

 

Einzelaspekte

Bossler, Beverly(2000),"A Daughter is a Daughter all Her Life: Affinal Relations and Women's Networks in Song and Late Imperial China", in Late Imperial China 21:1 (2000), 77-106. [Pol, Rol]

Artikel über Frauennetzwerke im traditionellen China, speziell die Song-Zeit betreffend, der die Wichtigkeit von Verwandtschaftsbeziehungen einschließlich der Familie mütterlicherseits. Betont die Bedeutung der Frauen für die innerfamiliäre Kommunikation.


Bray, Francesca(1997),Technology and Gender: Fabrics of Power in Late Imperial China. Berkeley, CA: University of California Press. (419 S.) [A, Tech, W]


Ebrey, Patricia(1999),"Gender and Sinology: Shifting Western Interpretations of Footbinding,1300-1890", inLate Imperial China 20:2(1999), 1-34. [Fü, I, Lit]


Elvin, Marc(1984),"Female Virtue and the State in China", in Past and Present 104(1984),111-152. [EB, Fü, O]


Entenmann, Robert E.(1996),"Christian Virgins in Eighteenth-Century Sichuan", in Bays, Daniel H.(editor)(1996), Christianity in China: From the Eighteenth Century to the Present, 180-193. Stanford, CA: Stanford University Press. [EB, Mis]


Furth, Charlotte(1999),A Flourishing Yin: Gender in China's Medical History, 960-1665. Berkeley, CA: University of California Press. (355 S.)  [Fü, Kör, Rol]

Rezension von Wu Yi-Li in The Journal of Asian Studies 59:2 (2000), 403-405.


Ko, Dorothy(2001),Every Step a Lotus: Shoes for Bound Feet. Berkeley, CA: University of California Press. (162 S.)    []

Eine umfassende Studie zur Praxis des Füßebindens in China, die sich sowohl mit dem Ursprung dieser Praxis als auch ihrer Entwicklung und der Motivation, an der Tradition festzuhalten, beschäftigt.
Der Band enthält fast 100 Illustrationen von Schuhen für gebundene Füße aus verschiedenen Regionen Chinas sowie umfangreiches Bildmaterial über das Ritual und den Ablauf des Füßebindens.


Lauwaert, Françoise (1999), Le meurtre en famille: parricide et infanticide en Chine (XVIIIe-XIXe siècle). Paris: Editions Odile Jacob. (366 S.) [R, Rol]

Umfassende Untersuchung der Durchsetzung hierarchischer Ordnungsvorstellungen mittels des Strafrechts. F. Lauwaert zeigt, dass diese Durchsetzung im spätkaiserlichen China - aufgrund einer Gleichsetzung von staatlicher und familiärer Ordnung - unerbittlich selbst in solchen Rechtsfällen praktiziert wurde, die, wie zeitgenössische Diskussionen über die Festlegung des Strafmaßes erkennen lassen, bei einer von rein menschlichen und nicht von der Staatsraison geprägten Einstellung als fragwürdig empfunden wurden. Zugleich vermittelt die Arbeit ein anschauliches Bild, wie schwach im spätkaiserlichen China die rechtliche Position von Frauen war, solange diese noch nicht den Status einer Schwiegermutter erlangt hatten.


Linck, Gudula(1986),Zur Sozialgeschichte der chinesischen Familie im 13. Jahrhundert: Untersuchungen am Ming-Gong Shu-Pan Qing-Ming Ji. Stuttgart/ Wiesbaden: Franz Steiner Verlag. (230 S.)  [O, R, Rol]

Auswertung einer Sammlung von Entscheidungen berühmter Richter zu Erb- und anderen Besitzstreitigkeiten. Interessant für die Position der Ehefrau in der Familie der Song-Zeit und ihre generell starke Stellung gegenüber der Nachkommenschaft.


Lin Yutang(1935),"Feminist Thought in Ancient China", in T'ien Hsia* Monthly 1 (1935), 127-150. [EB, Fem, Lit, Rol]


Mann, Susan & Cheng Yu-Yin(editors)(2001),Under Confucian Eyes: Writings on Gender in Chinese History. Berkeley, CA: University of California Press. (310 S.) [Lit, Rol]

Rezension von D.J. Wyatt in Nan Nü 4:2 (2002), 250-53.
Die Textsammlung wird eingeleitet durch eine vielfältige Aspekte thematisierende und auch die Schlüsselbegriffe klärende Abhandlung über das Thema Rolle der Frau in China im Lauf der Geschichte. Nützlich auch die Angaben zur weiterführenden Literatur bei den einzelnen Artikeln.


McDermott, Joseph P.(1990),"The Chinese Domestic Bursar", in Ajia bunka kenkyu 11 (Sonderheft 1990), 15-32. [O, Rol, W]

Basiert auf einem Lehrbuch für Frauen, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Anschauliches Beispiel für die wichtige Rolle der Frauen bei der Verwaltung und der Mehrung der wirtschaftlichen Ressourcen einer Oberschichtfamilie.
Für weitere Auskünfte zu diesem Bereich vgl. die Autobiographie der Autorin dieses Lehrbuchs Kennedy (editor)(1993), Testimony of a Confucian Woman: The Autobiography of Mrs. Nie Zeng Jifen, 1852-1942.


Mou, Sherry J.(editor)(1999),Presence and Presentation: Women in the Chinese Literati Tradition. London/ Bloomsburg, PA: MacMillan Press. (307 S.)     [Lit, O]

Rezension von A. Dooling in The Journal of Asian Studies  59:3 (2000), 712-14.
Acht Aufsätze zu so unterschiedlichen Themen wie Fehlgeburten, politischen Allianzen durch Heiratspolitik, Unterhaltungs- und Palastdamen, aber auch die Selbstverstümmelung von Frauen als Beweis ihrer Tugendhaftigkeit.


Übelhör, Monika(editor)(1999),Frauenleben im traditionellen China: Grenzen und Möglichkeiten einer Rekonstruktion. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek Marburg. (229 S.) [Bio, Fü, Lit, Mis, Rol]

Ergebnis einer vom hiesigen Fachgebiet organisierten Tagung zum gleichnamigen Thema, bei der, unter Berücksichtigung der im Titel genannten Fragestellung, bislang kaum beachtete Aspekte des Lebens und Wirkens chinesischer Kaiserinnen, Dichterinnen und einer Generalin untersucht werden. In den Blick genommen werden auch die Bedeutung religiösen Engagements von Frauen sowie Leben und Platz der Frauen in traditionellen bäuerlichen Familien.


Wang Ping(2001),Aching for Beauty: Footbinding in China. Minnesota, MN: University of Minnesota Press. [Fü, Rol]


Zurndorfer, Harriet T.(editor)(1999),Chinese Women in the Imperial Past: New Perspectives. Leiden: Brill. (405 S.)   [Bio, EB, Lit, O]

Rezension von E. Widmer in Nan Nü 2:2 (2000), 317-20.

 

Bildungs- und Erziehungswesen

Fricker, Ute(1988),Schein und Wirklichkeit: Zur altchinesischen Frauenideologie aus männlicher und weiblicher Sicht im geschichtlichen Wandel. Hamburg: Mitteilungen der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens e.V. (536 S.) [EB, Lit, O, Rol]

Die Arbeit basiert auf zwei Texten aus der Han-Zeit (206 v.Chr. bis 220 n.Chr.) - eine Sammlung von Frauenbiographien und ein Frauenlehrbuch, sowie auf zwei Lehrschriften und einem Kapitel amtlicher Biographien von Frauen aus der Tang-Zeit (618-907 n.Chr.), dem biographischen Material der qing-zeitlichen Enzyklopädie (Qinding gujin tushu jicheng, 1728) sowie auf im kaiserlichen China in den folgenden Jahren zusammengestellten Biographiensammlungen von exemplarisch als gut oder verwerflich dargestellten Frauen. Durch die genaue Analyse der Texte, auch im Vergleich mit Auskünften über Leben und Wirken der angeführten Frauen in anderen Textquellen, arbeitet U. Fricker heraus, wie im kaiserlichen China mittels konfuzianischer Ordnungsvorstellungen Frauen aus dem öffentlichen Bereich herausgedrängt und auf den Wirkungsbereich Familie beschränkt wurden. U. Fricker zeigt auch, dass das han-zeitliche - und von einer Frau verfasste - Frauenlehrbuch, das den Frauen die hierarchischen Unterordnungsgebote des konfuzianischen Systems strengstens beachtende Lebensführung empfiehlt, als eine Strategie zu verstehen ist, um sich durch absolut untadeliges Verhalten im Kreis der Familie und darüber hinaus Respekt und Anerkennung zu verschaffen und somit selbst die hierarchisch übergeordneten Familienmitglieder in die auch ihnen vom System vorgesehenen Schranken zu zwingen.
U. Fricker versucht, Missverständnisse bei früheren Interpretationen von diesen Texten aufzuzeigen und eine neue Interpretation vorzuschlagen, die den allmählichen Wandel des Frauenideals von den han-zeitlichen bis zu den qing-zeitlichen offen legt und auch die dahinter stehenden Absichten und Motive kenntlich macht.


