Internationale Sommer-Uni war ein Erfolg
Hessens Wissenschaftsministerin überreichte den Studierenden aus aller Welt die Abschlusszertifikate
Die Abschlusszertifikate gab es im Plenarsaal des Wiesbadener Landtags. Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner ließ es sich nicht nehmen, den 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ersten Internationalen Sommeruniversität in Marburg Ende August die Zeugnisse mit der Bewertung nach so genannten ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) persönlich zu übergeben. Die "Credits" sind Voraussetzung dafür, dass die Leistungen, die die Studierenden aus 20 Ländern während der von den hessischen Universitäten gemeinsam veranstalteten Sommeruniversität erbracht haben, an ihren Heimatuniversitäten anerkannt werden.
Das international ausgerichtete Studienprogramm, das an der Philipps-Universität Premiere hatte, stieß bei den Teilnehmern – sie kamen u. a. aus Kanada, den USA, Indien, Mexiko und Japan – auf äußerst positive Resonanz. Im Gegensatz zu den traditionellen Ferienkursen waren auch das Lehrpersonal und die zweisprachigen Seminare international. Zu den 15 Lehrenden zählten nicht nur Wissenschaftler aus Marburg, Frankfurt, und Gießen, sondern auch aus Paris, Prag, Birmingham und Maribor.
Die Ministerin würdigte das bundesweit einmalige Konzept der Internationalen Sommeruniversität als wegweisendes Angebot, um ausländische Studierende verstärkt auf das Bundesland Hessen als "Drehkreuz von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur mitten im Herzen Europas" aufmerksam zu machen, und hob die hohe Motivation der Teilnehmer und ihr vertrauensvolles Verhältnis zu den Lehrkräften hervor. Bei den Hochschulen seien bereits zahlreiche Anfragen für ein weiter gehendes Studium in Hessen eingegangen. Damit sei eines der wichtigsten Ziele der Sommerkurse erreicht. Finanziert wurde das Programm mit Landeszuschüssen in Höhe von 72.000 Mark. Die Kursgebühr betrug 1.600 Mark.
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