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Studium generale blickt auf "Meisterwerke der Malerei"

Kunsthistoriker interpretieren herausragende Werke bedeutender Maler

Zwölf "Meisterwerke der Malerei" stehen im Zentrum des Studium generale der Philipps-Universität im laufenden Wintersemester. Zwölf bedeutende Maler aus sechs Jahrhunderten – von Botticelli über Caravaggio, Rembrandt und Gainsborough bis zu Cézanne und Chagall – werden durch in der Regel ein herausragendes Werk vorgestellt. Das Spektrum der Epochen, die in den Blick genommen werden, reicht von der Frührenaissance über Barock und Rokoko bis zur abstrakten Malerei der Moderne.

Referenten sind Professorinnen und Professoren der Kunstgeschichte, die an Universitäten in Deutschland und der Schweiz lehren. Organisiert wurde die Veranstaltungsreihe von dem Marburger Philosophen Professor Reinhard Brandt, dem für das Sommersemester 2000 eine Fortsetzung über "Meisterwerke der Literatur" vorschwebt.

Was macht ein Kunstwerk zum Meisterwerk? "Meisterwerke enthalten eine hochgradig verdichtete Vielheit von Traditionslinien und Einfällen, raffinierten Schachzügen und simplen Ausführungen der Anweisungen von Auftraggebern und Markterwartungen. Sie sind von der ersten Stunde an evident und kommentarbedürftig zugleich", hebt Professor Brandt hervor. Die großen Werke sind für ihn von einer derartigen Komplexität, "dass nur die Forschungsleistung vieler Generationen langsam das höchst kunstvolle Mit- und Ineinander der vielen Motive zu sichten und zu erkennen vermag". Diese Erkenntnisse will das Studium generale in beispielhaften Interpretationen vermitteln.

Vorträge jeweils mittwochs

Folgende Vorträge stehen auf dem Programm (die Reihenfolge ist ausschließlich durch äußere Umstände bedingt):

  • Oskar Bätschmann (Bern): Paul Cézanne, Die Großen Badenden (27. Oktober);
  • Robert Suckale (Berlin): Rogier van der Weyden, Kreuzabnahme (3. November);
  • Ingo Herklotz (Marburg): Zwei Selbstdarstellungen von Nicolas Poussin und die Funktionen der Porträtmalerei (10. November);
  • Werner Busch (Berlin): Thomas Gainsborough, Blue Boy, Sinnstiftung durch Farbe (17. November);
  • Hans Belting (Karlsruhe): Giorgione, La Tempesta – Exil in Arkadien (24. November);
  • Reinhard Brandt (Marburg): Diego Velázquez, Las Meninas (1. Dezember);
  • Horst Bredekamp (Berlin): Sandro Botticelli (8. Dezember);
  • Jutta Held (Osnabrück): Marc Chagall, Die Revolution (15. Dezember);
  • Sybille Ebert-Schifferer (Dresden): Caravaggio, Der Fruchtkorb (12. Januar);
  • Victor Stoichita (Fribourg): Francisco Goya, Die Familie von Karl IV. (19. Januar);
  • Klaus Herding (Frankfurt): Rembrandt, Nachtwache (26. Januar);
  • Monika Steinhauser (Bochum): Giorgio de Chiricos "Le Chant d’Amour" – ein Bild der romantischen Moderne (9. Februar).

Alle Vorträge finden mittwochs um 20.15 Uhr statt, der Eröffnungsvortrag in der Aula der Alten Universität, alle weiteren Veranstaltungen im Hörsaal H, Wilhelm-Röpke-Straße 6.

Die Texte sollen im kommenden Jahr in einem Sammelband bei DuMont publiziert werden.

kw


Zuletzt aktualisiert: 19.12.2007 · trautmas

 
 
 
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