Mann, Susan(1992),"Fuxue(Women's Learning)by Zhang Xuecheng (1738-1801): China's First History of Women's Culture", in Late Imperial China13:1 (1992), 40-62. [EB, Lit, O]


Mann, Susan(1994),"The Education of Daughters in the Mid-Ch'ing* Period", in Elman, Benjamin A. & Woodside, Alexander (editors) (1994), Education and Society in Late Imperial China, 1600-1900, 19-49. Berkeley, CA: University of California Press. [EB, O]

Rezension zu Elman & Wodeside: S. Naquin in The Journal of Asian Studies  54:3 (1995), 829-830.


Martin-Liao, Tienchi(1984),Frauenerziehung im alten China: Eine Analyse der Frauenbücher. Bochum: Brockmeyer. (210 S.)  [EB]

Ausführliche Besprechung des Buches in Leutner et al. (1988): 25-28.

 

Dichterinnen

Fong, Grace S.(2000),"Writing Self and Writing Lives: Shen Shanbao's (1808-1862) Gendered Auto/ Biographical Practices", inNan Nü 2:2 (2000), 259-303. [Bio, Lit]


Idema, Wilt & Grant, Beata(editors)(2004),The Red Brush: Writing Women of Imperial China. Cambridge, MA: Harvard University Press. [Bio, EB, Lit, Rol]


Ko, Dorothy(1994),Teachers of the Inner Chamber: Women and Culture in Seventeenth-Century China. Stanford, CA: Stanford University Press. (395 S.) [Bio, EB, Fü, Lit, O]

Stellt Frauen als Dichterinnen, Schriftstellerinnen, Verlegerinnen, Leserinnen und auch Lehrerinnen vor, die sehr wohl entgegen der Annahme, dass Frauen auf den häuslichen Bereich beschränkt waren - in der Öffentlichkeit sichtbar waren. Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass die Studie sich auf eine bestimmte Region Chinas und eine besondere Zeit bezieht. Nichtsdestotrotz setzt sie ein deutliches Zeichen gegen die Verallgemeinerung, dass die chinesische Frauen in der Öffentlichkeit nicht sichtbar waren und generell unter der Herrschaft der Männer standen. D. Ko beschreibt  Netzwerke, die sich in konzentrischen Kreisen von den Familien, also dem Inneren, in die Öffentlichkeit bewegen, z.B. in Form von familiären Dichterinnenzirkeln, in denen Töchter, Schwiegertöchter und andere weibliche Verwandte sich austauschen, die dann Kontakte auch mit gebildeten Frauen anderer Familien und sogar anderen Städten aufnehmen. Dabei arbeitet D. Ko die Möglichkeit der Frauen heraus, auf Reisen zu gehen, aber auch die besondere Position von Kurtisanen in diesen Netzwerken eine große Rolle. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedeutung, die in dieser Zeit der Erziehung und Bildung von Frauen und Mädchen beigemessen wurde und dem Wandel im Frauenbild, der damit einherging (Teil 2). Im ersten Teil wird der sozioökonomische Wandel in dieser Umbruchszeit dargestellt, der sich hauptsächlich über das boomende kommerzielle Verlagswesen und die neue Sichtbarkeit von Frauen in der Öffentlichkeit (Kurtisanen) erklärt. Ein weiterer wichtiger Punkt für einen gesellschaftlichen Wandel ist die neue Bedeutung, die qing (~Gefühl) sowohl im menschlichen Zusammenleben als auch in der Literatur zugestanden wurde.
Dorothy Ko zeigt in dieser bahnbrechenden Arbeit die Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen in der Umbruchphase von der Ming-Dynastie (1368-1644) zur Qing-Dynastie (1644-1911) anhand von Frauennetzwerken, die in vielfältiger Weise existierten. Dabei gelingt es ihr, das Vorurteil zu widerlegen, dass die Frauen im traditionellen China generell unterdrückt und benachteiligt waren.
Im Anhang ist ein Zeichenglossar (12 S.) sowie die sehr ausführliche Bibliographie (27 S.). Das Buch enthält 15 Illustrationen, die z.T. sehr anschaulich Szenen aus der Frauenwelt darstellen.


Late Imperial China Vol. 13, No. 1 (June 1992):"Symposium on Poetry and Women's Culture in Late Imperial China".   [EB, I, Lit]

Sonderausgabe mit Ergebnissen einer Konferenz zu dem Themenschwerpunkt Dichtung von Frauen und Frauenkultur. Beinhaltet sechs Artikel zu Dichterinnen, Frauenkultur, Talent und Tugend, Erziehung, Bildung und ein Kulturvergleich zwischen Europa und China.

 

Anthologien

Chang Kang-i Sun & Saussy, Haun (editors)(1999),Women Writers of Traditional China: An Anthology of Poetry and Criticism. Stanford, CA: Stanford University Press. (891 S.)  [EB, Lit]


McLaren, Anne E.(translator)(1994),The Chinese Femme Fatale: Stories from the Ming Period. Honolulu, HI: University of Hawai'i Press. [Lit, Rol]


Widmer, Ellen & Chang Kang-i Sun (editors)(1997),Writing Women in Late Imperial China. Stanford, CA: Stanford University Press. (544 S.)   [EB, Lit]

Rezension von A.H. Barr in Nan Nü 1:1 (1999), 160-63 und P. Rouzer in The Journal of Asian Studies 57:4 (1998), 1142-43.


Wu, Yenna (1995), The Lioness Roars: Shrew Stories from Late Imperial China. Ithaca, NJ: Cornell University Press. [Lit, Rol]

 

Informationen zu Frauen aus der Unterschicht

Spence, Jonathan D.(1987),Geschichte der Frau Wang: Leben in einer chinesischen Provinz des 17. Jahrhunderts. Berlin: Wagenbach Verlag. (173 S.) [A, Bio, O, Rol, W]


Pruitt, Ida(1945/1967),A Daughter of Han: The Autobiography of a Chinese Working Woman. Stanford, CA: Stanford University Press (Erste Ausgabe 1945 bei Yale University Press). (254 S.) [A, Bio, Rol, W]

Oral History in Form einer von der Herausgeberin aufgezeichneten Lebenserzählung einer einfachen chinesischen Frau am Ende der Kaiserzeit.


Jaschok, Maria(1988),Concubines and Bondservants: A Social History. London: Zed Books. (156 S.)  [A, Bio, Fü, Rol, W]
Rezension von G. Hershatter in The Journal of Asian Studies 48:3 (1989), 589-91.

 


II. Teil: Ende der Kaiserzeit, frühe Jahre der Republik (ca. 1890 - ca. 1930)

 

In dieser Zeitspanne wurde den Mädchenschulen und Mädchenerziehung eine ganz zentrale Bedeutung beigemessen, weswegen wir für diesen Bereich eine eigene Sparte einrichten. Da anfänglich ein großer Teil  des modernen Bildungsbetriebes im Rahmen der christlichen Missionsarbeit eingerichtet wurde und hier westliche Frauen als Lehrerinnen ein Wirkungsfeld fanden, das ihnen - wie auch den in der Missionsarbeit als Missionarinnen oder im medizinischen Bereich tätigen Frauen - Möglichkeiten einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung boten, haben wir zudem eine eigene Sparte zum Wirken von Missionarinnen und Missionarsfrauen eingerichtet. Ansonsten folgen wir weitestgehend der gleichen Einteilung wie in Teil I mit Überblicke und Einzelaspekte. Auch wenn Dichtung nicht mehr das einzige Betätigungsfeld der Frauen war, stellte die Literatur weiterhin ein wichtiges Forum für die Diskussion und Thematisierung gesellschaftlicher Anliegen von Frauen dar. Diese Literatur, insbesondere Romane und Kurzgeschichten, bot den schreibenden Frauen also nach wie vor eine wichtiges Wirkungsfeld. Eine weitere Sparte stellt die zahlreichen Biographien und Autobiographien von Frauen aus dieser Zeit vor.

