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12.07.2016

Studie zur Depressionsbehandlung mit repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS)

Studienteilnehmer gesucht!

Studie an der Universitätsklinik Marburg zur antidepressiven Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS)

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sucht für ihre Studie zur antidepressiven Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die an einer leichten oder mittelgradigen Depression leiden.

Bei der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) können durch magnetische Impulse die Nervenzellen im Gehirn in ihrer elektrischen Aktivität beeinflusst werden. Der Einsatz der rTMS bei Depressionen basiert auf der Beobachtung, dass die für die Emotionsverarbeitung zuständigen Hirnareale von Patienten anders reagieren als bei Gesunden. Durch die Behandlung mit rTMS kann erreicht werden, dass sich diese Gehirnaktivitätsmuster wieder normalisieren.

Bei der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) können durch magnetische Impulse die Nervenzellen im Gehirn in ihrer elektrischen Aktivität beeinflusst werden. Der Einsatz der rTMS bei Depressionen basiert auf der Beobachtung, dass die für die Emotionsverarbeitung zuständigen Hirnareale von Patienten anders reagieren als bei Gesunden. Durch die Behandlung mit rTMS kann erreicht werden, dass sich diese Gehirnaktivitätsmuster wieder normalisieren.

Studienablauf
Im Rahmen der Studie erhalten Teilnehmer 20 Sitzungen (jeweils 5 Behandlungen in der Woche à 30 Minuten) entweder einer aktiven rTMS- oder einer Placebo-rTMS-Behandlung. Die Gruppenzuteilung folgt dem Zufallsprinzip.

Vor und nach der Behandlungsserie erheben wir diverse Parameter mithilfe eines Interviews und Fragebögen, sowie einer Untersuchung Ihres Gehirns und dessen
Metaboliten mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und MR- Spektroskopie, entnehmen Blut- und Speichelproben und führen eine neuropsychologische Testung durch, in der Ihre Aufmerksamkeit und Gedächtnis geprüft werden.

Alle durchgeführten Untersuchungen sind medizinisch unbedenklich. Für ihre Teilnahme erhalten die Probanden pro Testung 50 € und ein Bild von ihrem Gehirn.

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnehmer sollten zwischen 18 und 65 Jahren alt sein und an einer leichten oder mittelgradigen Depression leiden. Eine Studienteilnahme ist leider nicht möglich, wenn eine neurologische Grunderkrankung vorliegt (z.B. Epilepsie, Schlaganfall), Metall im Körper (außer Zahnersatz) oder ein Herzschrittmacher vorhanden ist oder eine Schwangerschaft besteht. Zudem sollten keine weiteren psychiatrischen Erkrankung wie eine Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln, Alkohol oder Drogen vorliegen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Studien-Flyer!

Kontakt

Patricia Dietsche
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Marburg
Rudolf-Bultmann-Straße 8
35039 Marburg

Tel.: 06421 – 58 63011
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 12.07.2016 · Dr. Maxim Zavorotnyy

 
 
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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Rudolf-Bultmann-Straße 8, D-35039 Marburg
Tel. +49 6421/58-65200, Fax +49 6421/58-68939, E-Mail: psychiat@med.uni-marburg.de

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/fb20/psychiatrie/aktuelles/news/magad_studie.pdf

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