 

Überblicke

Englert, Siegfried(1980),Materialien zur Stellung der Frau und zur Sexualität im vormodernen und modernen China. Frankfurt (Main): Verlag Haag und Herchen. (296 S.)   [Bib, Fü, Lit, O, R, Rol]

Ausführliche Besprechung in Leutner et al. (1988): 22-25.


Freudenberg, Michael(1983),Die Frauenbewegung am Ende der Qingdynastie. Bochum: Brockmeyer. (405 S.)  [EB, FB, Fem, Fü, Lit, Pol, Rol]

Besprechung in Leutner et al. (1988): 21-22.
M. Freudenberg sieht die Frauenbewegung(en) in China als einen Aspekt der Modernisierung Chinas. Fokussiert auf den Zeitraum von ca. 1850-1911 gliedert sich die Arbeit in neun nicht chronologisch, sondern thematisch bestimmte Abschnitte: Überblick über die Stellung der Frauen im vormodernen China (I), frühe Formen von Frauengruppen (II), Frauen in der Literatur und Literatur von Frauen (III) und Presse (IV), Einfluss der MissionarInnen (V) und des Erziehungswesens (VI), Frauengruppen wie die Allianz für das Frauenwahlrecht (VII) und Wandel der sozialen Stellung der Frauen in China (VIII).
Im Anhang ist eine detaillierte Chronologie zur chinesischen Frauenbewegung von 1825-1912 (8 S.), sowie ein Personen- und Sachindex mit chinesischen Zeichen (20 S.).


Gilmartin, Christina K.(1995),Engendering the Chinese Revolution: Radical Women, Communist Politics, and Mass Movements in the 1920s. Berkeley, CA: University of California Press. (303 S.)  [Bio, FB, Fem, Fü, Pol, Pr]

Rezension von H. Williams in China Information  10: 3/4 (1995/96), 174-77.
Die Arbeit ist chronologisch in zwei Teile gegliedert, die jeweils durch ein Vorwort eingeleitet werden: Teil 1 1920-1925 (100 S.), Teil 2 1925-27 (83 S.) und wird durch eine Beurteilung (16 S.) der Rolle von Frauen in den Jahren 1920-27 abgeschlossen.
Chr. Gilmartin zeigt in diesem Buch die Rolle der Frauen in der Gründungsphase der KPCH auf, sie zeigt zum einen, dass Frauen in Abhängigkeit von der Position ihrer Ehemänner mit offiziellen Funktionen betraut worden und räumt zum anderen mit dem Mythos auf, dass Frauen nur als Anhängsel ihrer Väter, Brüder oder Männer aktiv wurden. Selbst diese informellen Machtpositionen wurden von einzelnen Frauen sehr geschickt genutzt, auch wenn der Diskurs zur Frauenemanzipation stark von  Männern dominiert war. Weiter stellt sie die besondere Verbindung von Frauen aus der Guomindang (Nationale Volkspartei Chinas) und Frauen in der kommunistischen Partei heraus, die in den 1920er Jahren zusammenarbeiteten und sich gegenseitig stark beeinflussten. Die Verknüpfung der Gender-Thematik und dem Nationalismus in der politischen Kultur Chinas in den 20er Jahren. Sie analysiert die Rolle der kommunistischen Revolutionärinnen und kommt zu dem Ergebnis, dass diese sich bewusst für eigene Organisationen innerhalb der KPCh entschieden haben. Trotz der Fortschrittlichkeit der Politik der KPCh  war diese sehr hierarchisch und patriarchalisch gestaltet.
Im Anhang (14 S.) alphabetisch geordnete Kurzbiographien zu wichtigen Frauen und Männern, die im Buch behandelt wurden, plus ein umfangreiches Zeichenglossar zu Personen und Begriffen (4 S.).


Ono Kazuko(1978/1989),Chinese Women in a Century of Revolution, 1850-1950.(Aus dem Japanischen ins Englische übersetzt und herausgegeben von Joshua A. Fogel(1989), mit einem Vorwort von J.A. Fogel und Susan Mann). Stanford, CA: Stanford University Press. (255 S.) [Bio, EB, FB, Fem, Fü, Lit, Mil, Pol]

Rezension von Ch. Gilmartin in The Journal of Asian Studies  48:3 (1989), 595-96.
Auf Japanisch erschien das Buch bereits 1978 und wird seither als Standardwerk zur Geschichte der chinesischen Frauen (1850-1950) angesehen. Ono Kazuko zeigt anhand von Lebensgeschichten einzelner Frauen, die sie mit einander und mit der Geschichte Chinas verknüpft, die Geschichte der chinesischen Revolution aus einem neuen Blickwinkel. Sie greift sowohl die Anfänge der Taiping-Rebellion (1851-1864) auf, deren Anführer die Gleichheit der Geschlechter predigten, als auch deren Ablehnung des Füßebindens. Weiter beschäftigt sie sich mit den ersten Frauengruppen, Frauenzeitschriften, Frauenschulen und Frauenarmeen, der anarchistischen Bewegung, in der eine Frau eine wichtige Rolle spielte, behandelt den Beitrag von Frauen beim Sturz der Qing-Dynastie und bei der Errichtung der Republik, ihre Rolle in der 4. Mai-Bewegung von 1919, sowie im Widerstandskrieg gegen Japan (1937-1945). Das Buch endet mit einer kritischen Einschätzung der 1950 von der KPCh (Kommunistische Partei China) neu eingeführten Ehegesetze und ihren Auswirkungen auf die Emanzipation der chinesischen Frauen.
Im Anhang eine Chronologie (14 S.) und ein ausführlicher Personenindex (3 S.).

 

Einzelaspekte

Ayscough, Florence(1937/1975),Chinese Women: Yesterday and Today. New York, NY: Da Capo Press. [Bio, EB, Fü, Mis, Rol]


Asim, Ina(2001),"Weise Mutter, gute Gattin - oder Revolutionärin? Frauen in Biographie und Gedankenwelt des Reformers Cai Yuanpei (1868-1940)", in Übelhör, Monika (editor) (2001), Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 66-85. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Bio, EB, Rol]


Bao Jialin(1974),"The Feminist Thought in the Hsing-hai* Revolutionary Era, 1898-1911", in China Forum 1: 1 (1974), 151-180. [Bio, Fem, Pol, Pr]


Barlow, Tani E.(editor)(1993),Gender Politics in Modern China: Writing Feminism. Durham/ London: Duke University Press. (307 S.) [Bio, EB, Fem, Lit]

15 Artikel zu Einzelaspekten von Feminismus und Frauenliteratur sowie zu einzelnen Schriftstellerinnen/ Feministinnen und ihrem Werk, aber auch zur Darstellung von Frauen in den Werken von männlichen Autoren wie Lu Xun (S. 74-89). Auch Interviews mit zeitgenössischen Schriftstellerinnen wie Wang Anyi zur Thematik (S. 159-207).


Barlow, Tani E.(editor)(1989),I Myself Am a Woman: Selected Writings of Ding Ling. Boston, MA: Beacon Press. (361 S.)   [Fem, Lit]


Barlow, Tani E.(1994),"Theorizing Woman: Funü, Guojia, Jiating", in Zito, Angela & Barlow, Tani E.(editors)(1994),Body, Subject and Power in China, 253-289. Chicago, IL/ London: The University of Chicago Press. [Fem, O, Pol]

Rezension zu Zito & Barlow: S. Mann in The Journal of Asian Studies 54:1 (1995), 211-12.


Beahan, Charlotte L.(1975),"Feminism and Nationalism in the Chinese Women's Press, 1902-1911", in Modern China1:4 (1975), 379-461. [EB, FB, Fem, I, Pol, Pr]


Beahan, Charlotte L.(1976),The Women's Movement and Nationalism in Late Ch'ing* China. Dissertation an der Columbia University, New York (1976). Ann Arbor, MI: Xerox University Microfilms Michigan. (394 S.) [FB, Fü, I, Mis, Pol, Pr]

Ch. Beahan zeigt die enge Verknüpfung zwischen der chinesischen Frauenbewegung und dem Nationalismus in China auf. Diese Verbindung, die auf der im damaligen China weit verbreiteten Annahme basierte, dass China, um wirtschaftlich stark und im internationalen Rahmen politisch durchsetzungsfähig zu werden, auch starke und gut informierte Frauen brauche, analysiert sie anhand von zahlreichen Texten von SchriftstellerInnen, LehrerInnen, MissionarInnen, ReformerInnen und JournalistInnen. Sie behandelt frühe Kritiker des Füßebindens ebenso wie die ersten Missionsschulen für Mädchen und die Frauenzeitschriften um die Jahrhundertwende. So wird die zeitliche Spanne weit gefasst, allerdings mit einem klaren Schwerpunkt auf der Zeit 1895-1915. Der Studie vorgeschaltet ist ein vierseitiges Abstract.


Beahan, Charlotte L.(1981),"In the Public Eye: Women in Early Twentieth-Century China",in Guisso, Richard W. & Johannesen, Stanley (editors) (1981), Women in China: Current Directions in Historical Scholarship, 215-238. Lewiston, NY: Philo Press.  [I, Pol, Pr]


Borthwick, Sally(1985),"Changing Concepts of the Role of Women from the Late Qing to the May Fourth Period", in Pong, David & Fung, Edmund S.K. (editors)(1985),Ideal and Reality. Social and Political Change in Modern China: 1860-1949, 63-91. Lanham, MD et al. : University Press of America. [Fem, Rol]


Cheng Weikun(1996),"The Challenge of the Actresses: Female Performers and Cultural Alternatives in Early Twentieth Century Beijing and Tianjin", in Modern China 22:2 (1996), 197-233. [Bio, Fem, Fü, Kör]


Chow, Rey(1991),Women and Chinese Modernity: The Politics of Reading Between West and East. Minnesota, MN: University of Minnesota Press. (197 S.) [Fem, I, Lit, Pol]

Rezension von Gregory Lee in The Journal of Asian Studies 50:4 (1991), 904-905.


Collins, Leslie E.(1976),The New Women: A Psycho-historical Study of the Chinese Feminist Movement from 1900 to the Present. (Ph.D. diss. Yale University, 1976). Ann Arbor, MI: Xerox University Microfilms.  [FB, Fem, Pol, Pr]


Croll, Elisabeth(1978),Feminism and Socialism in China. London: Routledge and Kegan Paul. (363 S.)  [Fem, I, Pol]

Ausführliche Besprechung in Leutner et al. (1988): 10-13.


Croll, Elisabeth(1990),"Like the Chinese Goddess of Mercy: Mrs. Little and the Natural Foot Society", in Goodman, David S.G. (editor) (1990), China and the West: Ideas and Activists, 41-56. Manchester: Manchester University Press. [Fem, Fü, I]


Croll, Elisabeth(1995),Changing Identities of Chinese Women: Rhetoric, Experience and Self-perception in Twentieth-Century China. Hong Kong: Hong Kong University Press. (209 S.) [Bio, Fem, Pol, Rol]

Zeitlich in drei Teile gegliedert: In 1911-1949, 1949-1978 und 1978-1995. Essays zur Situation speziell von Töchtern und ihrer Entwicklung, die sich mehr auf das individuelle Leben konzentrieren als auf Veränderungen in der allgemeinen Lage der Frauen.


Edwards, Louise(2000),"Policing the Modern Woman in Republican China", in Modern China 26:2(2000), 115-147. [FB, Fem, Pol]


Fan Hong(1997),Footbinding, Feminism and Freedom: The Liberation of Women's Bodies in Modern China. London/ Portland, OR: Frank Cass. (342 S.) [FB, Fem, Fü, I, Pol]

Rezension von W. Idema in China Information 12:4 (1998), 126-28.
Eine nicht unumstrittene Studie zum Thema Füßebinden und die Befreiung der chinesischen Frauen. Die Autorin referiert z.T. bereits überholte Forschungsergebnisse und lässt wichtige neue Forschungsergebnisse unbeachtet. Vergl. hierzu den Artikel von Denise Gimpel (forthcoming), Exercising Womens Rights: Women and Physical Culture in the Late Qing and Early Republican Period.


Flitsch, Mareile(2001),"Balance und kleine Schritte - Die Deformierung der Füße und der Alltag chinesischer Frauen im China der Jahrhundertwende", in Übelhör, Monika (editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 227-252. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [A, Fü, Pol, Rol]


Fong, Grace S.(2004),"Female Hands: Embroidery as a Knowledge Field in Women's Everyday Life in Late Imperial and Early Republican China", in Late Imperial China 25: 1 (2004), 1-58. [A, Pol, W]


Gilmartin, Christina K.(1994),"Gender, Political Culture, and Women's Mobilization in the Chinese Nationalist Revolution, 1924-27", in Gilmartin, Christina K. et al.(editors)(1994),Engendering China: Women, Culture, and the State, 195-225. Cambridge, MA: Harvard University Press. [FB, Fem, Pol]

Rezension zu Gilmartin et al. (editors) (1994) von Melissa Macauley in The Journal of Asian Studies 53:4 (1994), 1239-1240.


Gilmartin, Christina K.(1993),"Gender in the Formation of a Communist Body Politic", in Modern China 19:3 (1993), 299-329. [Fem, Pol]


Gimpel, Denise (forthcoming 2003),"Exercising Women's Rights: Women and Physical Culture in the Late Qing and Early Republican Period", in Chow Kai-wing et al.(editors) (forthcoming 2003), Search of Chinese Modernity, Seitenzahl. Ort: Verlag. [EB, Fem, Fü, Kör, Pol]


Gimpel, Denise(2004),"Lotusfüße und Wespentaille: Eingeschnürte Frauen in Ost und West an der Schwelle des 20. Jahrhunderts", in Rohr, Elisabeth(editor)(2004),Körper und Identität. Gesellschaft auf den Leib geschrieben, 215-235. Königstein: Ulrike Helmer Verlag. [Fem, Fü, I, Kör, Pol]


Glosser, Susan L.(2002),"The Truth I Have Learned: Nationalism, Family Reform, and Male Identity in China's New Culture Movement, 1915-1923", in Brownell, Susan & Wasserstrom, Jeffrey N.(editors)(2002),Chinese Femininities/ Chinese Masculinities: A Reader, 120-144. Berkeley,CA: University of California Press. [FB, Fem, Pol]


Goodman, Bryna & Larson, Wendy(editors)(2005),Gender in Motion: Divisions of Labor and Cultural Change in Late Imperial and Modern China. Lanham, et al. Rowman & Littlefield.            [A, Fem, Lit, Rol, W]


Hershatter, Gail(1994),"Modernizing Sex, Sexing Modernity: Prostitution in Early-Twentieth-Century Shanghai", in Gilmartin, Christina K. et al.(editors)(1994),Engendering China: Women, Culture, and the State, 147-174. Cambridge, MA: Harvard University Press und in Brownell, Susan & Wasserstrom, Jeffrey N. (editors) (2002), Chinese Femininities/ Chinese Masculinities: A Reader, 199-225. Berkeley, CA: University of California Press. [A, Bio, Fü, Kör, Pol, Rol, W]


Hershatter, Gail(1997),Dangerous Pleasures: Prostitution and Modernity in Twentieth- Century Shanghai. Berkeley, CA: University of California Press. (591 S.) [A, Bio, Fü, Kör, Pol, Rol, W]

Rezension von Yu Ming-Bao in The Journal of Asian Studies  57:2 (1998), 496-97 und  V.K.Y. Ho in China Information  13:1 (1998), 167-71.
Versuch einer Rekonstruktion des Lebens von Shanghaier Prostituierten und Kurtisanen von der Jahrhundertwende bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts anhand eines breiten Spektrums von Quellen wie Polizeiberichte, Zeitungsartikel, Gedichte, Portraits und Handbüchern der ausgehenden Kaiserzeit zur Orientierung im Shanghaier Vergnügungsviertel. Dabei wird eine trennscharfe Aufteilung in Prostituierte und Kurtisane vermieden, sondern eher Hierarchien angenommen.
Zahlreiche Illustrationen, Tabellenmaterial über Herkunft, Berufe sowie die chinesischen Texte plus Umschrift der verwendeten Gedichte.


Honig, Emily(1986),Sisters and Strangers: Women in the Shanghai Cotton Mills, 1919-1949. Stanford, CA: Stanford University Press. (299 S.) [A, Bio, Kör, Pol, W]

Rezension von P.M. Coble in The Journal of Asian Studies  46:4 (1987), 905-906.


Huang Philip C.C.(2001),"Women's Choices under the Law: Marriage, Divorce, and Illicit Sex in the Qing and in the Republic", in Modern China 27:1 (2001), 3-58. [O, R, Rol]


Hua R. Lan et al.(editors)(1999),Women in Republican China: A Sourcebook. Armonk, NY: Sharpe. (239 S.)  [EB, FB, Fem, Lit, Pol]

Rezension von C. Barkey in Nan Nü 4:1 (2002), 133-36.
Auswahl von Artikeln aus der Zeit zwischen 1916-1930, der 4. Mai-Bewegung im weitgefassten Sinn, die sich explizit mit der Frauenfrage auseinandersetzen. Am Anfang knappe Kurzbiographien der 31 AutorInnnen, die eine Kontextualisierung der jeweiligen Texte erleichtern. Die 43 Texte (13 von Frauen) wurden in fünf thematische Abschnitte eingeteilt: I. Liebe, Heirat und Familie (13 Artikel) II. Die neuen Märtyrerinnen (8 Artikel) III. Frauenbildung/ Frauenerziehung (6 Artikel) IV. Frauen-emanzipation (8 Artikel)V. Sozial engagierte Frauen (8 Artikel).


Hu Ying(1997),"Re-configuringNei/ Wai: Writing the Woman Traveler in the Late Qing", in Late Imperial China 18:1 (1997), 72-99. [Fem, Rol]


Jaschok, Maria & Miers, Suzanne(editors)(1994),Women and Chinese Patriarchy: Submission, Servitude and Escape. Hong Kong: Hong Kong University Press. (294 S.) [A, Bio, Fem, Pol, Rol, W]

Rezension von A. Maharatna in China Information  12: 1/2 (1997), 264-66.


Johnson, Kay Ann(1985),Women, the Family and Peasant Revolution in China. Chicago, IL: University of Chicago Press. (282 S.)  [A, FB, Pol, Rol, W]

Ausführliche Besprechung Leutner et al. (1988): 33-35.
Diese Studie beschäftigt sich mit den Entwicklungen des Ehe- und Familienrechtes in China, wobei die Einleitung und der erste Teil, der sich auf das traditionelle China bezieht, sehr stark gegen die angeblich totale Unterdrückung der chinesischen Frauen polemisiert, die mittlerweile durch neuere Forschung anders dargestellt wird (vergl. P. Ebrey (1993), The Inner Quarters und Dorothy Ko (1994), Teachers of the Inner Chambers). Auch die Darstellung der frühen Politik der KPCh gegenüber den chinesischen Frauen (ab 1921) ist teilweise in neueren Forschungen (wie Chr. Gilmartin (1995), Engendering the Chinese Revolution) revidiert worden.


Judge, Joan(2001),"Citizens or Mothers of Citizens? Reimagining Femininity in Late Imperial Qing Women's Textbooks", in Gimpel, Denise & Hanz, Melanie(editors)(2001),Cheng - All in Sincerity: Festschrift in Honour of Monika Übelhör, 239-247. Hamburg: Hamburger Sinologische Schriften. [EB, Pol, Rol]


Judge, Joan(2001),"Talent, Virtue, and the Nation: Chinese Nationalisms and Female Subjectivities in the Early Twentieth Century", in The American Historical Review 106: 3 (2001), 765-803. [EB, Pol, Rol]


Judge, Joan(2004),"Blended Wish Images: Chinese and Western Exemplary Women at the Turn of the Twentieth Century", in Nan Nü 6:1 (2004), 102-135. [Bio, Fem, I, Rol]


Karl, Rebecca E.(2002),"Slavery, Citizenship, and Gender in Late Qing China's Global Context", in Karl, Rebecca E. & Zarrow, Peter(editors)(2002),Rethinking the 1898 Reform Period: Political and Cultural Change in Late Qing China, 212- 244. Cambridge, MA & London: Harvard University Press. [Pol, Rol]


Laing, Ellen Johnston(2003),"Visual Evidence for the Evolution of Politically Correct Dress for Women in Early Twentieth Century Shanghai", in Nan Nü 5: 1 (2003), 69-114. [Fem, Kör, Pol, Pr]


Lee, Lily Xiao Hong & Wiles, Sue(1999),Women of the Long March: The Never Before Told Story. St. Leonards, Australia: Allen and Unwin. (308 S.) [Bio, Fem, Kör, Pol, Rol]

Rezension von R.T. Berner in China Information  14:2 (2000), 267-69.


Leith, Suzette(1973),"Chinese Women in the Early Communist Movement", in Young, Marilyn B.(editor)(1973),Women in China: Studies in Social Change and Feminism, 47-71. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. [Bio, FB, Fem, Pol, Rol]


Leutner, Mechthild(1989),Geburt, Heirat und Tod in Peking: Volkskultur und Elitekultur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin: Dietrich Reimer Verlag. (394 S.) [Fü, O, R, Rol]


Linck, Gudula(1988),Frau und Familie in China. München: Verlag C.H. Beck. (180 S.) [A, Fü, Pol, Rol]

Knapper Einstieg in die Thematik von Frauen und Familie im Verlauf der chinesischen Geschichte, in drei Teile gegliedert: Traditionelles China (74 S.), Revolutionäres China (29 S.) und schließlich Familienpolitik der VR China (24 S.).


Lin Wei-hung(1975),"Activities of Women Revolutionists in the Tung Meng Hui* Period (1905-1912)", in China Forum 2: 2 (1975), 245-299. [FB, Fem, Pol, Pr]

Es handelt sich um eine chinesisch- und englischsprachige Zeitschrift, die seit 1974 in Taipei herausgegeben wird, ihr chinesischer Titel lautet Zhonghua xuebao.


Lotz, Alexandra(1998),Die Orientalischen Schwestern: Asiatische Frauen in der Presse der deutschen bürgerlichen Frauenbewegung. Darstellung, Funktion und Wandel 1894-1933. Pfaffenweiler: Centaurus Verlagsgesellschaft. (210 S.) [FB, I, Pol]


Müller, Gotelind(2001),"Hasegawa Teru Alias Verda Majo (1912-1947). Eine japanische Esperantistin im chinesischen anti-japanischen Widerstand", in Gimpel, Denise & Hanz, Melanie(editors)(2001), Cheng - All in Sincerity: Festschrift in Honour of Monika Übelhör, 259-273. Hamburg: Hamburger Sinologische Schriften. [Bio, Fem, I, O, Pol]


Müller-Saini, Gotelind(2001),"Chinesische Frauen zwischen Bildung und Geld. Ideal und Realität der Werkstudentinnen in den frühen Jahren der Republik", in Übelhör, Monika (editor) (2001), Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 196-217. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [A, EB, Fem, I, Pol, Rol, W]


Nivard, Jacqueline(1984),"Women and the Women's Press: The Case of the Ladies's Journal (FUNÜ ZAZHI), 1915-1931",in Republican China 10: 1 (November 1984), 37-55. [Bio, FB, Fem, Pol, Pr]


Orliski, Constance(2003),"The Bourgeois Housewife as Laborer in Late Qing and Early Republican Shanghai", in Nan Nü 5:1 (2003), 43-68. [A, EB, Rol, W]


Qian Nanxiu(2003),"Revitalizing the Xianyuan (Worthy Ladies) Tradition: Women in the 1898 Reforms", in Modern China 29:4 (2003), 399-454. [Bio, FB, Fem, Lit, Pol, Pr]


Qian Nanxiu(2004),""Borrowing Foreign Mirrors and Candles to Illuminate Chinese Civilization": Xue Shaohui's Moral Vision in theBiographies of Foreign Women", in Nan Nü 6: 1 (2004), 60-101. [Bio, FB, Lit, Rol]


Ron Tiesheng(1986),"The Women's Movement in China Before and After the 1911 Revolution", in Hsüeh Chün-tu(editor)(1986),The Chinese Revolution of 1911: New Perspectives, 139-174. Hong Kong: Joint Publishing. [Bio, FB, Pol, Pr]


Rosker, Jana(1992),"Die Geschichte eines Traumes: Frauen und Frauenproblematik der chinesischen anarchistischen Bewegung an der Schwelle des 20. Jahrhunderts", in Cheng Ying & Gransow, Bettina & Leutner, Mechthild(editors)(1992),Frauenstudien: Beiträge der Berliner China-Tagung 1991, 131-141. München: Minerva Publikationen. [Fem, I, Pol, Rol]

Studie zu einem hochinteressanten Thema, zu dem bei eingehender Analyse der Quellentexte noch sehr viel mehr zu sagen ist.


Schäfer, Ingo(2001),"Tan Sitong (1865-1898): Gedanken zur Gleichheitder Geschlechter, zur Hierarchie der Macht in der Familie und zur Renaturalisierung der Sexualität", in Übelhör, Monika (editor)(2001), Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 46-65. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Fem, Pol, Rol]


Siu, Bobby(1983),Women of China. Imperialism and Women's Resistance 1900-1949. London: Zed Press. (208 S.) [Fem, I, Kör, Pol]
Besprechung in Leutner et al. (1988): 13-14


Sivers, Gabriele von(2001),"Die mythische Figur Nügua in der anarchistischen Zeitschrift Naturgemäße Rechtlichkeit (TianYi), 1907-1908", in Übelhör, Monika(editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 105-130. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Fem, Pol, Pr, Rol]


Sivers-Sattler, Gabriele von(2001),"He Zhens Forderungen zur Namensgebung von Frauen im vorrevolutionären China: Untersuchungen zur anarchistischen Zeitschrift Tian Yi (Naturgemäße Rechtlichkeit) (1907-1908)", in Gimpel, Denise & Hanz, Melanie (editors)(2001),Cheng - All in Sincerity: Festschrift in Honour of Monika Übelhör, 275-284. Hamburg: Hamburger Sinologische Schriften. [Fem, Pr]


Topley, Marjorie(1975),"Marriage Resistance in Rural Kwangtung*", in Wolf, Margery & Witke, Roxane(editors)(1975), Women in Chinese Society, 67-88. Stanford, CA: Stanford University Press. [A, Fem, Kör, R, Rol, W]


Übelhör, Monika(2001),"Die Rollenzuweisung"Gute Gattin, weise Mutter" - Einschränkung oder Entwicklungschance", in Übelhör, Monika (editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 253-257. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [EB, I, O, Pr, Rol]


Übelhör, Monika(2004),"Rollenzuweisungen für Mann und Frau auf dem Prüfstand zu Beginn der chinesischen Moderne",in Maltry, Karola & Sturm, Gabriele(Redaktion)(2004),Vorlesungen zu Gender Studies und Feministischer Wissenschaft 4: Geschlechterrollen und Geschlechtsidentitäten, 27-58. Marburg: Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung. [EB, Fem, Fü, I, Mis, O, Rol]


Vittinghoff, Natascha(2001),"Diskurs und Geschichte: Frauen in der Öffentlichkeit in Chinas langem 19. Jahrhundert", in Übelhör, Monika(editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 11-45. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [FB, Kör, Pol, Pr]


Walker, Kathy Le Mons(1993),"Economic Growth, Peasant Marginalization, and the Sexual Division of Labor in Early Twentieth-Century China: Women's Work in Nantong County", inModern China 19:3 (1993), 354-365. [A, Kör, Pol, W]


Watson, Rubie S.(1991),"Wives, Concubines, and Maids: Servitude and Kinship in the Hong Kong Region, 1900-1940", in Watson, Rubie S. & Ebrey, Patricia B.(editors)(1991),Marriage and Inequality in Chinese Society, 231-255. Berkeley, CA: University of California Press. [A, Fem, Pol, R, W]

Rezension zu Watson & Ebrey (editors) (1991) von R. David Arkush in The Journal of Asian Studies 51:2 (1992), 395-396.


Witke, Roxane H.(1971),Transformation of Attitudes Towards Women during the May Fourth Era of Modern China. (Dissertation in Berkeley, University of California 1970). Ann Arbor, MI: University Microfilms International. (338 S.) [EB, FB, Fem, Fü, Pol, Rol]


Witke, Roxane(1973),"Woman as Politician in China of the 1920s", in Young, Marilyn B. (editor)(1973), Women in China: Studies in Social Change and Feminism, 33-45. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. [Bio, Fem, Pol]


Young, Marilyn B.(editor)(1973),Women in China: Studies in Social Change and Feminism. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. (259 S.) [Bio, Fem, Pol]

Elf Aufsätze zu Themen wie Frauen in den befreiten Gebieten (D. Davin, 18 S.), Chinesische Frauen in der frühen kommunistischen Bewegung (S. Leith, 24 S.).
Im Anhang eine kommentierte Bibliographie von Norma Diamond: Traditionelles China (6 S.) und revolutionäres China (7 S.).


Zarrow, Peter(1988),"He Zhen and Anarcho-Feminism in China", inThe Journal of Asian Studies 47:4 (1988), 796-813. [Bio, Fem, I, Pol, Pr]


Zhou Yaping(1995),"Women's Movement for Political Participation, 1911-1912",in Chinese Studies in History 28: 3-4 (1995), 157-171. [FB, Fem, Pol]

Ursprünglich auf Chinesisch unter dem Titel Lun xinhai geming shiqi de funü canzheng yundong (1911-1912) erschienen (1993 in Zhongguo jindai shi 7 (1993), 117-123).

 

Mädchenschulen und Mädchenerziehung

Bailey, Paul(2001),"Active Citizen or Efficient Housewife? The Debate over Women's Education in Early-Twentieth-Century China", in Peterson, Glen & Lu Yongling & Hayhoe, Ruth(editors)(2001), Education, Culture, and Identity in Twentieth-Century China, 318-347. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. [EB, Kör, Pol, Rol]


Burton, Margarete E.(1911),The Education of Women in China. New York, NJ: Fleming H. Revell Company. (241 S.) [EB, I, Mis]


Cheng Weikun(2000),"Going Public Through Education: Female Reformers and Girls' Schools in Late Qing Beijing", in Late Imperial China 21:1 (2000), 107-144. [EB, Fem, Pol]


Groeling-Che, Hui-wen von(1990),Frauenhochschulbildung in China (1907-1937): Zur Geschichte der Yanjing-Universität in Beijing. Weinheim/ Basel: Beltz Verlag. (178 S.) [EB]


Lewis, Ida Belle(1919),The Education of Girls in China. New York, NY: Columbia University Press. (92 S.) [EB, I, Mis]


McElroy, Sarah Coles(2001),"Forging a New Role for Women: Zhili First Women's Normal School and the Growth of Women's Education in China, 1901-21", in Peterson, Glen & Lu Yongling & Hayhoe, Ruth(editors)(2001),Education, Culture, and Identity in Twentieth-Century China, 348-374. Ann Arbor, MI: University of Michigan Press. [EB]


Ross, Heidi A.(1996),"Cradle of Female Talent: The McTyeire Home and School for Girls, 1892-1937", in Bays, Daniel H.(editor)(1996), Christianity in China: From the Eighteenth Century to the Present, 209-227. Stanford, CA: Stanford University Press. [EB, I, Mis]


Ye Weili(1994),"Nü Liuxuesheng: The Story of American-Educated Chinese Women, 1880s - 1920s", in Modern China 20:3 (1994), 315-346. [EB, I]

 

Wirken von Missionarinnen und Missionarsfrauen

Drucker, Alison(1981),"The Influence of Western Women on the Anti-Footbinding Movement 1840-1911", in Guisso, Richard W. & Johannesen, Stanley(editors)(1981),Women in China: Current Directions in Historical Scholarship, 179-199. Lewiston, NY: Philo Press. [FB, Fü, I, Mis, Pol]


Graham, Gael(1995),Gender, Culture, and Christianity: American Protestant Mission Schools in China, 1880-1930. New York, NY et al. : Peter Lang. [EB, I, Mis]


Hanz, Melanie(2001),"Westliche Frauen und ihre Kontakte zu Chinesinnen um die Jahrhundertwende", in Übelhör, Monika (editor) (2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 1-10. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [I, Mis, Pol]


Hunter, Jane(1984),The Gospel of Gentility. American Women Missionaries in Turn-of-the-Century China. New Haven, CT: Yale University Press. [EB, I, Mis]


Kwok, Pui-lan(1992),Chinese Women and Christianity, 1860-1927. Atlanta, GA: Scholar Press. (225 S.)  [EB, I, Mis]


Kwok, Pui-lan(1996),"Chinese Women and Protestant Christianity at the Turn of the Twentieth Century", in Bays, Daniel H.(editor)(1996), Christianity in China: From the Eighteenth Century to the Present, 194-208. Stanford, CA: Stanford University Press. [EB, I, Mis]


Lutz, Jessie Gregory(1971),China and the Christian Colleges, 1850-1950. Ithaca, NJ: Cornell University Press. (575 S.) [EB, I, Mis]

 

Literatur

Dooling, Amy D. & Torgeson, Kristina M.(editors)(1998), Writing Women in Modern China: An Anthology of Women's Literature from the Early Twentieth Century. New York, NJ: Columbia University Press. (385 S.) [Bio, Lit]


Eide, Elisabeth(1985),"Optimistic and Disillusioned Noras on the Chinese Literary Scene, 1919-1949", in Gerstlacher, Anna (editor)(1985),Women and Literature in China, 193-222. Bochum: Studienverlag Brockmeyer. [Bio, Fem, Lit, Pol]


Eide, Elisabeth(1987),China's Ibsen. From Ibsen to Ibsenism. London: Curzon Press. (210 S.) [Fem, Lit, Pol]


Gerstlacher, Anna(editor)(1985),Women and Literature in China. Bochum: Studienverlag Brockmeyer. (523 S.)  [Bio, Fem, Lit]

Ausführliche Besprechung in Leutner et al. (1988): 71-75.
Ergebnis einer Konferenz zu Frauen und Literatur in China (Sommer 1982). 21 Beiträge, die in vier Teilen organisiert sind. Teil I: Image and Reality of Women in Chinese Literature and Society (7 Artikel), weiter zeitlich untergliedert in Traditional Chinese Literature and Ideology und die May Fourth Period. Teil II: Woman Literature in Republican China mit Beiträgen zu einzelnen Schriftstellerinnen: Ding Ling (4 Art.), Xiao Hong (4 Art.) und Ling Shuhua (1 Art.).Teil III: Frauenliteratur der Volksrepublik (3 Art.) und Teil IV: Zwei Artikel über chinesische Schriftstellerinnen, die außerhalb Chinas schreiben und arbeiten.


Gimpel, Denise(2001),"Haben Frauen ein eigenes Leben? Literarische Darstellungsweisen in einer populären Zeitschrift 1910-15",in Übelhör, Monika(editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 131-141. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Fem, Lit, O, Pr, Rol]


Hu Ying(2000),Tales of Translation: Composing the New Women in China, 1898-1918. Stanford, CA: Stanford University Press. (255 S.) [Bio, Lit, Rol]

Rezension von P.J. Carroll in Nan Nü 4:2 (2002), 260-65.
Hu Ying setzt sich in dieser Studie mit den zahlreichen teils sehr freien Übersetzungen europäischer literarischer Werke ins Chinesische auseinander, die in den Jahren von 1898-1918 angefertigt wurden, und stellt die politischen Absichten heraus, die hinter vielen dieser Übersetzungen stehen. Es wurden bewusst Texte übersetzt, die Vorbildcharakter für die moderne chinesische Frau haben sollten.


Judge, Joan(2002),"Reforming the Feminine: Female Literacy and the Legacy of 1898",in Karl, Rebecca E. & Zarrow, Peter (editors) (2002),Rethinking the 1898 Reform Period: Political and Cultural Change in Late Qing China, 158-179. Cambridge, MA & London: Harvard University Press. [Bio, Lit, Pol, Pr]


Lang-Tan, Goat Koei(2001),"Chen Hengzhe: Die Kurzbiographie der Madame Curie", in Übelhör, Monika (editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 182-195. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Bio I, Lit]


Larson, Wendy(1988),"The End of Funü wenxue: Women's Literature from 1925 to 1935", in Modern Chinese Literature 4: 1/2 (1988), 39-54.  [EB, Lit]


Larson, Wendy(1998),Women and Writing in Modern China. Stanford, CA: Stanford University Press. (267 S.) [Bio, Fem, Lit, Pol, Rol]

Rezension von Zhang Jingyuan in Nan Nü 2:1 (2000), 204-6 und A. Dooling in The Journal of Asian Studies  59:4 (2000), 1001-1003.


Lieberman, Sally Taylor(1998),The Mother and Narrative Politics in Modern China. Charlottesville/ London: University Press of Virginia. (267 S.) [Fem, Lit, Rol]


Müller, Eva(1992), "Frauendarstellungen in der Kurzprosa der frühen 20er Jahre", in Cheng Ying & Gransow, Bettina & Leutner, Mechthild(editors)(1992),Frauenstudien: Beiträge der Berliner China-Tagung 1991, 73-82. München: Minerva Publikationen. [Lit, Rol]

 

Biographien

Chu, Margaret(2001),"Biographical Notes on Lady Xie Yao Zhilian: A Banker of the First Instance", in Übelhör, Monika (editor)(2001), Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 218-222. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [A, Bio, Fem, W]


Fong, Grace S.(2004),"Alternative Modernities, or a Classical Woman of Modern China: The Challenging Trajectory of Lü Bicheng's (1883-1943) Life and Song Lyrics", in Nan Nü 6:1 (2004), 12-59. [Bio, EB, Fem, Lit]


Gipoulon, Catherine(1977),Qiu Jin: Die Steine des Vogels Jingwei. Frau und Revolutionärin im China des 19. Jahrhunderts. München: Frauenoffensive. (225 S.) [Bio, Fem, Pol]
s. auch Hieronymus (2001) und Rankin (1975).


Goat Koei Lang-Tan(2001),"Zweiautobiographische Schriften Chen Hengzhes: Erinnerungen an eine alte Tante und Meine Erlebnisse in den Kinder- und Lehrjahren", in Gimpel, Denise & Hanz, Melanie(editors)(2001),Cheng - All in Sincerity: Festschrift in Honour of Monika Übelhör, 285-297. Hamburg: Hamburger Sinologische Schriften. [Bio, EB, Lit]


Hieronymus, Sabine(2001),"Qiu Jin (1875-1907): Eine Heldin der Revolution", in Übelhör, Monika(editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 86-104. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Bio, Fem, Lit, Pol]
s. auch Gipoulon (1977) und Rankin (1975).


Honig, Emily(1996),"Christianity, Feminism, and Communism: The Life and Times of Deng Yuzhi", in Bays, Daniel H.(editor)(1996), Christianity in China: From the Eighteenth Century to the Present, 209-227. Stanford, CA: Stanford University Press. [Bio, EB, Mis]


Hu Ying(2001),"Naming the First New Woman", in Nan Nü 3:2 (2001), 196-231. [Bio, Fem]

Der Artikel beschäftigt sich mit einer in den USA ausgebildeten und als erste chinesische Ärztin gefeierten Frau: Kang Aide oder auch Ida Kahn (1873-1930). Hu Ying zeigt anhand von einer Gegenüberstellung dreier Biographien zu dieser Frau die unterschiedlichen Motive der Biographen und die politische Nutzung des Mediums Biographie.


Hu Ying(2004),"Writing Qiu Jin's Life: Wu Zhiying and her Family Learning",in Late Imperial China 25: 2 (2004), 119-160. [Bio, Fem, Lit]


Jürries, Stefani(2004),"Pressewesen und Emanzipation der Frau in China: Die Journalistin Chen Xiefen (1883-1923)". Magisterarbeit Marburg.


Kennedy, Thomas L.(editor)(1993),Testimony of a Confucian Woman: The Autobiography of Mrs. Nie Zeng Jifen, 1852-1942. Athens, GA: University of Georgia Press. (199 S.) [A, Bio, EB, O, W]
S. auch McDermott (1990).


Kwei-Li(1992),Goldlilien: Ein Frauenleben im kaiserlichen China. (Herausgegeben und neu bearbeitet von Eileen Goudge, deutsch von A. Hadamer). Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe Verlag. (232 S.) [Bio, Fü, Rol]


Lee, Lily Xiao Hong & Stefanowska, A.D.(editors)(1998), Biographical Dictionary of Chinese Women: The Qing Period, 1644-1911. Armonk, NY/ London: Sharpe. (388 S.) [Bio]

Rezension von W.L. Idema in Nan Nü 2:1 (2000), 200-204.
Der Band enthält fast 400 Einträge zu Frauen aus der Qing-Zeit, die zum einen alphabetisch  und zum anderen nach ihrem Hintergrund bzw. ihrem Tätigkeitsfeld geordnet sind. Diese Einteilung ist an den Anfang gestellt worden und enthält Rubriken wie Kurtisanen, Handwerk, Kunst, Literatur usw. (12 S.). Eine Ausnahme bilden die Nebenfrauen und Konkubinen der Herrscher, die am Ende nach den Regierungsperioden der Herrscher geordnet wurden. Nur die Namen der in eigenen Beiträgen besprochenen Frauen mit  Schriftzeichen tauchen im Glossar auf. Positiv sind die Angaben zu weiterführender Literatur am Ende der Einträge. Die meisten Einträge sind von chinesischen Autoren und liegen also in Übersetzung vor, dadurch kam es leider bei den Literaturangaben durch Rückübersetzung englischer Titel zu leicht irreführenden neuen Titeln.


Lee, Lily Xiao Hong & Stefanowska, A.D.(editors)(2002), Biographical Dictionary of Chinese Women: The Twentieth Century, 1912-2000. Armonk, NY & London: Sharpe. [Bio]

s. auch den ersten Band der Reihe: Biographical Dictionary of Chinese Women: The Qing Period, 1644-1911


Müller, Eva(2001),"Gelebte Emanzipation. Die Schriftstellerin und Gelehrte Feng Yuanjun(04.09.1900-17.06.1974)", in Übelhör, Monika (editor)(2001),Zwischen Tradition und Revolution: Lebensentwürfe chinesischer Frauen an der Schwelle zur Moderne, 168-181. Marburg: Schriften der Universitätsbibliothek. [Bio, EB, Fem, Lit]


Pruitt, Ida(1967),A Daughter of Han: The Autobiography of a Chinese Working Woman. Stanford, CA: Stanford University Press. (254 S.) [A, Bio, Rol]


Rankin, Mary B.(1975),"The Emergence of Women at the End of the Ch'ing*: The Case of Ch'iu Chin*", in Wolf, Margery & Witke, Roxane(editors)(1975),Women in Chinese Society, 39-66. Stanford, CA: Stanford University Press. [Bio, Fem, Pol]


Sheridan, Mary & Salaff, Janet W.(editors)(1984),Lives: Chinese Working Women. Bloomington, IN: Indiana University Press. (258 S.) [A, Bio, Rol]


Smedley, Agnes(1976),Portraits of Chinese Women in Revolution. New York, NY: The Feminist Press at the City University of New York. (203 S.) [Bio, Fem, Pol]

Eine Neuausgabe von Agnes Smedleys (1892-1950) Geschichten über 18 chinesische Frauen, die A. Smedley in China kennen gelernt und interviewt hat. Die Lebensgeschichten erschienen in den 30er Jahren in verschiedenen Zeitschriften. Diese Neuausgabe ist mit einer Einleitung von Steve und Jan MacKinnon versehen (Verfasser von Agnes Smedley: The Life and Times of an American Radical) sowie mit einem Nachwort von Florence Howe. Im Anhang bisher unveröffentlichte Photos aus der privaten Sammlung A. Smedleys.


Wang Zheng(1999),Women in the Chinese Enlightenment: Oral and Textual Histories. Berkeley, CA: University of California Press. (402 S.) [Bio, EB, Fem, Pol, Rol]

Rezension von M Hockx in Nan Nü 4:1 (2002), 128-132 und W. Larson in The Journal of Asian Studies  59:2 (2000), 423-24.
Theoretische Erörterung der Termini Oral and Textual History und dem Begriff Enlightenment, der heute in der wissenschaftlichen Literatur häufig zur Charakterisierung der Modernisierungsdiskurse um die Jahrhundertwende verwendet wird (116 S.), Lebensgeschichten von Frauen von der Republikzeit bis heute (238 S.). Eine Chronologie, die sowohl die persönlichen Lebensdaten der besprochenen Frauen als auch die Daten der allgemeinen chinesischen Geschichte der Zeit (1895-1997) enthält (8 S.), ein siebenseitiges Zeichenglossar und eine ausführliche Bibliographie (16 S.) runden das Buch ab und erleichtern so das Auffinden weiterer Informationen.


Xie Bingying(2001),A Woman Soldier's Own Story. New York, NY: University of Columbia Press. [Bio, Mil, Kör]

Das Buch erschien 1936 erstmals auf Chinesisch, die erste englische Fassung erschien vermutlich 1943. Weitere Übersetzungen sind: The Autobiography of a Girl Soldier (?) und Autobiography of a Chinese Girl (1986).


Young, Helen Praeger(2001),Choosing Revolution: Chinese Women Soldiers on the Long March. Urbana & Chicago, IL: University of Illinois Press. (282 S.) [A, Bio, Fem, Fü, Kör, Pol]

Anhand von Interviews und weiteren Recherchen erstellte Lebensgeschichten von Teilnehmerinnen am Langen Marsch, die zeigen, wie wenig das Leben von Frauen, trotz ihres wichtigen Beitrags für den Kampf ums Überleben der Kommunistischen Bewegung zu jener Zeit wert waren.
Detailreiche Chronologie des Langen Marsches (1930-1936, 3 S.) und ein ausführlicher Index (14 S.) erleichtern den Zugang zu dieser Geschichte des Langen Marsches (August 1934 - Oktober 1936) aus der Sicht von Frauen.

 


Schlagwortliste mit verwendeten Kürzeln

Die Schlagworte China und Frauen haben wir nicht extra kenntlich gemacht, da sie als zutreffend für alle Titel der Bibliographie gelten können. Ähnliches gilt auch für Geschichte, dieses Schlagwort ist dem ganzen Teil I zuzuordnen. Wir haben uns bemüht, die jeweils relevanten Schlagworte anzugeben, im Zweifel haben wir aber lieber ein Schlagwort mehr angegeben, um möglichst viele Informationen zu den einzelnen Titeln bereitstellen zu können.

 

Arbeit [A]

[A] Arbeit

Bibliographien [Bib]

[Bib] Bibliographien

Biographien und biographische Auskünfte [Bio]

[Bio] Biographien und biographische Auskünfte

Emanzipation und Feminismus [Fem]

[EB] Erziehung und Bildung

Erziehung und Bildung [EB]

[FB] Frauenbewegung

Feminismus und Emanzipation [Fem]

[Fem] Feminismus und Emanzipation

Frauenbewegung [FB]

[Fü] Füßebinden

Füßebinden [Fü]

[I] Internationalität/Umgang mit dem Ausland

Gender und Rollenzuweisungen [Rol]

[Kör] Körper, Sport, Medizin

Internationalität/Umgang mit dem Ausland [I]

[Lit] Literatur und Literaturtheorie

Körper [Kör]

[Mil] Militär und Frauen

Literatur und Literaturtheorie [Lit]

[Mis] MissionarInnen

Medizin, Sport, Körper [Kör]

[O] Ordnungsvorstellungen

Militär und Frauen [Mil]

[Pol] Politik und politische Ereignisse

MissionarInnen [Mis]

[Pr] Presse

Ordnungsvorstellungen [O]

[R] Recht

Politik und politische Ereignisse [Pol]

[Rol] Rollenzuweisungen und Gender

Presse [Pr]

[Tech] Technologie

Recht [R]

[W] Wirtschaft

Rollenzuweisungen und Gender [Rol]

 

Sport, Medizin, Körper [Kör]

 

Technologie [Tech]

 

Wirtschaft [W]

 

 

 

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